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Bridgestone: Rückblick auf das erste Rennen auf dem Termas de Rio Hondo

Am Sonntag fand der erste MotoGP™-Lauf aller Zeiten auf dem Autodromo de Rio Hondo statt. Bridgestone sah sich dabei - trotz des Tests im Vorjahr - einigen schwierigen Herausforderungen ausgesetzt.

Dank seiner schnellen und flüssigen Streckenführung, sowie dem Grip-reichen Asphalt, wurde die Piste von Argentinien zu derjenigen mit der zweitschnellsten Durchschnittsgeschwindigkeit im MotoGP-Kalender. Die Streckenbedingungen änderten sich derweil das gesamte Wochenende über: Am Freitag brachten starke Winde auf die Piste, sodass die Oberfläche noch rutschiger wurde. Mit fortschreitendem Wochenende wurde auch der Asphalt besser, am allerbesten am Sonntag im Rennen.

Shinji Aoki, Manager der Bridgestone Motorsport-Reifen-Entwicklungsabteilung sagte: „Beim Test im letzten Jahr war die Strecke extrem schmutzig und die Pace war um einiges langsamer, als hier am Renn-Wochenende. Aber trotzdem konnten wir die Strecke gut einschätzen, herausfinden, wo die Anforderungen höher sein würde, wir entnahmen Asphaltproben und schauten uns an, wie sich die MotoGP-Maschinen auf dieser Strecke verhalten würden und entschieden dann, welche Reifenauswahl wir hier beim Rennen zur Verfügung stellen würden.“

„Dieses Mal lag erneut viel Sand auf der Piste, wie schon im letzten Jahr. Darum warn wir dieses Jahr, gerade im FP1, auch auf diese Bedingungen vorbereitet. Darum haben sich die Hinterreifen in der ersten Session so sehr abgenutzt, funktionierten dann in den weiteren Sessions und dem Rennen aber wieder normal. Das war unser Hauptgrund, warum wir drei Slick-Optionen für vorn mit nach Argentinien gebracht haben. Wir wussten, dass die Streckenbedingungen zwischen Freitag und Sonntag gänzlich anders sein würden.“

Weiterhin fügte er an: „Argentinien war das einzige Event, wo wir dieses Jahr nur einen symmetrischen Hinterreifen mitgebracht haben. Beim Spanien Grand Prix in Jerez haben wir früher symmetrische Hinterreifen angeboten, doch dieses Jahr haben wir eine neue asymmetrische Mischung für diese Strecke entwickelt. Mit den asymmetrischen Hinterreifen können wir die Härte der Mischungen auf beiden Seiten für die jeweilige Streck fein-abstimmen. Auf dem Autódromo Termas de Rio Hondo hatten wir das Gefühl, dass symmetrische Reifen am besten funktionieren würden. Wenn wir uns jetzt die Leistung unserer Reifen in Argentinien anschauen, war das die richtige Entscheidung.“

Tags:
MotoGP, 2014

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