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Team Manager Espargaro über den Traum FIM CEV Repsol

NGM Forward Racing MotoGP-Pilot Aleix Espargaro fährt nicht nur selbst Rennen, er setzt in der FIM CEV Repsol Meisterschaft in Spanien auch ein eigenes Team ein.

Aleix Espargaro hat schon lange davon geträumt, Team Manager und Fahrer zu sein. Dieses Jahr ist es soweit: Sein Team setzt in der spanischen Meisterschaft gleich drei Fahrer ein: Ricky Cardus in der Moto2™-Klasse, sowie Gabriel Rodrigo und Makar Yurchenko in der Moto3™.

Wie es der Zufall so will, werden alle drei Piloten auch beim Spanien Grand Prix in Jerez dabei sein: Cardus bleibt im Tech 3 Team als Ersatz für den verletzten Alex Mariñelarena, Rodrigo fährt in der Moto3 mit einer Wildcard und Yurchenko wid im Red Bull MotoGP Rookies Cup an den Start gehen.

In diesem Interview gibt Espargaro einen Einblick in sein Projekt als Teammanager in der FIM CEV Repsol Meisterschaft.

Was hat dich dazu gebracht, dieses Projekt zu starten?
Es war schon immer ein Traum von mir, mein eigenes Team zu haben, denn ich liebe Motorräder, ich liebe junge Leute. Ich möchte meine Erfahrung nutzen und das teilen, was ich selbst gut kann und  was für mich nicht so gut funktioniert hat, sodass andere aus meinen Fehlern lernen können. Hauptsächlich hat es bei mir aber damit angefangen, dass ich den gleichen Trainer wie Gabi Rodrigo hatte und wir die Idee hatten, ein Team aufzumachen. Wir sind es angegangen und haben alles in sehr kurzer Zeit zusammengestellt. Für mich ist das wie ein Traum und ich bin wirklich glücklich, wie alles läuft.

Warum hast du dich für drei Fahrer entschieden?
Es war klar, dass das Team Gabi im Herzen integrieren würde, denn die Idee kam von ihm. Ich meine, er ist einer, der vor drei Jahren nicht wusste, wie man Motorradrennen fährt, aber zu Beginn des letzten Jahres kämpfte er um Punkte und kam in die Top Ten. Wir haben diesen Winter einen tollen Job gemacht und es ist alles sehr weit vorangeschritten. Makar ist jung und hat sehr großes Potenzial. Er fährt dieses Jahr im Rookies Cup und wir wollen, dass er sich mit unserer Philosophie vom Rennsport entwickelt. In der Moto2: Ricky ist mein Freund und nachdem er letztes Jahr im Grand Prix gefahren ist, hat er sich schon sehr auf seine Rückkehr in die CEV gefreut. Ich hatte die Moto2 gar nicht in Erwägung gezogen, aber wenn dann mit ihm.“

Welche Philosophie willst du deinen Fahrern beibringen?
Sie sind drei ganz unterschiedliche Fahrer. Ricky ist ein erfahrener Racer und mit ihm ist das einzige Ziel, zu gewinnen. Gabi lernt noch, er fährt noch nicht lange, macht aber wirklich beeindruckende Fortschritte und mach Schritte nach vorn, von denen ich nie gedacht hätte, dass er die so schnell machen könnte. Makar hat noch viel Arbeit vor sich. Bei unserem ersten Test wusste er nicht viel: Er wusste nicht, wie Telemetrie funktioniert, er war noch nie ein Moto3-Motorrad gefahren und er wusste nicht, wie man in einem Team arbeiten muss. Für ihn war alles neu und es ist richtig schön, dass ich ihn coachen kann.“

Wer arbeitet in deinem Team?
Ich wusste, dass ich Leute brauche, die die CEV gut kennen. Javi del Amor ist die Schlüsselfigur. Er ist ein sehr guter Freund von mir und er ist ein wahrer CEV-Mann. Unser Technik-Manager ist ein Australier: Matthew Casey, der auch in der WM mein Techniker ist. Der Schlüssel ist, dass wir eine gute Mischung aus Enthusiasmus und Erfahrung haben.

Weißt du, wie man Arbeit verteilt, oder willst du in alles involviert sein?
Für mich ist alles neu. Ich muss meine Rolle noch lernen, aber ich bin eine Person, die gern involviert ist. Ich möchte meine Erfahrung teilen und ich mag es nicht so, zu delegieren. Ich mag diese Rolle und helfe, wo ich nur kann. Ich komme da richtig nah ran, Motorräder sind meine Leidenschaft. Vielleicht liege ich manchmal falsch oder nerve manchmal, aber ich mache alles mit den besten Vorsätzen und ich muss noch viel lernen.“

Tags:
MotoGP, 2014

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