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Folger: WM hat in Jerez begonnen

Folger: WM hat in Jerez begonnen

Jonas Folger hat sich in Jerez de la Frontera beim vierten Lauf der Saison sein erstes Moto2-Podest gesichert. Der Rookie wurde Dritter.

Der 20-jährige Kalex-Pilot Jonas Folger  ist am Sonntagmittag mit der festen Absicht in das vierte Saisonrennen gegangen, das längst verdiente Podium einzufahren. Am vergangenen Wochenende in Argentinien war Folger nur wegen massiver technischer Probleme daran gescheitert. Bei hochsommerlichen Temperaturen, die Bedingungen waren ähnlich heiß wie zum Zeitpunkt des gestrigen Qualifying, musste der Draufgänger jedoch alles für sein Vorhaben geben.

Dank eines mustergültigen Starts schuf er die Basis für den Erfolg, mit dem er von Startplatz sieben gleich den Anschluss zur Spitzengruppe herstellen konnte. Bis auf ein paar Positionswechsel in der Anfangsphase mit dem Spanier Luis Salom, konnte Folger die Renndistanz auf Rang drei fahrend größtenteils recht komfortabel abspulen und gegen Ende des Rennens sogar dem Druck des stark aufholenden WM-Führenden Tito Rabat standhalten.

Schließlich sah Folger nach 26 alles abverlangenden Runden nur 3,6 Sekunden hinter dem Sieger des Moto2™ Gran Premio de Espana, Mika Kallio, die Zielflagge. Dieser dritte Rang in Jerez ist gleichzeitig auch das erste Grand-Prix-Podium für sein spanisches Team Argiñano & Gines Racing.

"Anscheinend muss die Weltmeisterschaft erst nach Jerez kommen, dass es endlich mit dem ersten Saisonpodium klappt“, meinte er. „Im vergangenen Jahr war es genauso. Nein, ich bin überglücklich mit diesem Ergebnis. Ich musste aber alles dafür geben. Ich war in jeder Runde am absoluten Limit unterwegs und es war bestimmt eines der härtesten Rennen meiner Karriere. Diese Saison ist meine erste in Moto2 und seit dem Klassenwechsel habe ich schon mehrmals bewiesen, dass ich auch in dieser Kategorie sehr schnell sein kann.“

„Leider konnte ich das bislang immer nur mit einer schnellen Runde zeigen, aber noch nie am Renntag. Heute hat endlich alles gepasst, ich konnte schließlich das umsetzen, wozu ich in der Lage bin. Der Start ist super gelungen und nach den ersten Kurven habe ich sofort meinen Rhythmus gefunden und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Außerdem haben dieses Mal die Reifen bestens funktioniert. All das zusammen war die Basis, dass ich mich gleich an der Spitzengruppe anhängen konnte. In weiterer Folge habe ich auch alles unternommen, um dranzubleiben, und versucht keine Fehler zu machen.“

„Gleichzeitig musste ich hart pushen, denn ich spürte den Druck von Tito (Rabat). Er war nur 1,5 bis 2 Sekunden knapp hinter mir und mit dem kleinsten Fehler wäre ich leichte Beute gewesen. Ich muss ehrlich eingestehen, dass ich in dieser Phase des Rennens leicht nervös wurde. Schließlich konnte ich doch mein erstes Podium in dieser engumkämpften Klasse einfahren. Ich freue mich auch riesig für mein Team, denn sie machen einen super Job. Danke Jungs, ihr seid Weltklasse! Schon in Argentinien waren wir über das gesamte Wochenende betrachtet sehr konkurrenzfähig, aber dieses Mal haben wir das verdiente Resultat auch ins Ziel gebracht. Es ist ein so tolles Gefühl bei der Siegerehrung zu sein; ich bin einfach nur happy!“

Tags:
Moto2, 2014, GRAN PREMIO bwin DE ESPAÑA, Jonas Folger, AGR Team

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