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De Puniet spricht über Suzukis MotoGP™-Fortschritte und die Herausforderung Suzuka

De Puniet spricht über Suzukis MotoGP™-Fortschritte und die Herausforderung Suzuka

Vor seiner Teilnahme an den 8 Stunden von Suzuka und vielen Monaten Entwicklungsarbeit im MotoGP™-Programm von Suzuki, hat motogp.com den Franzosen Randy de Puniet zum Interview gebeten.

Suzuki hat dieses Jahr auf einigen Grand Prix Strecken getestet. Was steht hinsichtlich Tests als nächste auf dem Programm?
„Wir haben in Sepang an den Winter-Tests teilgenommen. In Austin und Argentinien konnte ich leider nicht fahren, aber auf Phillip Island und auch in Barcelona. Im Juli sieht das Programm anders aus. Ich bereite mich auf die 8 Stunden von Suzuka Ende des Monats vor. Mein MotoGP-Programm startet im September wieder, damit habe ich eine wichtige Pause. Dann werden wir in Mugello, Aragon und Valencia sein. Eine Wildcard scheint ziemlich sicher, wir werden es im Oktober in Valencia probieren. Im August war der Test in Brünn geplant, aber der wurde abgesagt und stattdessen fahren wir auf Phillip Island. Darum habe ich die Chance genutzt, die 8 Stunden von Suzuka zu fahren, um weiter auf dem Bike zu blieben, eine andere Maschine zu probieren und diese Saison wenigstens ein Rennen zu fahren.“

Auf welche Details hat sich die Entwicklung von Suzuki vorrangig konzentriert?
„Zuletzt haben wir uns hauptsächlich auf die Elektronik konzentriert. Wir sind beim ersten Sepang-Test von der Mitsubishi Steuereinheit zur Magnetti Marelli ECU gewechselt. In dem Punkt gibt es noch viel zu tun. Die Ingenieure in Japan arbeiten sogar daran, wenn wir nicht fahren, um die Grenzen auszuloten. Wir haben wichtige Fortschritte gemacht, aber es ist schwer, mein genaues Gefühl auf dem Motorrad zu beschreiben, denn von einem Test zum nächsten waren die Bedingungen immer ganz anders. Wenn du keine Basis für Referenzen hast, wenn es nichts zu vergleichen gibt, ist es schwer, den Fortschritt abzuschätzen.“

Da ihr hauptsächlich an der Elektronik arbeitet, bedeutet das, dass das Motorrad hinsichtlich Rahmen und Motor bereits gut ist?
„Das Motorrad ist bereit, aber, noch einmal, es ist derzeit schwer, das Potenzial einzuschätzen. Ich denke, dass die Basis richtig gut ist, aber hinsichtlich der puren Leistung weiß ich nicht, wo wir stehen. Wir müssen mehr und mit anderen Fahrern arbeiten, um vergleichen zu können und weitere Fortschritte zu machen.“

Abgesehen davon, dass du auch in der Sommerpause fahren wolltest, wie kam es, dass du an den 8 Stunden von Suzuka teilnimmst?
„Zuerst einmal liebe ich die Strecke dort. Es ist ein legendäres Rennen und auch ein sehr wichtiges für Suzuki. Ich glaube, dass wir jetzt ein Team haben, welches vollständig siegfähig ist. Darum werde ich alles geben, um mich an das Motorrad anzupassen und nehme den Sieg ins Visier. Die 8 Stunden von Suzuka zu gewinnen, wäre für mich in dieser sonst ruhigen Saison eine echte Leistung.“

Welche anderen Optionen hast du, wenn du nächste Saison nicht für Suzuki MotoGP fahren solltest?
„Der Vertrag mit Suzuki ist für mich fertig – sei es als Testfahrer oder irgendwo anders. Ich kann akzeptieren, oder nicht. Darum möchte ich von ihnen so schnell es geht über die Pläne für die Zukunft informiert werden, denn ich will wieder in den Wettkampf zurück, aber nicht unter schlechten Umständen. Im Moment ist mein Hauptziel, wieder MotoGP zu fahren. Wenn sich eine Option bei den Superbikes ergibt, warum nicht. Aber ich möchte 2015 unbedingt wieder in der Startaufstellung der MotoGP stehen.“

Tags:
MotoGP, 2014

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