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Halbzeit-Rückblick: Dunlop und die 2014er Reifen

Die Saisonhalbzeit und Sommerpause ist erreicht. Dunlop hat dabei die Gelegenheit genutzt und einige interessante Trends des Jahres 2014 aus Reifensicht zusammengetragen.

Im letzten Jahr haben sich in der Moto2™ Weltmeisterschaft die Top Sechs Piloten nur in 8 von 17 Rennen für die gleiche Reifenmischung entschieden. Diese Saison war das anders. Nur in zwei Fällen haben die Top Sechs nicht auf die gleiche Option gesetzt.

In Argentinien holte Luis Salom mit dem weicheren 997 Hinterreifen den dritten Rang und entschied sich gegen die Special-Hard Ausführung des 067. Auch Tito Rabat und Simone Corsi entschieden sich in Mugello zum 997, wurden dabei Erster und Vierter. Die restlichen Top Sechs Piloten hatten sich für die Soft-Medium-Mischung entschieden.

Clinton Howe, Operations Manager Motorcycle Grand Prix von Dunlop, erklärt warum: „Letztes Jahr waren wir in einer Position, in welcher wir den Fahrern relativ gleiche Optionen zur Auswahl gaben. Unsere Entwicklung ist immer weiter gegangen und wir haben uns darauf konzentriert, das Funktionsfenster unserer Reifen zu erweitern.“

„Das hat bewirkt, dass unsere Reifen, die wir heute mit an die Strecken bringen, viel vielseitiger als noch vor ein paar Jahren sind und in viel mehr Witterungsbedingungen funktionieren. Hat ein Fahrer erst einmal Erfahrung und fühlt sich wohl auf den Reifen, kann er sich auf die Einstellungen am Setup konzentrieren und muss nicht zwischen den Reifen wechseln. Wenn sie auf dem Reifen bleiben, von dem sie wissen, dass er für sie funktioniert, haben sie viel weniger Variablen zu verändern.“

Die 2014er Reifen sind grundsätzlich härter als ihre Vorgänger von 2013. Normalerweise scheuen die Piloten härtere Reifen. Sie glauben, dass die weniger Grip haben und daher langsamer als die weichen Mischungen sind. Auf dem Sachsenring ging der Sieg an die Special-Hard-Mischung, das Rennen war insgesamt schneller als 2013 zu Ende, als die weiche Mischung gefahren wurde – und war um sieben Sekunden!

Die Entwicklung steht bei Dunlop nie still und ist ein kontinuierlicher Prozess. Reaktionen von Reifen-Tests werden so schnell es geht implementiert. Der Test auf Phillip Island vom März führte zum neuen 25-067 Special-Hard Reifen, der im Juni eingeführt wurde. Bereits jetzt wird an den Spezifikationen für 2015 gearbeitet. Während sich die Piloten noch auf die zweite Saisonhälfte konzentrieren, geht es bei Dunlop bereits um zukünftige Verbesserungen.

Tags:
Moto2, 2014

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