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Miller: „Glaube, dass der Titel erst in Valencia entschieden wird"

Miller: „Glaube, dass der Titel erst in Valencia entschieden wird"

Red Bull KTM Ajo Pilot Jack Miller liegt zur Saisonhalbzeit 2014 an der Spitze der Moto3™ Gesamtwertung. Der Australier sammelte vier Siege und ein weiteres Podest.

Der junge Australier Jack Miller brauchte nur ein Rennen, um sein erstes GP-Podest zu feiern: Gleich mit einem Sieg in Katar. Mittlerweile hat er sich zum Titelfavoriten 2014 gemausert.

Miller fährt seine dritte Saison in der Weltmeisterschaft und führt derzeit mit 19 Punkten das Championat an – und das trotz zwei Nullern.

Vor der Saison hattest du aus deinen ersten beiden Jahren in der Weltmeisterschaft noch keine Podeste. Hattest du erwartet, dass du jetzt zu diesem Zeitpunkt in einer solchen Position sein könntest?

„Um ehrlich zu sein, habe ich das nicht erwartet, aber das war es, was ich wollte. Ich hatte gehofft, ein Rennen zu gewinnen oder auf das Podest zu kommen, aber gleich das erste Rennen in Katar zu gewinnen, war richtig schön. Mein erstes Podium und gleich ein Sieg! Dass ich nach neun Rennen die Weltmeisterschaft anführe, ist echt toll.“

Was war bisher dein bestes Rennen?

„Auch wenn mir das letzte Rennen in Deutschland sehr viel Spaß gemacht hat und das Wochenende insgesamt rund war, würde ich den Sieg von Le Mans obendrüber stellen, denn das war anders. Es war ein Rennen mit permanenten Überholmanövern, da gab es keine Ruhe. Wenn du nach so einem Rennen als Erster durchs Ziel fährst, fühlst du dich viel besser als normalerweise.“

Wo liegt der Unterschied zwischen dem Jack Miller vom letzten Jahr und Jack Miller dieses Jahr?

„Ich glaube schon, dass ich derselbe Fahrer bin. Ja, ich habe meine Technik verbessert, meinen Fahrstil und ich habe eine andere Art zu arbeiten gefunden. Das Red Bull KTM Ajo Team ist sehr professionell und kümmert sich um das kleinste Detail. Es ist eine großartige Chance, hier sein zu dürfen und ich möchte das genießen und das Beste daraus machen.“

In den ersten neun Rennen warst du besonders auf der Bremse sehr stark. Ist das deine größte Stärke?

„Vielleicht ja, aber das liegt nicht an mir, das zu beantworten. Ich bin auch in den Kurven sehr gut. In der Moto3 kämpfen wir immer am Limit, wer immer am spätestens bremst, hat schon viel erreicht. Ich denke, dass ich dass in den letzten Jahren in der Moto3 gelernt habe. Motocross und DirtTrack haben mir dabei auch ganz sicher geholfen.“

Diese Saison sind noch neun Rennen. Was erwartest du dir von der zweiten Saisonhälfte?

„Die guten Rennen aus dem Jahr bisher so oft es geht zu wiederholen. Ich sollte bei jedem Rennen den Sieg in Angriff nehmen, denn wir haben dieses Potenzial. Wir müssen aber Smart sein und auch an den Gesamtstand denken. Wir dürfen keine Fehler machen. Ich bin hier um zu versuchen, die Moto3 Weltmeisterschaft zu gewinnen.“

Tags:
Moto3, 2014, Jack Miller, Red Bull KTM Ajo

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