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McWilliams bereit für ganz besonderen Grand Prix

McWilliams bereit für ganz besonderen Grand Prix

Am kommenden Wochenende wird der ehemalige Königsklasse-Pilot Jeremy McWilliams beim Hertz British Grand Prix in die Weltmeisterschaft zurückkehren. Mit einer Wildcard tritt er für das Brough Superior Racing Team in der Moto2™-Klasse an.

Letztmalig fuhr der heute 50-Jährige 2004 eine komplette GP-Saison. 2005 startete er in Brünn auf der Proton KR und sah das Ziel nicht. 2007 reiste er zum Katar Grand Prix an, fuhr aber das Rennen mit der Ilmor GP Maschine nicht.

Dieses Mal hofft er auf der Taylor Made Moto2 Maschine mit dem Brough Superior Team auf mehr Erfolg. Das Bike wurde in den USA entwickelt, getestet und bei Rennen eingesetzt.

„Ich bekam einen Anruf und sie sagten mit, dass sie einen Prototypen haben“, erklärte McWilliams, wie es zu dieser Wildcard kam. „Sie hatten die Einschreibung und sie glaubten auch schon einen Fahrer zu haben, aber das schien dann doch nichts zu werden. Sie fragten mich daher erst einmal, ob ich bereit wäre und mir das Motorrad anschauen würde, es testen würde und ihnen etwas Feedback geben würde. Die einzige Strecke, die zu einem Test verfügbar war, war Mallory Park. Das ist eine kleine, feine Anlage, die uns aber nicht all das Feedback über das Motorrad geben konnte, welches wir brauchen.“

„Wir kommen nach Silverstone und haben aber sehr wenig getestet“, fuhr er fort. „Auf einem Prototypen, über den ich nicht viel weiß und der ganz neu ist. Aber ich habe mich am Ende des Tests in Mallory darauf wohl gefühlt. Wir werden hier Freitag und Samstag daran arbeiten, Eins mit dem Motorrad zu werden. Das wird eine große Aufgabe, aber darum sind wir hier.“

„Einer der Testpiloten – Shawn Higbee – kommt aus den Staaten und wird mit mir am Bike arbeiten“, so McWilliams weiter. „Er kennt das Motorrad viel besser als ich und sie waren in den Staaten damit schon recht erfolgreich. Es wird vor allem darauf ankommen, dass ich mich auf dem Bike dann wohl fühle.“

Fitnesstechnisch wird der Brite einige Abstriche machen müssen, wie er zugeben muss. „Das Level ist nicht mehr wie 2004, aber es ist auch nicht viel anders, als wo ich noch komplette Saisons gefahren bin. Ich habe mich halbwegs anständig fit gehalten, aber ich bin sicher nicht so fit wie Tito Rabat oder Maverick Viñales! Die Moto2 ist nicht so anstrengend wie die MotoGP. Es geht mehr darum, den Speed zu finden, den die Jungs Mitte des Jahres schon haben.“

Tags:
Moto2, 2014, HERTZ BRITISH GRAND PRIX

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