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Gardner in Misano mit Moto3™-Chance

Gardner in Misano mit Moto3™-Chance

Am Wochenende wird der Name Gardner wieder im Grand Prix Rennsport Einzug erhalten: Remy Gardner, Sohn des 500ccm Weltmeisters von 1987, Wayne Gardner, wird im Kiefer Racing Team in der Moto3™-Klasse fahren.

Wayne Gardner wird am Wochenende den verletzten Luca Grünwald ersetzen und kann sich damit perfekt auf seine Moto3™-Wildcard beim Australien Grand Prix auf Phillip Island (17. – 19. Oktober 2014) vorbereiten.

„Ich hatte nicht erwartet, dass ich dieses Wochenende ein GP-Bike fahren würde, um ehrlich zu sein. Aber das ist die perfekte Chance, mich auf Phillip Island im Oktober vorzubereiten“, sagte Gardner.

„Es ist immer Pech wenn sich jemand verletzt und nicht fahren kann, aber ich werde diese Chance mit beiden Händen greifen und das Beste daraus machen. Ich hoffe, dass ich dieses Wochenende so viel ich kann lerne und es wird auch eine tolle Erfahrung für mich. Ich mache mir selbst keinen Druck. Solange ich weiß, dass ich mein bestes gegeben habe, werde ich zufrieden sein.“

Der Einsatz bei Kiefers kommt für Gardner kurz nach der Bestätigung aller Wildcards für den Australien GP 2014: Insgesamt vier Australier werden in der Moto2™ und der Moto3™ an den Start gehen.

Auch der Südaustralier Olly Simpson wird dort in der Moto3 dabei sein, in der Moto2™ fahren Aiden Wagner aus Queensland und Max Crocker aus Newcastle.

Für den 16-jährigen Gardner wird es ein ganz besonderes Wochenende, der Kreis der Familie wird sich dort schließen: Sein Vater gewann 25 Jahre zuvor den Australien Grand Prix von 1989 auf Phillip Island.

„Es wird toll in Australien zu fahren. Ich bin bisher auf Phillip Island noch nie ein Moto3™-Bike gefahren, das wird schon eine Herausforderung“, sagte der junge Gardner.

„Ich zähle auf meine CEV-Erfahrung (FIM CEV Repsol) und hoffe, dass die mir auf Phillip Island was bringt. Ich hoffe, dass es ein guter Schritt wird, um nächstes Jahr komplett im GP zu fahren, aber ich mache mir keine Illusionen, da muss noch viel passieren, von meiner Fitness, über die mentale Seite bis hin zu meinem Fahrstil.“

Für Vater Wayne wird es ein großer Moment werden, seinen Sohn auf Phillip Island fahren zu sehen. Er ist aber zuversichtlich, dass Remy bereit dafür ist.

„Es ist schwer zu glauben, dass ich nach 25 Jahren zurück nach Phillip Island komme und mein eigener Sohn dort fährt. Es wird ein echt stolzer Moment für ihn und den Rest meiner Familie“, sagte Wayne.

„Ich denke, dass er sich auf Phillip Island gut anstellen wird und ich habe da auch ein paar Tipps für ihn, will aber sein Hirn nicht überstrapazieren damit.“

Der CEO der Australian Grand Prix Corporation, Andrew Westacott, glaubt, dass die Wildcards eine starke Zukunft des australischen Motorradsportes auf der Weltbühne unterstreichen.

„Wir haben beim Australien Grand Prix 2014 gleich vier Wildcards für Aussies, das zeigt, wie stark die jungen Motorrad-Talente in diesem Land sind. Wir könnten im Oktober über die drei Klassen hinweg insgesamt sieben Australier in der Startaufstellung haben, das ist phänomenal“, sagte Westacott.

Tags:
Moto3, 2014, GP TIM DI SAN MARINO E DELLA RIVIERA DI RIMINI, Kiefer Racing

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