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Lorenzo: Will wieder gewinnen!

Lorenzo: Will wieder gewinnen!

Vor dem Gran Premio Movistar de Aragon hat motogp.com den Weltmeister von 2010 und 2012, Jorge Lorenzo, zum Interview gebeten. Dabei sprach der Ex-MotoGP™-Champ über seine Saison bisher und die Herausforderung wieder zu gewinnen.

Movistar Yamaha MotoGP Pilot Jorge Lorenzo hat einen steinigen Start in die Saison 2014 erlebt. Heute kann der Spanier auf die ersten Rennen des Jahres mit etwas Abstand blicken und eine Analyse starten.

„Das Problem am harten Reifen ist“, startete Lorenzo seine Ausführungen, „dass wir mit unserem Bike einen guten Kurvenspeed brauchen, um die Nachteile bei der Beschleunigung, dem Top-Speed und am Kurveneingang haben, zu kompensieren. Wir haben es einfach schwer, wenn wir den Vorteil durch die Kurven nicht mehr haben. Hinzu kommt, dass ich zu Beginn des Jahres körperlich nicht wirklich in Schuss war, da ich im Winter drei Operationen hatte und damit in der Saisonvorbereitung nur wenig trainieren konnte. Ich habe mit dem Training später als sonst angefangen.“

„Hinzu kommt, dass das Motorrad aufgrund der Änderungen, um einen Liter Sprit zu sparen, sehr instabil war“, fuhr er fort. „Die Kombination dieser drei Dinge hat dafür gesorgt, dass ich vom Rennsieger vom Ende letzten Jahres zum Eine-Sekunde-Off-The-Pace-Mann in vielen Trainings geworden bin, ich holte schlechte Ergebnisse und machte Fehler. Es lief alles schief und diese drei Dinge haben einen Teufelskreis verursacht, der sich auf unsere Leistungen niedergeschlagen hat.“

Lorenzo hat noch nicht wieder die Form erreicht wie in den Jahren, als er Weltmeister wurde, oder auch in der zweiten Saisonhälfte 2013. Aber den hoplrigen Saisonstart mit nur 22 Punkten aus den ersten drei Rennen hat er abgehakt. Derzeit kämpft er konstant wieder um das Podest mit.

Der Spanier bezeichnet heute die Rennen von Barcelona-Catalunya und Silverstone als die Knackpunkte, um wieder regelmäßig auf das Podest fahren zu können.

„Was Yamaha beim Test am Montag nach Barcelona mitgebracht hatte, waren ein paar Teile, die den Motor smoother gemacht haben“, sagte er. „Als wir die Leistungskurve etwas geschmeidiger hatten, konnte ich wieder lockerer fahren, konstanter und jede Runde schneller.“

„In Silverstone haben wir einen unglaublichen Job gemacht“, sagte er über seinen Kampf mit Marc Márquez und den zweiten Platz am Ende. „Es war fast ein Wunder, aber wir mussten hart arbeiten, um die Abstimmung am Motorrad hinzubekommen. Ich denke es war das Wochenende, an dem ich in meiner MotoGP-Karriere am meisten mit allen im Team gearbeitet habe. Sogar im Warmup haben wir weiter Lösungen gefunden und im Rennen konnte ich dann mit Marc um den Sieg kämpfen. Aber es war harte Arbeit, die wir in das Motorrad gesteckt haben. Hätten wir das Motorrad gelassen, wie es war, wären wir weiter hinten als, sagen wir mal, Fünfter angekommen.“

Mit vier zweiten Plätzen in Folge ist Lorenzo „back on Pace“. Der nächste Schritt wäre ein erster Rennsieg in der Saison 2014.

„Ich habe nie an meinem Potenzial oder dem Potenzial des Teams gezweifelt“, sagte er. „Ich wusste, dass unser Problem nur aus verschiedenen ungünstigen Umständen in Kombination entstanden war, aber das bedeutet nicht, dass wir plötzlich Loser geworden sind, die ihren Job nicht richtig machen. Das war nur zeitweise und lag an professionellen und persönlichen Problemen, gepaart mit Pech, mit Problemen am Motorrad, mit Reifen-Problemen, mit Fehlern, die ich gemacht habe. Wir haben die Saisonvorbereitung nicht gut genug geplant. Es lag an fehlender Fitness. Insgesamt war es einfach eine schlechte Phase.“

„Manche Sportler fallen einfach weiter und schlagen hart auf, wenn sie in solch einer Situation sind, aber glücklicherweise nicht ich. Ich denke, dass wir wieder Rennen gewinnen können und dafür kämpfen wir jetzt.“

Tags:
MotoGP, 2014, GRAN PREMIO MOVISTAR DE ARAGÓN, Jorge Lorenzo, Movistar Yamaha MotoGP

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