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Movistar Yamaha MotoGP Duo in zweiter und dritter Reihe

Movistar Yamaha MotoGP Duo in zweiter und dritter Reihe

Die Movistar Yamaha MotoGP Piloten Valentino Rossi und Jorge Lorenzo standen im Qualifying vor einer weiteren Herausforderung vor dem Gran Premio Movistar de Aragon am Sonntag. Sie landeten auf dem sechsten und siebten Startplatz.

Nachdem er hart kämpfte, um eine gute Pace zu finden, musste Rossi zum ersten Mal durch Q1. Ein langsamer Start auf einem weichen Front- und einem harten Hinterreifen verschaffte dem neunfachen Weltmeister direkt die siebte Position auf seiner ersten Runde. Eine langsame Runde auf der Suche nach freier Strecke folgte. Danach machte er Druck und schoss mit einer 1:49.172 an die Spitze der Zeitenliste. Nach einem schnellen Stop, bei dem er die weichere Hinterradmischung wählte, fuhr er nur drei Runden vor Ende wieder auf die Strecke, machte einen großen Sprung und sicherte sich mit einer 1:48.692 die Spitze und damit einen Platz im zweiten Qualifying.

Nach nur wenigen Minuten Pause ging es mit dem zweiten Qualifying weiter. Seine erste gezeitete Runde war eine 1:48.614, womit er bereits seine Rundenzeit aus der ersten Session verbessern konnte. Der Doktor konnte das bis zu einem Reifenwechsel auf medium hinten aber nicht mehr toppen: Er war in den letzten Minuten zurück und legte eine beeindruckende 1:48.226 hin, um seinen Teamkollegen vom provisorischen vierten Platz zu verschieben.  Zahlreiche schnelle Runden seiner Rivalen in den letzten Sekunden verdrängten Rossi um zwei Plätze auf Rang sechs zurück, wo er das Rennen morgen in Angriff nehmen wird.

Rossi erklärte: "Wir hatten schon gestern einen schwierigen Trainingstag und auch heute litten wir durch den fehlenden Grip. Es ist schwierig, das Bike am Limit zu fahren, denn nach einigen Runden slidet es stark. Wir haben sehr hart mit dem Team gearbeitet, um einige verschiedene Settings zu verbessern. Es schien, als hätten wir heute Nachmittag etwas gefunden, also werde ich nun aus der zweiten Reihe starten, was nicht so schlecht ist. Es ist ziemlich gut. Nun müssen wir versuchen, noch eine kleine Verbesserung im Warm-Up zu finden und im Rennen dann versuchen, das Maximum zu geben. Die große Frage ist der Vorderreifen. Wir können Medium oder Hart nutzen. Sie sind sehr ähnlich, also müssen wir abwarten, wie die Streckentemperatur sein wird."

Zielstrebig, das Beste aus einem harten Wochenende herauszuholen, fuhr Lorenzo zu Beginn von Q2 direkt aus der Box und gab Vollgas. Seine erste fliegende Runde war eine 1:48.332 und gleichzeitig die erste gezeitete Runde der Session, bis seine Rivalen ihre erste zu Ende fuhren und ihn zunächst auf Rang drei verwiesen. In seiner zweiten Runde konnte er seine Zeit nicht verbessern, blieb mit einer 1:48.604 aber zunächst auf der dritten Position. Sieben Minuten vor Ende fuhr er in die Box zurück, zog frische Reifen auf, bevor er wieder zu einem finalen Kampf auf die Strecke fuhr. Der Lokalheld holte alles heraus und sicherte sich mit einer 1:48.246 den vorübergehenden zweiten Startplatz, bis alle weiteren Spitzenfahrern noch einmal angriffen und ihn erst auf Rang vier und dann drei weitere Plätze zurück bis auf Rang sieben verdrängten.

Lorenzo sagte: "Es ist unglaublich, wie sich in nur zwei Wochen alles nur aufgrund der Strecke ändern kann. Wir haben dieses Jahr wirklich noch mehr Schwierigkeiten, hier konkurrenzfähig zu sein. Ich bin sehr enttäuscht, denn heute bekamen wir zwei falsche Hinterreifen. Sie waren nicht gut. Einer am Morgen war kaputt und der zweite Reifen im Qualifying war auch nicht gut. Ich hatte erwartet, mich um vier oder fünf Zehntel zu verbessern, aber ich konnte es nicht. Ich steigerte mich nur um eine Zehntel. Wenn du so schon viele Schwierigkeiten hast, dann kommen meist noch mehr Probleme dazu und das war heute der Fall. Ich denke, dass unsere Pace nicht so schlecht ist, wie es unsere Startposition vermuten lässt, wenn wir also einen guten Start haben und geduldig sind, dann können wir kämpfen. Die ersten beiden Kurven werden schwierig, dann können wir nach und nach Positionen gutmachen und ums Podest kämpfen."

 

Tags:
MotoGP, 2014, GRAN PREMIO MOVISTAR DE ARAGÓN, Valentino Rossi, Jorge Lorenzo, Movistar Yamaha MotoGP

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