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Lorenzo nach erstem Sieg 2014 ekstatisch

Lorenzo nach erstem Sieg 2014 ekstatisch

Movistar Yamaha MotoGP Pilot Jorge Lorenzo holte sich auf heimischem Territorium beim Gran Premio Movistar de Aragon seinen ersten Sieg des Jahres.

In einem dramatischen Rennen blieb Lorenzo ruhig und wechselte an einem kritischen Punkt sein Bike, während seine Repsol Honda Rivalen zu Boden gingen. Nach einem sauberen Start aus der dritten Startreihe lag der spanische Pilot innerhalb der Top-3 und konnte schon zu Rennbeginn hart gegen Marc Marquez kämpfen.

Kühlere Temperaturen halfen ihm, die Probleme mit dem Hinterradgrip zu lindern, die beide Movistar Yamaha MotoGP Fahrer am Wochenende beklagten. Dieses vertrauen im Trockenen war jedoch nur von kurzer Dauer, denn sobald leichter Regen einsetzte, ließ Lorenzo abreißen und blieb auf dem dritten Rang.

Lorenzo und die Führenden bleiben länger auf den Slick-Reifen als alle anderen Fahrer und gingen unter nassen Bedingungen hohe Risiken ein. Mit einer Entscheidung in letzter Sekunde fuhr der doppelte MotoGP™ Weltmeister in die Box und wechselte Bikes - eine entscheidende Wahl, denn Dani Pedrosa und Marquez stürzten nur kurz danach.

Ab da konnte Lorenzo seinen Vorsprung halten und gewann zehn Sekunden vor Aleix Espargaro (NGM Forward Yamaha). Der Triumph war nicht nur Lorenzos erster Sieg 2014, sondern auch der erste für Yamaha auf der Strecke in Aragon.

"Was für ein Rennen, unglaublich! Alles hätte passieren können. Unser Sport ist verrückt und voller Höhen und Tiefen. Heute war sehr positiv und du musst unter diesen Bedingungen stark konzentriert sein. Herauszufinden, wann man am besten wechselt, war sehr schwer und wir hatten auch etwas Glück. Ich habe alles gegeben, um an Marc dranzubleiben. Es ist eine Kombination aus mehreren Dingen. Die niedrigeren Temperaturen halfen uns. Unser zweiter Reifen in Q2 war nicht so gut, also wusste ich, dass wir schneller sind. Ich konnte eine Menge Speed mit in die Kurven nehmen, also ärgerte es mich, als es zu regnen begann, denn ich musste mich zurückfallen lassen und die Hondas pushten weiter nach vorn. Ich hätte mich mit Platz drei oder vier abfinden müssen", sagte er.

Lorenzo fuhr fort: "Ich sah die Zeit auf meinem Board und sah, dass die Zeiten zu stark abfielen. Also entschied ich in letzter Sekunde, in die Box zu fahren und wir hatten etwas Glück. Ich konnte im Nassen gut fahren. Als ich vor dem Rennen mit dem Team sprach, dachten wir, dass wir auf Platz drei ankommen könnten, aber niemals, dass ein Sieg möglich wäre. Aber dann kam der Regen und es ab einige Stürze. Nach all unseren Problemen hatten wir ein bisschen Glück. Das war auch der Movistar GP, also ist es für uns der Sieg auf der besten Strecke!"

 

Tags:
MotoGP, 2014, GRAN PREMIO MOVISTAR DE ARAGÓN, Jorge Lorenzo, Movistar Yamaha MotoGP

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