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Baz verhandelt für 2015 in der MotoGP™

Baz verhandelt für 2015 in der MotoGP™

Der Franzose Loris Baz besuchte das MotorLand Aragon, um über einen möglichen Platz in der MotoGP™ WM 2015 zu verhandeln.

Loris Baz hat am Wochenende seine Optionen in der MotoGP™-Weltmeisterschaft sondiert und derzeit scheint ein Platz im NGM Forward Racing Team für ihn am wahrscheinlichsten. In der eni FIM Superbike Weltmeisterschaft liegt er derzeit auf dem fünften Gesamtrang. Sollte er sich mit Forward einig werden, würde er eine Open-Yamaha mit Yamaha-Motor und –Rahmen fahren und Teamkollege des Deutschen Stefan Bradl werden.

In der WSBK hat Baz dieses Jahr für Kawasaki bereits acht Podeste gesammelt, darunter sieben zweite Plätze. Der 21-Jährige hat letztes Jahr schon Superbike WM-Läufe gewonnen und sowohl Erfahrung im Superstock 1000, Superstock 600 und der britischen Superbike-Meisterschaft.

In einem Interview mit OffBikes.com hat Baz den Stand seiner Verhandlungen über den Wechsel ins Grand Prix Fahrerlager bekannt gegeben.

Du hattest einen Vor-Vertrag mit dem Aspar-Team unterschrieben, aber der wurde wieder aufgelöst, da man glaubte, du seiest zu groß für deren MotoGP™-Motorrad. Wie hast du darauf reagiert?
„Das ist unglaublich. Einen Vertrag zu haben und dann im Internet zu lesen, dass ich nicht fahren würde ist schwer zu glauben. Das war zu der Zeit echt deprimierend. Aber es ist so und glücklicherweise haben wir andere Lösungen gefunden.“

Auch wenn es scheint, dass du einige gute Optionen für nächstes Jahr hast, hast du dir sorgen gemacht, dass du am Ende ohne Motorrad dastehen könntest?
„Ja natürlich. Es gibt immer diesen Moment, wenn du dir über solche Sachen Sorgen machst. Aber ich habe den glauben nicht verloren. Ich glaube, dass ich meinen Platz verdiene. Ich bin 21 und es gibt nur wenige Fahrer in meinem Alter, die schnell sind. Ich hatte gehofft, dass das jemandem auffällt, dass ich einen Platz verdiene und eine Chance bekomme. Es war schwer zu nehmen, dass ich mich selbst darum kümmern musste. Das war klar eine große Enttäuschung, denn der Rennsport ist meine Leidenschaft, mein Job und MotoGP zu fahren ist mein Traum. Ich habe eine andere gute Option deswegen fallen gelassen, denn ich dachte es sei die richtige Zeit für das Risiko. Ich wäre zu dem Zeitpunkt echt enttäuscht gewesen, wenn alles schief gegangen wäre.“

Yamaha hat die Zusammenarbeit mit Forward Racing verlängert und wird Motoren und Chassis liefern. War das ein Bikes, was dich schon vorher interessiert hat?
„Ja, wir haben von Anfang an mit ihnen gesprochen. Wir waren mit dem Aspar Team weiter als mit Forward Racing. Wir haben dann die Verhandlungen nach der Bekanntgabe umso intensiver wieder aufgenommen. Wenn ich in die MotoGP komme, dann hoffentlich auf einem guten Motorrad, mit dem ich an der Spitze der Open-Klasse fighten kann. Ein konkurrenzfähiges Motorrad zu bekommen macht das ganze noch interessanter.“

Wenn es mit dem Forward Racing Team nichts wird, was sind die anderen Optionen?
„Es gibt noch viele Möglichkeiten, sowohl in der MotoGP und der Superbike. Ich werde Kawasaki nicht verlassen, um in der Superbike zu einem anderen Team zu gehen. Das wäre klar eine große Enttäuschung. Ich versuche vernünftig zu sein, gerade nach dem, was mit dem Aspar Team passiert ist. Trotzdem, es ist noch nichts bestätigt und wir gehen in die richtige Richtung.“

Tags:
MotoGP, 2014, GRAN PREMIO MOVISTAR DE ARAGÓN

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