Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Hayden mit Race-Comeback zufrieden

Hayden mit Race-Comeback zufrieden

Nicky Hayden fuhr in Aragon zum neunten Rang im Rennen. Bei seinem Comeback-Rennen zeigte er ein starkes Level und kam hinter seinem Teamkollegen Hiroshi Aoyama ins Ziel.

DRIVE M7 Aspar Pilot Nicky Hayden ist nicht nur ein erfahrener Racer, sondern auch einer, der sich nicht unterkriegen lässt. Am letzten Wochenende in Aragon machte er stetig Fortschritte, fühlte sich mit seinem Handgelenk wohl. Er fuhr sein erstes Rennen seit dem Sachsenring im Juli.

Der Weltmeister von 2006 hatte in Aragon nicht nur das Wetter auf seiner Seite, sondern auch die perfekte Strategie parat. Als er in der 17. Runde an die Box kam, um das Motorrad zu tauschen, legte er den Grundstein für Rang neun. Es wurde nach Platz acht von Katar sein zweitbestes Saisonergebnis.

„Mit dem wechselhaften Wetter war es ziemlich hart“, sagte Hayden. „Sogar am Anfang sind wir viel gerutscht und nach rund zehn Runden wurde der Regen stärker. Diese Strecke ist ziemlich lang, hat viele bergauf- und bergab-Passagen und einige Blinde Kurven, aber selbst auf den Geraden war die Sicht schlecht. Es war schwer, die Bremspunkte zu sehen. Wir haben trotzdem ein halbwegs anständiges Ergebnis geholt, aber wir müssen bedenken, dass viele Fahrer gestürzt sind.“

„Wir haben beim Motorradwechsel, als es anfing zu regnen, einige Plätze verloren. Wir konnten das Rennen aber zu Ende fahren, vor drei Monaten noch musste ich aufhören und mein Handgelenk erneuern lassen, darum ist der neunte Platz für uns echt stark. Ich bin froh, wieder zurück und konkurrenzfähig zu sein. Ich hoffe, dass ich mich weiter erholen kann, dass ich in Motegi ein noch besseres Rennen zeige. Ich möchte dem ganzen Team für die Arbeit danken, die sie für mich gemacht haben.“

Der zweite DRIVE M7 Aspar Pilot, Hiroshi Aoyama, nutzte ebenfalls seine ganze Erfahrung, um in der ganzen Hektik die Ruhe zu bewahren. Als der Regen einsetzte, fuhr der Japaner eine Runde später als sein Teamkollege an die Box und zeigte auch im Nassen eine starke Pace: Sein achter Platz wurde sein bestes Saisonergebnis bisher.

„Wir hatten uns für den härteren Reifen entschieden und hatten erst Probleme, hatten am Anfang gehofft, eine gute Pace zu fahren, aber das erwies sich als schwierig“, sagte Aoyama. „Aber wir konnten mithalten und je mehr Runden wir fuhren, bekam ich mehr Grip und konnte Positionen gut machen. Ich hatte ein gutes Feeling und kämpfte mit Hernandez und Redding. Dann setzte der Regen ein und ich war mir nicht sicher, wann der optimale Zeitpunkt zum Motorradwechsel sein würde. Ich habe versucht so lange es geht auf Slicks draußen zu bleiben.“

„Nach dem Motorradwechsel war das Gefühl im Nassen auch gut und ich konnte meinen Platz halten“, so Aoyama weiter. „Ich bin wirklich froh, dass ich hier in Spanien, bei einem sehr wichtigen Rennen für mein Team, Achter werden konnte. Die Mannschaft hat das ganze Wochenende perfekt gearbeitet und wir waren in allen Sessions gut dabei. Jetzt freue ich mich auf mein Heim-Rennen in Japan, dort erwarte ich mir viel.“

Tags:
MotoGP, 2014, GRAN PREMIO MOVISTAR DE ARAGÓN, Nicky Hayden, Drive M7 Aspar

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›