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Viel los bei Barbera: Erstes Wochenende mit Ducati

Viel los bei Barbera: Erstes Wochenende mit Ducati

Es war ein schwieriges erstes Ducati-Wochenende für Avintia Racing und Hector Barbera. In Aragon brannte das Motorrad am Freitag zunächst ab, das Rennen am Sonntag erwies sich als schwierig.

Zu Beginn des Aragon-Wochenendes stellte das Avintia Racing Team offiziell ihre neue Ducati vor, doch bereits im freien Training am Freitag fing das Motorrad Feuer. Hector Barbera musste abspringen, um den Flammen zu entkommen. Der Spanier zog sich dabei eine Verbrennung am linken Arm zu.

Im FP3 am Samstag stürzte Barbera erneut, im Q1 gab es einen Aufwärtstrend zu verzeichnen, der ihn zusammen mit Valentino Rossi ins Q2 spülte. Dort aber hatte er vorn einiges Chattering zu beklagen und konnte keine Zeit mehr abliefern. Er qualifizierte sich nur als Zwölfter.

Barbera erwischte zwar noch einen guten Start und konnte Rang elf übernehmen, dann aber viel er bis ans Ende der Punktränge zurück.

Im Rennen stürzte Barbera zwar nicht, hatte aber unter dem Regen schwer zu kämpfen. Während die anderen Piloten an die Box kommen und ihr Motorrad tauschen konnten, musste Avintia tatsächlich die Reifen wechseln, da man für Barbera nur eine Maschine zur Verfügung hatte.

Bei diesem Stopp verlor Barbera rund drei Minuten, der Rest des Feldes hatte rund 30 Sekunden dazu benötigt. Barbera fiel ans Ende des Feldes zurück.

„Ich schaue mit gemischten Gefühlen zurück“, sagte er im Anschluss. „Ich bin mit dem Motorrad zufrieden, denn ich hatte ein gutes Gefühl auf ihm. Aber ich ärgere mich über all die Probleme, die wir hatten. Im Rennen hätten wir das Motorrad tauschen müssen, aber ich hatte nur eine Maschine. Für uns war das ein Pokerspiel.“

„Ich sage ja selbst immer, dass in diesem Sport die Bedingungen für alle gleich sind – wenn es regnet, ist das für alle gleich, wenn es Mischbedingungen sind, ist das auch für alle gleich. Wir hatten aber mit nur einem Motorrad einen Nachteil, aber wir hatten und dazu entschieden und wussten, dass das passieren könnte. Ich bin noch nie gut gefahren, wenn es halb trocken, halb nass ist und so war es am Anfang aber. Ich nehme aus diesem Wochenende das Positive mit. Wir hatten ein konkurrenzfähiges Motorrad und das Team hat in einer schweren Zeit einen starken Job gemacht.“

Tags:
MotoGP, 2014, GRAN PREMIO MOVISTAR DE ARAGÓN, Hector Barbera, Avintia Racing

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