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Aragon MotoGP™ Debrief mit Bridgestones Aoki

Aragon MotoGP™ Debrief mit Bridgestones Aoki

Shinji Aoki, Manager of Bridgestones Motorcycle Tyre Development Department blickt auf den Gran Premio Movistar de Aragon zurück.

Das Aragon-Rennwochenende begann mit kalten, sonnigen Bedingungen, bevor der Regen am Sonntag einsetzte. Nach einem trockenen Start in das 23 Runden lange Rennen fiel später heftiger Regen und die Spitzentemperatur von 23°C war 11°C kühler als der Spitzenwert des letztjährigen Aragon Grand Prix.

Interview mit Shinji Aoki – Manager, Bridgestone Motorcycle Tyre Development Department

Am Aragon-Grand-Prix-Wochenende traten die bisher kühlsten Temperaturen in diesem Jahr auf. Wie hat sich Bridgestone darauf vorbereitet?

“Auf der Strecke in Aragon können verschiedene Luft- und Streckentemperaturen auftreten, also müssen wir sicherstellen, dass die Reifen-Zuteilung für diese Strecke damit umgehen kann. Beim Entwickeln der Reifen für Aragon, ist es entscheidend, die richtige Balance zwischen Aufwärmleistung, Haltbarkeit, Kurvenverhalten und Bremsstabilität zu finden. Unsere ausgedehnte Zuteilung der Vorderreifen in Aragon in diesem Jahr bewies sich als passend zu den Bedingungen am letzten Wochenende und obwohl nur die weiche und die medium Mischung des Slicks vorne verwendet wurden, stand auch die härtere Mischung für die Fahrer zur Auswahl, sollten die Temperaturen höher sein."

"Was die Hinterreifen angeht, ist Aragon eine Strecke, auf der die ausgedehnte Funktionsfähigkeit unserer aktuellen Generation von MotoGP-Slicks für die Fahrer wirklich von Nutzen ist. Alle drei Mischungen wurden am Wochenende verwendet, inklusive dem Rennen und nicht nur beim neuen Streckenrekord im Qualifying waren die allgemeinen Kommentare der Fahrer, dass unsere Fahrer gutes Feedback und eine konstante Leistung in Aragon liefern."

Im Rennen am Sonntag waren die Temperaturen ziemlich niedrig. Drei Fahrer entschieden sich für die härtere Mischung hinten. Alle drei Fahrer nutzen diese Mischung schon in einem Rennen zuvor. War das bei derartigen Temperaturen am Sonntag überraschend?

"Es ist keine Überraschung, dass sich einige Fahrer im Rennen für die härtere Mischung des Hinterreifens entschieden haben, denn Marc Marquez war mit dieser Option in FT3 sehr schnell als die Streckentemperaturen bei etwa 20°C lagen. Sein Vergleich mit der medium Mischung am Samstagmorgen zeigte, dass Honda eine gute Leistung aus dem harten Hinterreifen holen kann, wenn die Streckentemperaturen kalt sind, also stand ihnen diese Option auch am Sonntag für das Rennen zur Verfügung als die Temperaturen niedriger als erwartet waren. Einige Yamaha-Fahrer prüften die harte Mischung auch am Samstag, aber für sie schien der medium Reifen am besten zu funktionieren."

Der hauptsächliche Regenreifen in Aragon war die weiche Mischung, aber die meisten Fahrer hatten die Alternative auf den harten zu wechseln und taten das mit ihren Ersatzbikes zur Rennhälfte. Warum haben so viele Fahrer den harten Regenreifen dem weichen vorgezogen?

"Die Warm-Up-Session am Sonntagmorgen war wichtig, weil es seit Jahren die erste komplett nasse Session in Aragon war und sie erlaubte den Fahrern herauszufinden, wie unsere Regenreifen auf dieser Strecke funktionieren. Im Warm-Up nutzten alle Fahrer außer Dani Pedrosa die weichen Regenreifen, denn diese Option bietet die bessere Aufwärmleistung und mehr Grip. Dani fuhr aber einen sehr guten Run auf den harten Regenreifen und beendete die Session dann als Schnellster. Ich denke also, dass seine Performance der Hauptfaktor dafür waren, dass die anderen Fahrer ihre Ersatzbikes mit diesem Reifen bestückten, Die Balance zwischen direkter Leistung und Haltbarkeit der härteren Mischung des Regenreifens in Aragon machte sie zu einer beliebten Wahl für die Fahrer am Sonntag."

 

Tags:
MotoGP, 2014

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