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Lorenzo: „Hoffe meine ganze Karriere bei Yamaha zu bleiben"

Lorenzo: „Hoffe meine ganze Karriere bei Yamaha zu bleiben"

Im Interview mit der italienischen Sky Sport MotoGP HD Show „I Signori della MotoGP“ hat Jorge Lorenzo über seine Karriere gesprochen, über aktuelle Gegner und seinen Wunsch, seine Karriere bei Yamaha zu beenden.

Movistar Yamaha MotoGP-Pilot Lorenzo sagte: „Ich glaube, dass jeder Fahrer interessiert an anderen Motorrädern ist, gerade, wenn die schneller oder besser sind. Aber im Leben glaube ich viel an Vertrauen und wenn dir Leute vertrauen, selbst in schwierigen Zeiten, dann musst du diesen Glauben zurückzahlen.“

Das Interview mit Lorenzo wird am Montag um 20:30 Uhr Ortszeit ausgestrahlt.

„Ich hatte 2009 und 2012 die Chance, zu einem anderen Hersteller zu wechseln, in aber geblieben, denn ich habe an mich geglaubt, das finanzielle Angebot hat gestimmt und ich hatte ein konkurrenzfähiges Motorrad, was das wichtigste ist, und wir sind beide hier, Yamaha und ich, um zu gewinnen“, sagte er weiter.

„Hinzu kommt die menschliche Seite. Ich fühle mich wohl im Team und habe Vertrauen, was sehr wichtig ist und was mich immer wieder bei Yamaha gehalten hat. Ich möchte gern für immer bei Yamaha bleiben, denn dann hätte ich in der MotoGP nie das Team gewechselt. Nur wenige Fahrer können das.“

Über Teamkollege Valentino Rossi sagte er: „Ich habe immer daran geglaubt, dass wir hier sind um zu siegen und zu gewinnen. Das ist kein Beliebtheitswettbewerb. Ich glaube, dass wir keine Zeit für ein normales Leben und Freunde im Fahrerlager haben. Wir sind hier, um zu gewinnen. Du musst aber dennoch deine Team- und Markenkollegen gut behandeln, um eine gute Beziehung zu haben, die einen offenen Dialog erlaubt. Das bedeutet manchmal auch, dass du dein Gefühl mit ihnen vergleichen kannst. Ich denke Vale und ich sind ein tolles Team, nicht nur wegen des Talents und unserer Leistungen, sondern auch wegen unserer Erfahrung.“

Über seine Kontrahenten Rossi, Casey Stoner, Dani Pedrosa und Marc Márquez sagte Lorenzo: „Alle vier sind sehr stark, aber am schwersten sind Márquez und Vale, denn sie akzeptieren es nicht, geschlagen zu werden und versuchen immer, alle Rennen zu gewinnen, auch wenn sie die Strecke nicht mögen. Pedrosa und Stoner sind beide extrem schnell, wenn sie Probleme bekommen, werden sie lieber Zweiter oder Dritter und nehmen Punkte mit. Márquez und Vale sind sehr gut, wenn sie sich verbessern müssen, geben nie auf und versuchen alle Rennen zu gewinnen. Sie sind alle unterschiedlich, aber in einem rennen, wenn du Mann-gegen-Mann kämpfst, sind immer Vale und Marc am schwierigsten zu besiegen.“

Letztes Jahr wurde der Titel erst in Valencia vergeben und der Weltmeister von 2010 und 2012 kämpfte bis zur letzten Runde. „Ich kann nicht sagen, dass das eine schlechte Erinnerung ist, denn Vizeweltmeister ist in der MotoGP eine große Leistung. Aber wenn du schon einen Titel hast, dann einen zweiten, dann willst du den dritten. Aber wenn du den nicht schaffst, ist das kein großes Drama, zumindest kein so großes. Ich glaube, dass diese Saison, mit zwei Stürzen und zwei Verletzungen und trotzdem acht Laufsiegen und nur vier Punkten weniger als Marc richtig stark war. Die Punkte sind es, die beim Titel zählen, aber auch ist es wichtig, wie du fährst und kämpfst, damit du nichts bereuen musst.“

Tags:
MotoGP, 2014, Jorge Lorenzo

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