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Rabat mit klaren Vorteilen im Titelkampf zu den Übersee-Grand-Prix

Rabat mit klaren Vorteilen im Titelkampf zu den Übersee-Grand-Prix

Mit der Reise der Moto2™ WM-Teilnehmer nach Fernost zum Motul Grand Prix of Japan an diesem Wochenende, führt Tito Rabat die Gesamtwertung mit einem Vorsprung von 33 Punkten an.

Im vergangenen Rennen in Aragon kam Rabat auf Rang zwei ins Ziel und das war die vierte Podiumsplatzierung nach einer Serie von drei Siegen in Folge für den Spanier. Dank dieser beeindruckenden Vorstellung hat er nun einen nicht unwesentlichen Vorteil im Titelkampf gegenüber seinen Marc VDS Racing Teamkollegen Mika Kallio, der in Spanien nicht über Rang sieben hinauskam.

Damit endete für Kallio eine starke Serie von Podiumsplatzierungen seit dem Gran Premi de Catalunya Mitte Juni und der Finne muss nun all seine Erfahrung einbringen, um bei der Asien/Australien-Tour der Serie, beginnend mit dem Rennen in Japan, bevor es im Wochenrhythmus nach Australien und anschließend nach Malaysia weitergeht, den Rückstand auf Rabat zu egalisieren. Der alljährliche Triple-Header im Oktober ist gleichzeitig auch der Startschuss der entscheidenden Phase der Meisterschaft.

Als Gesamtdritter der mittelschweren Grand-Prix-Kategorie bereitet sich Maverick Viñales auf den Kampf in Motegi vor. Nicht nur dank seines erstaunlichen Triumphs in Aragon sicherte sich der Spanier frühzeitig den Rookie of the Year-Award und kurz darauf wurde er als MotoGP™ Suzuki-Pilot für 2015 bestätigt.

Viñales, der 19 Jahre jung ist, feierte in Aragon seinen bereits 14. Grand-Prix-Sieg. Das ist die gleiche Anzahl, die auch Marco Melandri als Teenager erreichte und es gibt nur vier Fahrer, die vor ihrem 20. Geburtstag mehr als 14 Rennen gewonnen haben: Marc Marquez (26 Siege als Teenager), Dani Pedrosa (21), Valentino Rossi (17) und Jorge Lorenzo (15).

Diese erstaunliche Errungenschaft will Viñales natürlich beibehalten und der Pilot des spanischen Rennstalls Paginas Amarillas HP 40 könnte auch in Japan zu den Anwärtern auf den Tagessieg zählen.

Piloten wie Dominique Aegerter (Technomag carXpert), Thomas Lüthi (Interwetten Sitag) und Johann Zarco (AirAsia Caterham) sollten ebenso in der Lage sein, an diesem Wochenende um die Podiumsplatzierungen  zu kämpfen, während Simone Corsi (NGM Forward Racing) wegen seiner Verletzung nicht vor Valencia ins Renngeschehen zurückkehren wird.

Corsi musste aufgrund eines offenen Bruchs der Elle eine Operation über sich ergehen lassen, bei der der Bruch fixiert und der Knochen wieder eingerichtet wurde, und zudem auch die Sehnen im Handgelenk behandelt werden mussten. Corsi hat sich von den Verletzungen des Silverstone-Unfalls noch nicht ausreichend erholt, um in den Rennsport zurückzukehren. Er wird bei den nächsten drei Rennen erneut durch den Franzosen Florian Marino ersetzt.

Mit Tomoyoshi Koyama taucht ein altbekannter Name in der Starterliste für den Grand Prix of Japan auf. Der Local-Hero springt als Ersatz für seinen Landsmann Tetsuta Nagashima (Teluru Team JiR Webike) ein, für den die Saison verletzungsbedingt gelaufen ist.

Tags:
Moto2, 2014, MOTUL GRAND PRIX OF JAPAN

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