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Rennleiter Mike Webb zur Ducati-Podium-Situation

Rennleiter Mike Webb zur Ducati-Podium-Situation

In Aragon hat Cal Crutchlow für Ducati auf dem Podest gestanden. MotoGP™ Weltmeisterschafts-Rennleiter Mike Webb hat jetzt erklärt, wie das Ducati Team laut Regularien bezüglich Sprit, Reifen und Motoren derzeit dasteht.

Der italienische Hersteller Ducati hat dieses Jahr einige Vorteile: Extraweiche Reifen, 24 Liter Sprit und bis zu zwölf Motoren pro Fahrer. Ducati tritt unter den Werks-Regularien an, die für die Hersteller gelten, die 2013 keinen Sieg unter trockenen Bedingungen erringen konnten. Diese Regeln würden auch für neue Motorradhersteller gelten, die zum ersten Mal seit 2013 teilnehmen – wie im kommenden Jahr Suzuki.

Reifen- und Sprit-Limits können je nach Rennsiegen und Podesten unter trockenen Bedingungen angepasst werden. Ducati hat dieses Jahr mit Andrea Dovizioso in Austin ein Podest im Trockenen erreicht, in Assen stand er im Nassen auf dem Treppchen. Das Aragon-Podest von Crutchlow wurde ebenfalls im Regen herausgefahren, wenngleich das Rennen zunächst im Trockenen gestartet worden war.

Am Donnerstagnachmittag erklärte Mike Webb im Fahrerlager von Motegi, wo dieses Wochenende der Motul Grand Prix von Japan stattfindet, gegenüber motogp.com die Situation: „Wir sprechen jetzt über Ducati, aber so wie die Regeln sind, ist es ein Hersteller, der 2013 im Trockenen nicht gewonnen hat und das gleiche gilt auch für neue Hersteller, also sprechen wir auch über Suzuki im nächsten Jahr, auch weitere Hersteller, nicht nur Ducati.“

 „Die Zugeständnisse, die sie bei Reifen, Benzin und Motoren haben, ist in jedem Falle etwas unterschiedlich. Bei den weichen Reifen brauchen sie drei Siege im Trockenen, dann ist dieses Zugeständnis weg. Beim Benzin haben sie 24 Liter, was auf 22 Liter schrumpfen würde, wenn sie einen Rennsieg, zwei zweite Plätze oder drei Podeste insgesamt haben und wir reden da über alle Ducati-Fahrer, jede Kombination an Fahrern, die das insgesamt erreicht und dann verliert Ducati dieses Zugeständnis.“

Zum Aragon-Ergebnis von Crutchlow sagte Webb: „Jetzt sprechen wir einmal darüber, wenn es nass ist. Ducati hat bisher ein Podest im Trockenen, das war in Texas. Ich erkläre ein Rennen vor dem Start für Nass oder Trocken, denn das entscheidet darüber, wie die Teams ihre Maschinen abstimmen, denn damit wissen sie, ob sie das Ersatzmotorrad nehmen werden können oder nicht. Wenn sich die Bedingungen in einem MotoGP-Rennen mit der weißen Flagge ändern, kann ich ihnen sagen, dass sich das Wetter geändert hat und das ist in Aragon passiert und sie durften das Ersatzmotorrad nehmen.“

„So wie die Regeln zu den Zugeständnissen über Reifen, Sprit und so weiter für Ducati und andere Hersteller geschrieben sind, müssen diese Ergebnisse im Trockenen erreicht werden. Das ist etwas anders, wenn ein Rennen am Start trocken ist. Das Podest von Aragon war ganz klar nicht im Trockenen herausgefahren.“

Hinsichtlich der Motoren stellte Webb klar: „In unserer Vereinbarung, die am Anfang von all dem stand, als wir uns mit der MSMA geeinigt haben, welche Zugeständnisse es geben wird und wie die eingeschränkt werden würden, wurden die Motoren nicht limitiert. Hersteller ohne Trocken-Sieg 2013 haben zwölf Motoren und dieses Zugeständnis bleibt bis Ende 2015.“

Tags:
MotoGP, 2014, MOTUL GRAND PRIX OF JAPAN, Cal Crutchlow, Andrea Dovizioso, Ducati Team

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