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Wie Marquez den MotoGP™ Titel verteidigte

Wie Marquez den MotoGP™ Titel verteidigte

Repsol Honda Pilot Marc Márquez hat seinen MotoGP™ Weltmeister-Titel in der Königsklasse auf zwei Rädern verteidigt. Hier fassen wir seine Saison noch einmal zusammen.

Im letzten Jahr wurde Marquez der jüngste Sieger in der Königsklasse der Weltmeisterschaft. Er sicherte sich die Krone mit vier Punkten Vorsprung und gewann sie erst im letzten Rennen des Jahres in Valencia. In diesem Jahr startete er bereits extrem stark in die Saison und entschied die ersten zehn Rennen für sich. Seine Rivalen traten damit in den Schatten.

Ein Beinbruch vor der Saison, den sich der Fahrer aus dem spanischen Cervera beim Dirt-Track-Training nahe seiner Heimatstadt zuzog, bedeutete, dass er den letzten Test vor der neuen Saison verpassen musste. Sobald die Action in Katar begann, zeigte er aber keine Schwächen. Nur wenige Wochen nach seinem Trainingsunfall zeigte Marquez bereits, dass er in diesem Jahr schwer zu schlagen sein würde, denn er gewann auf dem Losail International Circuit von der Pole nach einem großartigen Kampf gegen Valentino Rossi in der Wüste.

Bei der Rückkehr zum Ort seines ersten MotoGP-Sieges 2013 in Austin war Marquez zur zweiten Runde nicht aufzuhalten und gewann vier Sekunden vor seinem Repsol Honda Teamkollegen Dani Pedrosa. Zwei Wochen später ergänzte Marquez eine weitere Strecke zu seiner Sieges-Liste, denn er gewann ein packendes MotoGP-Rennen auf dem neuen Termas de Rio Hondo Circuit in Argentinien.

Nur eine Woche nach dem Triumph in Argentinien fuhr Marquez vor 115.000 Fans in Jerez vor Rossi und Pedrosa zum Sieg. Während Marquez seine schonungslose Form fortsetzte, feierte er also seinen vierten Sieg von der Pole.

Mit einer starken Performance im Rücken unterschrieb Marquez einen neuen Zweijahresvertrag mit seinem Team, der ihn bis Ende 2016 an Honda Racing Corporation bindet.

Weitere Siege, die er von der Pole aus einfahren konnte, feierte er bei der Fortsetzung der Serie bei den europäischen Grand Prix' von Le Mans und Mugello. Pedrosa, Rossi und Jorge Lorenzo gaben alles, um den schnellen 21-Jährigen zu stoppen, fanden aber keinen Weg, ihn zu schlagen.

Marquez' Rivalen erhielten in Barcelona-Catalunya einen Hoffnungsschimmer, als er in Q2 stürzte und zum ersten Mal in dieser Saison die Pole verpasste. Er qualifizierte sich als Dritter. Im Rennen zeigte sich Marquez aber beeindruckend wie immer, fuhr eine halbe Sekunde vor Rossi ins Ziel und überkam einer späten angst als Pedrosa sein Hinterrad zum Rennende berührte. Letzterer stürzte fast und musste sich mit Platz drei begnügen.

Aufgrund seiner brillanten Performance an jedem Wochenende wurde Marquez oft gefragt, ob er verwundbar sei und jedes Rennen 2014 gewinnen könne.

Aber er winkte ab und betonte, dass er auf ein Rennen vorbereitet sein müsse, in dem er nicht siegen kann. Er bekräftigte ständig, dass das Gewinnen der Meisterschaft und nicht jedes Rennens sein Ziel sei.

Dennoch kamen die Siege, denn Marquez konnte das Beste aus seiner Honda RC213V herausholen - jedes Mal, wenn er zum Rennen auf die Strecke fuhr. Assen brachte eine große Herausforderung unter schwierigen Bedingungen, aber Marquez gewöhnte sich bestens an die Flag-to-Flag-Situation und sicherte sich den Sieg 6,7 Sekunden vor Andrea Dovizioso. Mit dem Erfolg bei der Dutch TT war Marquez der erste Fahrer seit dem großen Giacomo Agostini 1971, der die ersten acht Rennen der Saison in der Königsklasse gewinnen konnte.

Als Nächstes folgte der Sachsenring und die MotoGP-Fahrer standen erneut vor komplizierten Bedingungen. Die Strecke trocknete schnell ab und die Mehrheit des Feldes wechselte nach der letzten Warm-Up-Runde vom Regen-Setup zum trockenen, was bedeutete, dass sie aus der Boxengasse starten mussten. Marquez zeigte erneut, dass er jedem Wetter standhielt und gewann 1,5 Sekunden vor Pedrosa.

Das bedeutete, dass Marquez mit einem perfekten Rekord von neun von neun gewonnenen Rennen in die Sommerpause ging und sich mit einem sauberen Punktevorsprung von 77 Zählern mit seinem Bruder Alex und ihren Freunden am Strand von Tarifa erholen konnte.

Diese Führung wuchs nach der Sommerpause in Indianapolis auf 89 Punkte. Marquez siegte erneut von der Pole, Lorenzo und Rossi standen mit ihm auf dem Podium. Mit dem Sieg wurde Marquez der erste Fahrer seit Mick Doohan 1997 mit zehn aufeinanderfolgenden Triumphen in der Königsklasse.

Danach war es für Marquez an der Zeit zu zeigen, dass er nach alledem noch menschlich war und es passierte in Brünn: Seine Siegesserie kam zum Ende. Marquez fuhr als Vierter ins Ziel, hinter dem Sieger Pedrosa und den Podestfahrern Lorenzo und Rossi.

Zwei Wochen später ging Marquez wieder zum Tagesgeschäft über und schlug nach einem überrangenden Kampf gegen Lorenzo mit einem Sieg zurück.

Unüblich für Marquez verzeichnete er in Misano und Aragon Stürze und beendete die Rennen jeweils nur auf den Plätzen 15 und 13. Der 21-jährige Fahrer hatte aber noch immer einen deutlichen Vorsprung von 75 Punkten, als die MotoGP Europa wieder verließ und nach Fernost flog, um mit Japan ihr erstes von drei Überseerennen zu starten.

In Motegi fuhr er in einem ruhigen und kontrollierten Rennen als Zweiter hinter Sieger Lorenzo durchs Ziel. Das war aber genug für Márquez, um den Titel zu verteidigen. Gegen Mitte des Rennens hatte er einen heftigen Kampf gegen Rossi zu fighten gehabt, dann setzte er sich vom Italiener ab. Márquez wurde bei noch drei ausstehenden Rennen vorzeitig Weltmeister.

Tags:
MotoGP, 2014, MOTUL GRAND PRIX OF JAPAN, Marc Marquez, Repsol Honda Team

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