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Marquez: „Mit dem Titel danke ich Honda, dass ich all meine Leute ins Team mitbringen durfte"

Marquez: „Mit dem Titel danke ich Honda, dass ich all meine Leute ins Team mitbringen durfte"

Marc Márquez ist seit Sonntag zum vierten Mal Weltmeister. Damit krönte er eine Saison, in die er perfekt gestartet war, mit dem Titel drei Rennen vor Schluss.

In Motegi, Japan, hat Marc Márquez am Sonntag den WM-Titel gefeiert. Der Repsol Honda Pilot konnte damit seine MotoGP™-Krone beim ersten Matchball verteidigen. Trotz Fehlern bei den letzten zwei Rennen ließ Márquez der Konkurrenz keine Chance mehr auf die Rennen in Australien, Malaysia und Valencia.

Ist es schwerer Weltmeister zu werden, als 10 Siege in Folge einzufahren?
„Durch die Fehler bei den letzten paar Rennen schätze ich die Weltmeisterschaft mehr, denn der erste Teil der Saison war sehr gut, aber es schien, dass der Titel einfach nicht kommen wollte. Ich machte ein paar Fehler, vielleicht hatte ich durch meinen großen Vorsprung ein zu großes Vertrauen. Die frühen Siege hatten mir den Luxus gegeben, etwas mehr Risiken als normal eingehen zu können. Aber mir war auch ganz klar, dass ich den Titel hier, zuhause bei Honda, gewinnen wollte und das ist sehr schön.“

Du warst in fünf Jahren vier Mal Weltmeister. Erscheint es dir, als ob dein Leben nur so an dir vorbei fliegt?
„Ich glaube, das ist mir nicht bewusst. Das wichtigste ist, dass ich gerade den Moment genieße, denn du weißt nie, was morgen passiert. Wir haben den Titel gewonnen und wir müssen das feiern – wie wir das mit jedem Sieg machen. Es ist schön, das mit dem Team teilen zu können.“

Was ist das besondere an jedem einzelnen Titel, den du in deiner Karriere gewonnen hast?
„Jeder Titel ist klar besonders – jeder hat seine Momente. Der 125ccm-Titel war der erste und das ist immer sehr spannend. Auch war der schwieriger, denn ich musste ihn im letzten Rennen gewinnen. Der Moto2-Titel war zufriedenstellend und ich hatte da auch ein bisschen Ärger nachdem, was im Vorjahr passiert war – fünf Monate raus wegen Verletzung. Das erste Jahr in der MotoGP war eine große Überraschung. Und dieser letzte Titel ist, um Honda zu danken, die mich all meine Leute – mein Team – wieder zusammenbringen lassen haben und damit war die Stimmung in der Box einfach großartig.“

Was hast du seit letztem Jahr verbessert?
„Du versuchst alle Aspekte zu verbessern, aber es stimmt schon, dass ich mich zum Fahrer-Motorrad-Package viel besser angepasst habe. Wir haben ein Chassis entwickelt, das mehr auf unseren Fahrstil passt und das hat mir dabei geholfen, mich darauf zu konzentrieren, als Fahrer besser zu werden – und nicht so sehr darauf, das Motorrad selbst besser machen zu müssen.“

Wie wirst du die letzten Saisonrennen fahren?
„Einfach mit dem Gedanken Spaß zu machen. Ich weiß, dass der Vize-Titel noch heiß umkämpft ist und die anderen Fahrer werden da alles geben, aber ich konzentriere mich auf mich und darauf, Spaß in jedem Rennen zu haben.“

Wir wirst du dich nächstes Jahr motivieren können, den Titel wieder zu verteidigen?
„Du findest überall Motivation, gerade, wenn es in einem Jahr gut gelaufen ist. Du versuchst die gleiche Form und Fortschritte zu halten und das Team pusht dich auch.“

Wird dein Bruder Alex Weltmeister in der Moto3™?
„Das ist der Plan! Ich werde ihm helfen und alle mögliche Unterstützung geben. Zuallererst müssen wir daran denken, allen möglichen Druck von ihm zu nehmen, denn die Meisterschaft anzuführen bedeutet viel Druck. Es wird wichtig, ihn ruhig zu stellen, sodass er damit umgehen kann. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass eine Saison sehr lang ist und dass in drei rennen alles passieren kann.“

Interview von Repsol Media Service

Tags:
MotoGP, 2014, MOTUL GRAND PRIX OF JAPAN, Marc Marquez, Repsol Honda Team

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