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Rabat nach Rang drei dem Titel einen Schritt näher

Rabat nach Rang drei dem Titel einen Schritt näher

Esteve Rabat hat am Sonntag auf Phillip Island als Dritter sein zwölftes Podest der Saison gefeiert. Mittlerweile steht außerdem fest, dass der Moto2™ Weltmeister 2014 ein Marc VDS Racing Team Pilot sein wird.

Mit seinen 16 Punkten für den dritten Platz hat Esteve Rabat am Sonntag klar gemacht, dass Sieger Maverick Viñales ihn in der Meisterschaft nicht mehr abfangen kann. Der einzige, der den 25-jährigen Spanier in der WM noch abfangen könnte, ist sein Teamkollege Mika Kallio. Der schnappte sich Rang vier und vertagte die Titelentscheidung damit um mindestens eine weitere Woche.

Für den 31-jährigen Finnen wird dies aber eine schwere Nuss: Er hat bei noch zwei ausstehenden Rennen in Sepang und Valencia 41 Punkte Rückstand auf Rabat.

Für das Marc VDS Racing Team ist es eine erfolgreiche Saison: Rabat und Kallio haben seit dem ersten Lauf der Weltmeisterschaft in Katar die Gesamtplatzierungen eins und zwei inne, holten in 16 Rennen bisher zusammen zehn Laufsiege, 20 Podeste und 12 Pole Positions.

Rabat führte das Rennen am Sonntag nicht nur einmal an, doch nach einigen Rutschern konnte Viñales durchschlüpfen und gewinnen. „Es war ziemlich schwierig“, so Rabat. „In Turn 4 war irgendwas passiert, die Windrichtung hatte gedreht oder so, denn die Streck war etwas kühler. Ich nutzte den gleichen Bremspunkt wie immer, aber jedes Mal wurde ich raus getragen, was sehr komisch war. Es gab viele Fights und Überholmanöver, das war schwierig.“

„Ich freue mich heute für das Team, denn sie haben einen großartigen Job gemacht und ich hatte noch nie so ein Gefühl wie hier bei Marc VDS, sie verdienen den Titel“, fuhr er fort. „Jetzt habe ich nur noch zwei Rennen um sicher zu stellen, dass der Weltmeister in unserem Team derjenige mit der Startnummer 53 auf seinem Bike wird.“

Teamkollege Mika Kallio hingegen klagte: „Über das Rennen gibt es nicht viel zu sagen. Wir hatten heute die Chance auf den Sieg, haben das aber nicht geschafft. Die Extra-Harten Reifen, die wir hier zwangsweise nutzen müssen, passen einfach nicht zu meinem Fahrstil. Es stimmt schon, dass das für alle gleich ist, aber ich hatte scheinbar mehr Probleme mit diesen Reifen, als andere Fahrer. Ich habe mich gefühlt, als würde ich die ganze Zeit über dem Limit fahren, um die Jungs vor mir einzuholen. Ich bin oft fast gestürzt, denn der Grip hinten war weg. Für mich war dieses Rennen ein Desaster.“

Tags:
Moto2, 2014, TISSOT AUSTRALIAN GRAND PRIX, Tito Rabat, Marc VDS Racing Team

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