Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Binder, Fenati und Kent: Was wäre wenn

Binder, Fenati und Kent: Was wäre wenn

Brad Binder und Danny Kent sind am Sonntag auf der vorletzten Runde gestürzt, dabei lag das Podest in Reichweite. Auch Romano Fenati warf seine Chancen auf das Treppchen erst spät weg.

Brad Binder, Danny Kent und Romano Fenati mischten im Australien-Rennen in einer Neuner-Spitzengruppe um den Sieg mit, alle drei forderten Jack Miller, Alex Márquez und Alex Rins im Kampf um das Podest heraus.

Fenati stürzte in der vorletzten Runde am Ausgang des Southern Loop, das Rennen war für den Italiener gelaufen. Fenati hatte sein siebtes Podest der Saison ins Visier genommen, doch es hatte nicht sollen sein. Efren Vazquez erhielt für seine Beteiligung am Sturz später einen Strafpunkt.

SKY Racing Team VR46 Pilot Fenati sagte am Sonntagabend: „Ich hatte ein gutes Rennen und in Turn 1 hatte ich mehr Mut und ließ das Gas stehen. Dann hat mich Vazquez von hinten getroffen, aber That’s Racing. Bis zu dem Moment war ich im Kampf drin, der letzte Fahrer aus der Gruppe konnte manchmal in der ersten Kurve direkt auf eins vor fahren und der Führende fiel zurück. Ich hatte echt viel Spaß, es gab viele Überholmanöver. Jack ist ein ausgezeichnetes Rennen gefahren, Gratulation an ihn, denn er ist richtig gut gefahren. Wenn ich nicht gestürzt wäre, hätte ich vielleicht noch ein Wort mitreden können.“

Binder (Ambrogio Racing) und Kent (Red Bull Husqvarna Ajo) stürzten nur zwei Kurven später zusammen, beide hatten auch die Pace und Strategie für den Sieg. Sie fuhren weiter und holten die Ränge 15 und 20.

Der Süd-Afrikaner lag kurz zuvor auf Rang zwei und sagte: „Ich weiß gar nicht genau, was passiert ist, aber irgendwer ist in mich rein gestürzt. Wir waren schon fast am Ende des Rennens und ich bin überzeugt davon, dass ich den Champagner hätte kosten können. Ich hatte schon einen Zielsprint probiert und wusste, dass ich das schaffen kann, gegen alle. Es war ein schwerer Kampf. Du musst den Job aber zu Ende bringen, das schmerzt. Lasst uns wieder auf die Strecke und für das nächste Rennen bereit sein. Ich werde in ein paar Tagen in Sepang wieder alles geben.“

Kent sagte: „Wir haben das ganze Wochenende über sehr gut gearbeitet und es ist einfach eine Schande, wie es zu Ende gegangen ist. Bei dem Unfall hat mich Jack [Miller] innen überholt und ich bin, als ich etwas aufmachte, mit Binder kollidiert und gestürzt. Das war frustrierend, denn es lief sehr gut und wir hätten wieder um das Podest kämpfen können. Jetzt müssen wir uns auf Malaysia konzentrieren.“

Tags:
Moto3, 2014, TISSOT AUSTRALIAN GRAND PRIX, Brad Binder, Romano Fenati, Danny Kent, Ambrogio Racing, Red Bull Husqvarna Ajo, SKY Racing Team VR46

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›