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De Puniet: Wild Card in Valencia und seine Rolle 2015

De Puniet: Wild Card in Valencia und seine Rolle 2015

Beim Gran Premio Generali de la Comunitat Valenciana wird der Franzose Randy de Puniet am Wochenende kurzzeitig in die MotoGP™ zurückkehren. Er wird mit einer Wildcard auf der neuen Suzuki antreten. 2015 fährt er in der WSBK.

Zwei Jahre lang hat Randy de Puniet mit Suzuki an der Entwicklung des GSX-RR Prototypen gearbeitet, mit dem der japanische Hersteller nächste Saison in den Grand Prix Sport zurückkehren wird. De Puniet freu sich jetzt auf die Chance, noch einmal im Rennen mit diesem Motorrad anzutreten.

Letztes Jahr noch kombinierte de Puniet seine Aufgaben als Testpilot von Suzuki und MotoGP-Einstazfahrer im Power Electronics Aspar Team, dieses Jahr konzentrierte er sich ausschließlich auf seine Rolle als Entwicklungsmann.

2015 wird er weiterhin an der Entwicklung des Suzuki MotoGP-Motorrades arbeiten, aber auch im Crescent Suzuki Team an der eni FIM Superbike Weltmeisterschaft teilnehmen.

Zunächst aber darf sich der Franzose in Valencia über eine Wildcard freuen. „Ich bin bereit dafür, denn mir fehlen die Rennen“, sagt de Puniet. „Es ist eine spannende Idee, ich will loslegen, aber wir setzen uns hinsichtlich von Ergebnissen keine Ziele. Ich weiß, dass es am Saisonende schwer ist, die Pace zu finden. Ich habe keinen Druck. Was immer dort  passiert, wird keine Auswirkungen auf meine Zukunft haben. Für mich ist dieses Rennen eine Belohnung.“

Die Piste von Valencia kennt de Puniet aus seiner Grand Prix Zeit aus dem FF. 2003 gewann er dort das 250ccm-Rennen von der Pole Position.

Ob es für ihn und die GSX-RR eine gute Strecke werden wird? Er sagt dazu: „Ich mag die Strecke, eine sehr technische Piste, nicht sehr groß. Ich mag die schnelleren Strecken normalerweise lieber, aber dort fühle ich mich ziemlich wohl. Es hat auch einen neuen Asphalt gegeben, es wird besser als zuvor sein. Wir wissen noch nicht, ob das für Suzuki eine gute Strecke wird, in jedem Falle aber ist es eine Piste, die ich mag und das ist etwas Positives.“

De Puniet wird nächstes Jahr Superbike WM fahren, aber auch weiterhin für Suzuki testen. Seine Einsätze 2015 werden sich auf die Michelin-Reifen konzentrieren, die ab 2016 in der MotoGP zum Einsatz kommen. „Meine Rolle war dieses Jahr wichtig, denn ich habe ein Motorrad von Null entwickelt. Nächstes Jahr wird das anders, denn die Grand Prix Fahrer werden das Motorrad entwickeln. Ich werde mein Feedback zu den Reifen geben. Es wird eine andere Rolle, aber trotzdem eine interessante Arbeit und je mehr Zeit ich auf dem Motorrad sitze, desto besser.“

„Natürlich träumt jeder davon, ein MotoGP Motorrad zu fahren. Für mich ist das perfekt, denn ich bleibe mit der MotoGP in Verbindung und du weißt nie, was die Zukunft bringt. Ich werde 34, ich bin nicht alt und wenn es eines Tages die Möglichkeit auf ein Comeback gibt – warum nicht? Wenn ich bei den Superbikes gewinne oder vorn dabei bin, werde ich dort bleiben, aber im Moment gehe ich eins nach dem andern an.“

De Puniet gab außerdem seine Gedanken zu der Fahrerbesetzung im neuen MotoGP-Projekt von Suzuki zum Besten. Es werden sein ehemaliger Teamkollege Aleix Espargaro und der Rookie Maverick Viñales sein.

„Ich habe schon das Gefühl, dass ich Teil dieses Teams sein wollte“, gibt er zu. „Sie wollten sich auf einen jungen Fahrer aus der Moto2 konzentrieren und nach dieser Saison, die er gefahren ist, ist Viñales die richtige Wahl. Das spricht für sich selbst. Aleix ist dieses Jahr auch explodiert. Er ist letztes Jahr eine starke CRT-Saison gefahren. Er ist ein Fahrer auf dem aufsteigenden Ast. Wenn sie jemand anderes genommen hätten, oder jemanden, der nicht so gut wie ich ist, dann wäre die Entscheidung nicht logisch gewesen und ich enttäuscht. Aber mir wurde nie etwas versprochen. Sie denken, dass dieses Team für 2015 – 2016 das beste ist und ich respektiere diese Entscheidung.“

„Was ich gern klar stellen möchte ist, dass zwischen uns immer alles gerade gelaufen ist. Ich bin noch immer Teil der Suzuki-Familie und wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Ich hoffe, dass sich all die Arbeit, die ich in den letzten zwei Jahren gemacht habe, nächstes Jahr und in den darauf folgenden Jahren für sie bezahlt macht.“

Tags:
MotoGP, 2014, GP GENERALI DE LA COMUNITAT VALENCIANA

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