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Alex Márquez: Der Weg zum Moto3™ Weltmeister 2014

Alex Márquez: Der Weg zum Moto3™ Weltmeister 2014

Vom Rookie of the Year der Moto3™ 2013 wurde Alex Márquez 2014 Weltmeister. Der Spanier sicherte sich beim Heimrennen und Finale in Valencia mit Platz drei den Titel.

Als das Estrella Galicia 0,0 Team ihren Wechsel zu Honda-Moto3-Maschinen für diese Saison bekannt gab, wussten Márquez und sein Teamkollege Alex Rins, dass sie einen guten Winter voller Tests brauchen würden, um sich an das neue Bike zu gewöhnen.

Alle Zweifel über ihre Fähigkeiten dazu wurden schnell aus dem Weg geräumt, als sie sich zur ersten Runde in Katar auf den Startplätzen 1 und 2 einfanden. Marquez war dabei Zweiter. Marquez setzte seine Form im Rennen fort, das er als Zweiter beendete, nachdem Red Bull KTM Ajo Pilot Jack Miller durch einen kleinen Fehler vorbeikam und sich den Sieg sichern konnte.

Miller wurde Marquez' Hauptrivale im Titelkampf, während Fahrer wie Romano Fenati und Rins ebenso Rennen gewannen.

Beim Red Bull Grand Prix of The Americas erlebte Marquez seinen ersten Ausfall der Saison, wodurch Miller und auch Fenati einen soliden Punktevorteil aufbauen konnten. In Argentinien qualifizierte sich Marquez nur als Elfter, während Miller eine weitere Pole Position holte. Dank ausgezeichneter Rennleistungen konnte Marquez sich bis zur zweiten Position nach vorn kämpfen und machte wertvolle Punkte auf Miller gut.

Danach kehrte die Meisterschaft mit Runde vier in Jerez nach Europa zurück. Das Heimrennen gestaltete sich für Marquez als schwierig. Er wurde Siebter - zwei Sekunden hinter der Führungsgruppe und holte damit sein schlechtestes Ergebnis des Jahres. Fenati gewann die Runde. Miller führte die Meisterschaft mit 79 Punkten an, während Marquez mit 49 Zählern nur an fünfter Position lag.

Miller kehrte in Le Mans auf die oberste Stufe des Treppchens zurück, Rins kletterte mit ihm als Zweiter aufs Podium. Währenddessen wurde Marquez nur Fünfter und die Lücke auf Miller wuchs.

Mugello war ein Rennen zum Vergessen für beide Titelrivalen, denn ein Manöver von Miller führte dazu, dass der Australier und Marquez zusammen stürzten. Marquez lag zu diesem Zeitpunkt 44 Punkte hinter Miller in der Meisterschaft.

In Barcelona-Catalunya schlug Marquez auf heimischem Terrain zurück und gewann das Rennen mit über drei Sekunden - einer der größten Vorsprünge der Saison. Damit war der Jüngere der Marquez-Brüder zurück im Titelkampf.

Beim Dutch TT sicherte sich Marquez seinen zweiten Sieg in Folge, stürmte erneut auf und davon, während Fenati und Miller das Rennen nicht beendeten. Miller kehrte in Deutschland ein paar Wochen später zum Sieg zurück, Marquez wurde Vierter.

In Indianapolis landete Marquez erneut nicht auf dem Podium, nahm als Sechster aber wichtige Punkte mit, während Miller den Kampf bis zur Ziellinie gegen Efren Vazquez verlor. Im Laufe der Saison führte Honda zahlreiche Upgrades des Moto3 Bikes ein und beendete damit die Dominanz von KTM.

Weder der spanische, noch der australische Fahrer beendete das Rennen in Brünn auf dem Podium, Marquez landete aber vor Miller. An diesem Punkt war Marquez auf Platz zwei der Gesamtwertung nach vorne gerückt , lag aber noch immer 23 Punkte hinter Miller.

In Silverstone und Misano wurde Marquez Zweiter hinter seinem Teamkollegen Rins. Miller erkämpfte derweilen den sechsten und dritten Rang.

Bei seinem Heimrennen in Aragon erweckte Marquez die Meisterschaft wieder zum Leben, denn nach einem Kontakt zwischen ihm und Miller landete der Australier nur auf Platz 27, während Marquez einen soliden zweiten Platz mitnahm. Damit kletterte der Honda-Pilot zum ersten Mal in diesem Jahr an die Spitze der Gesamtwertung.

Bei der 15. Saisonstation in Motegi baute Marquez den Vorteil noch weiter aus, nachdem er ein hektisches Rennen für sich entscheiden konnte, während Miller und Danny Kent in den letzten Kurven weit gingen und sich berührten. Damit hatte Marquez 231 Punkte auf dem Konto, Miller lag bei 206.

Auf Phillip Island kehrte Miller zum ersten Mal seit dem Sachsenring auf das oberste Treppchen des Podiums zurück, Marquez lag direkt dahinter. Malaysia bot die erste Chance für Marquez, den Titel zu sichern. Nach einem legendären Fight gegen aber wurde Márquez Fünfter und Miller Zweiter. Der Punktvorsprung vor dem Finale betrug noch elf Punkte für den Spanier.

Valencia war ein Final-Krimi, wie er im Bilderbuche steht. Jack Miller gewann zwar das Rennen, doch Alex Márquez reichte der dritte Platz zum Moto3™ Weltmeister-Titel in seinem dritten Jahr in dieser Klasse.

Tags:
Moto3, 2014, GP GENERALI DE LA COMUNITAT VALENCIANA, Alex Marquez, Estrella Galicia 0,0

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