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Hayden fuhr erstmals die neue RC213V-RS im Nassen, während Neuzugang Laverty seine Arbeit fortsetzt

Hayden fuhr erstmals die neue RC213V-RS im Nassen, während Neuzugang Laverty seine Arbeit fortsetzt

Zwei der elf Piloten heute auf der regennassen Piste in Valencia trugen die Farben des DRIVE M7 Aspar Team, obwohl keiner der Beiden vor 13:00 Uhr aus seiner Box fuhr.

Nicky Hayden begann seinen Arbeitstag mit seinem 2014er Bike und er wartete bis zur letzten Stunde der Trainingszeit, bevor er erstmals die neue Honda RC213V-RS ausprobierte. Bei diesem Motorrad handelt sich um das brandneue Open-Bike des japanischen Herstellers mit pneumatischer Ventilsteuerung. Der erfahrene Amerikaner zeigte sich von der Motorleistung der neuen Maschine überrascht und er hofft nun auf besseres Wetter am Mittwoch, um ein besseres Bild über das Potenzial des Motorrades bei trockenen Bedingungen zu bekommen.

Hayden sagte, “Wegen des regnerischen Wetters waren wir nicht in der Lage, alles zu testen, was wir eigentlich wollten. Wir haben einige neue Teammitglieder in unserer technischen Mannschaft, daher haben wir zumindest die Gelegenheit genutzt, um uns gegenseitig kennenzulernen. Wir sind die gesamte Saison nie auf regennasser Piste gefahren, daher haben wir den ersten Teil des Tages mit dem alten Bike abgewickelt. Wir haben ein paar Anpassungen vorgenommen, die gut funktioniert haben und dann hatten wir am Ende des Tages die Möglichkeit, das neue Bike zu fahren.”

“Ein neues Motorrad im Nassen zu fahren, ist bestimmt nicht die beste Sache der Welt, aber zumindest waren wir in Lage, in den wenigen Runden ein Gefühl dafür zu bekommen. Es hat jede Menge Power, daher hoffe ich darauf, morgen die Chance bei normalen Bedingungen zu bekommen. Das Motorrad scheint ein wenig steifer zu sein, ein bisschen schwerer, aber der grösste Unterschied zum alten Bike ist definitiv die Motorleistung. Wenn das Wetter am Mittwoch auf unserer Seite ist, dann können wir uns auf das Setting des neuen Bikes konzentrieren und ein richtiges Gefühl dafür bekommen. Das Chassis, der Motor… es gibt viele Dinge, an denen mein Fahrstil anzupassen ist. Hoffentlich haben wir morgen die Gelegenheit dazu.”

Sein neuer DRIVE M7 Aspar Teamkollege Eugene Laverty nutzte die Gelegenheit, sein neues Arbeitsgerät im Nassen kennenzulernen. Der Ire wiederholte erneut seine Überraschung über die Performance des Hinterreifens, warnte aber gleichzeitig davor, dass noch viel Arbeit mit der Elektronik bevorsteht.

Laverty meinte, “Die Piste war ziemlich rutschig und zunächst war es auch schwierig für mich, ein Gefühl zu finden, weil es mir nicht gelungen ist, die Reifen auf Temperatur zu halten. Daher ist das Bike wild gerutscht. Zum Glück habe ich nach ein paar Runden das Bike in den Griff bekommen. Die Reifen erlauben viel grössere Schräglagen, als ich von den Superbikes gewohnt bin. Ausserdem haben wir mit der Elektronik noch viel Arbeit vor uns, um das Motorrad besser zu verstehen. Für den Moment allerdings ist mein Gefühl für die Heckpartie im Kurveneingang schon recht gut. Es gilt aber auch noch an der Beschleunigung und an der Motorbremse zu arbeiten.”

Tags:
MotoGP, 2015, VALENCIA MOTOGP™ OFFICIAL TEST, Nicky Hayden, Eugene Laverty, Aspar MotoGP Team

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