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Der MotoGP™ 2014 Unfallreport – die Analyse

Der MotoGP™ 2014 Unfallreport – die Analyse

Alle Stürze der 2014 MotoGP™ World Championship wurden sorgfältig aufgezeichnet und mittels eines Überblicks über diese Saison liefert motogp.com ein paar interessante Details der wichtigsten Unfalldaten.

Über die Dauer der Saison 2014 wurden an den 18 Grand-Prix-Wochenenden insgesamt 981 Stürze gezählt. Das sind 118 mehr als 2013. In der Premier Class MotoGP™ passierten 206 Crashs, wobei sich 61 davon während der Rennen ereigneten.

In Moto2™ passierten 134 von den insgesamt 408 Stürzen während der Rennen, während in Moto3™ 140 von den 367 Zwischenfällen am Renntag während des Hauptbewerbs eines Wochenendes passierten – im Gegensatz zu den Trainingstagen mit den freien Sessions und dem Qualifying.

MotoGP World Champion Marc Marquez reduzierte seine Anzahl von Crashs aus dem vergangenen Jahr um vier Stück. Der Spanier musste 2014 11-mal zu Boden, während er 2013 15 Stürze zu verzeichnen hatte.

Es war Bradley Smith, der die meisten Unfälle in der Königsklasse hatte. Der Brite kam 16 Mal zu Sturz. Diese Anzahl brachte ihn auf Rang acht in der Liste von Fahrern aller drei Grand-Prix-Klassen mit den meisten Stürzen in diesem Jahr. Die Top-Sieben dieser Rangliste nehmen ausschliesslich Piloten der Moto2- und Moto3-Kategorie ein.

Jorge Lorenzo kommt hingegen nur mehr sehr selten zu Sturz. Mit jedem Jahr, das vergeht, werden seine Unfälle immer weniger. 2011 und 2012 wurden beim Spanier je fünf Unfälle registriert, während er im vergangenen Jahr diese Anzahl auf drei reduzierte und 2014 gar nur mehr zwei Mal seine Yamaha wegschmiss.

Leider gab es nicht einen einzigen Fahrer, der absolut sturzfrei über die Saison kam – vielleicht ein Zeichen dafür, dass im Grand-Prix-Rennsport immer unweigerlich ans absolute Limit gepusht werden muss.

Als Moto2-Rookie und ohne Kollegen in seinem Team, musste Speed Up-Pilot Sam Lowes sehr schmerzvolle Lehren aus der abgelaufenen Saison ziehen. Mit 25 Stürzen führt er die Rangliste an, gefolgt von Axel Pons mit 22 und Sandro Cortese mit 20 Crashs.

In der Moto3-Klasse war ein weiterer Rookie in Person von Karel Hanika sehr oft am Limit unterwegs, was über die Dauer der Saison mit 24 Zwischenfällen mit einem Ende im Kiesbett endete. In der gleichen Kategorie brachte es Niccolo Antonelli auf 22 Stürze in diesem Jahr.

Auf der Rennstrecke in Misano passierten die meisten Stürze an einem Grand-Prix-Wochenende in diesem Jahr. Insgesamt mussten die Helfer und Streckenposten an den drei Tagen Mitte September 109 mal zu Hilfe eilen. Motegi und Phillip Island folgen in dieser Statistik mit 71 Zwischenfällen. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass vor einem Jahr in Misano deutlich weniger Crashs passierten, nämlich nur 66. In diesem Jahr ist die Anzahl der vielen Stürze auf den verregneten ersten Trainingstag am Freitag auf eine sehr, sehr rutschige Piste zurückzuführen.

Tags:
MotoGP, 2014

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