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Motoren im Einsatz – 2014

Motoren im Einsatz – 2014

Der Einsatz von Motoren war in der MotoGP™ Saison 2014 eines der Hauptthemen, schon vor Saisonbeginn bestimmten die „Werks-Option“ und die „Open-Klasse“ die Schlagzeilen.

Für die Werks-Optionen, wie das Repsol Honda Team und Movistar Yamaha MotoGP, galt ein Entwicklungstopp bei den Motoren. Lediglich fünf, vor Saisonstart verplombte Motoren durften in diesem Jahr eingesetzt werden. Auf der anderen Seite standen die Open-Teams wie Drive M7 Aspar, die insgesamt zwölf Aggregate nutzen durften. Diese durften im Saisonverlauf auch weiterentwickelt werden. Weiterhin fuhren das Ducati Team und Pramac Racing mit Sondergenehmigung nach Open-Regularien, obwohl es Werks-Teams waren. Sie hatten in der vorangegangenen Saison keinen Sieg im Trockenen erringen können.

Marc Márquez und Dani Pedrosa hatten diese Saison keine Sorgen. Sie beendeten das Jahr mit dem vierten oder fünften Motor, die jeweils die Hälfte der Lebensdauer erreicht hatten. Eine unglaubliche technische Meisterleistung bedenkt man die 14.000 Kilometer, die allein in den Trainings abgespult wurden. Selbst LCR Honda MotoGP Pilot Stefan Bradl und GO&FUN Honda Gresini Fahrer Alvaro Bautista blieben innerhalb der Fünf-Motoren-Regel, wenngleich beide jeweils ein Aggregat durch Defekte verloren. Auch bei Yamaha war die Motorlebensdauer nie ein Problem – Jorge Lorenzos fünfte Einheit hatte am Ende nur ein Viertel der Lebensdauer erreicht.

In der Open-Klasse nutzten Scott Redding (GO&FUN Honda Gresini) und Nicky Hayden (Drive M7 Aspar) jeweils elf Motoren in ihren Honda RCV1000R Kunden-Maschinen. Haydens Teamkollege Hiroshi Aoyama war der Einzige, der die vollen zwölf Motoren einsetzte. Ein Hintergrund dessen könnte sein, dass der Japaner als Einziger alle 18 Grands Prix zu Ende fuhr und beim Finale in Valencia mit der brandneuen 2015er Kunden-Honda, der RC213V-RS, einen letzten, neuen Motor einsetzte. Der beste Open-Pilot, Aleix Espargaro (NGM Forward Racing), fuhr beim Finale auf dem Ricardo Tormo Circuit mit seinem neunten und zehnten Motor. Eine seiner Antriebseinheiten war aber bei der Kollision mit Stefan Bradl in Australien zerstört worden.

Am kompliziertesten war es für die Ducati-Piloten. In den GP14, GP14.1 und GP14.2 Maschinen wurden die Motoren durchgewechselt. Andrea Dovizioso und Andrea Iannone nutzte daher alle ihm zur Verfügung stehenden zwölf Motoren, denn die alten Einheiten konnten manchmal nicht in die Chassis-Updates transferiert werden. Doviziosos Teamkollege Cal Crutchlow erhielt weitaus weniger Updates und konnte das Jahr daher mit seiner neunten Motor-Einheit zu Ende bringen.

Tags:
MotoGP, 2014

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