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Guevara: „Mahindra steht jetzt komplett hinter uns"

Guevara: „Mahindra steht jetzt komplett hinter uns"

Juanfran Guevara kam 2014 ins MAPFRE Aspar Team und fuhr in seiner ersten Saison für diese Mannschaft eine schnellste Rennrunde und startete zwei Mal aus der ersten Reihe. Der Moto3™-Pilot will 2015 zu den Hauptprotagonisten der Klasse aufsteigen.

Juanfran Guevara wird kommende Saison auf Mahindra fahren, er wird innerhalb des MAPFRE Aspar Teams zum Werkspiloten. Diese Woche hat Guevara über seine ersten Eindrücke vom indischen Motorrad gesprochen, die Tests und darüber, wie er letztes Jahr einschätzt.

Wie schätzt du deine erste Saison mit dem MAPFRE Aspar Team insgesamt ein?
„2013 kam ich in die Weltmeisterschaft, habe aber definitiv nicht meine ersten Erwartungen erreicht. 2014 aber bin ich zu MAPFRE Aspar gewechselt und das war für mich ein sehr positiver Move - persönlich, wie professionell. Ich habe dieses Jahr einen großen Schritt nach vorn gemacht, das Team hat mir sehr viel gelernt. Von Februar bis November, besonders im letzten Saisondrittel, bin ich immens gewachsen. Ich bin ohne Zweifel ein besserer Fahrer geworden und konnte in manchen Rennen sehr gute Ergebnisse holen. Das hilft mir, weiter an mich zu glauben und ich will mich einfach immer weiter verbessern.“

2014 warst du alleine im MAPFRE Aspar Team und jetzt bekommst du zwei Teamkollegen. Was können die dir bringen?
„Dass ich eine Saison ohne Teamkollegen gefahren bin, ist sehr positiv, denn das Team konnte sich komplett auf mich konzentrieren. So viel Aufmerksamkeit war für mich toll, um meine Fahr-Charakteristiken zu verbessern, das habe ich gebraucht. Jetzt habe ich mehr Erfahrung und teile mir die Box mit zwei Fahrern, Bagnaia und Martin, das wird toll. Beide sind sehr schnell und ich bin überzeugt, dass wir uns alle gegenseitig antreiben werden. Ich denke, dass das gut funktionieren wird, denn Mahindra hat damit auch drei junge Fahrer in ihren Reihen.“

Wie geht es deinem Fuß nach dem Sturz von Valencia?
„Bis Montag dieser Woche hatte ich den getapt. Ich hatte eine Verstauchung zweiten Grades, die Genesung wird etwas länger als erwartet dauern, denn bei dem Sturz wurden auch ein paar Bänder, Sehnen und Nerven beschädigt. Der Verband ist seit ein paar Tagen ab, aber im Tagesverlauf wird mein Fußgelenk müde und das Laufen fällt schwerer. In jedem Falle hatte ich bei dem spektakulären Abflug glück, mein Bein nicht zu brechen und auch, dass ich außerhalb der Saison verletzt wurde.

Was sind deine ersten Eindrücke von der Mahindra?
„Das Gefühl, das mir die Mahindra gibt, ist komplett anders als auf dem Motorrad, welches ich letzte Saison gefahren bin. Dieses Bike lenkt gut ein, es ist leicht, schnellere Zeiten zu fahren und, was am wichtigsten ist, das Setup ist relativ simpel. Ich liebe die Handlichkeit. Dass wir ein Werk hinter uns haben, macht sich sehr bemerkbar, das Motorrad entwickelt sich schneller.“

Macht es sich bemerkbar, in einem Werks-Team zu sein?
„Ja, sehr. Wir haben das schon im Training gesehen, wenn wir nach Verbesserungen gefragt haben, waren die beim nächsten Test da. Wenn wir arbeiten, gerade in der Saisonvorbereitung, ist es wichtig, all das Material und alle möglichen Entwicklungen zu bekommen, um das Motorrad 2015 zu definieren. Mahindra steht komplett hinter uns und so ist das Arbeiten viel einfacher. Wir machen alles besser und unsere Ergebnisse werden sicher auch positiv werden, auch für das Werk.“

Das Chassis der Mahindra sieht vielversprechend aus.
„Der Chassis-Prototyp für 2015 ist etwas steifer als das der Vorjahressaison, das ist sehr positiv, denn damit konnten wir etwas Chattering lösen, was mit dem 2014er Rahmen aufgetreten war. Das Motorrad lenkt sehr gut ein und ich denke, dass wir hauptsächlich daran arbeiten müssen, hinten etwas mehr Grip zu bekommen. Ich bin beim ersten Beschleunigungsprozess ziemlich aggressiv und damit brauchst du viel Grip.“

Der Motor funktioniert jeden Tag besser.
„Ja, wir haben den neuen Motor mit 500 Umdrehungen weniger getestet. Er spricht genau so gut an wie der aus dem letzten Jahr. Ziel ist es, mehr Leistung aus weniger Drehzahlen zu bekommen. Im Moment ist alles sehr gut.

Tags:
Moto3, 2015

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