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Grand Prix Commission genehmigt Elektronik-Entwicklungs-Prozess für 2016

Grand Prix Commission genehmigt Elektronik-Entwicklungs-Prozess für 2016

Im letzten Meeting des Jahres hat die Grand Prix Commission Entscheidungen hinsichtlich der Vorbereitung von weiteren Reglements-Updates für die MotoGP™ Saison 2016 getroffen.

Am 16. Dezember hat die Grand Prix Commission im Beisein von Carmelo Ezpeleta (Dorna, Chairman), Ignacio Verneda (FIM Executive Director, Sport), Herve Poncharal (IRTA) and Takanao Tsubouchi (MSMA), in the presence of Javier Alonso (Dorna) und Mike Trimby (IRTA, Secretary of the meeting) in Madrid getagt. Dabei traf man auf Vertreter der in der MotoGP™ Weltmeisterschaft teilnehmenden Hersteller.

Shuhei Nakamoto und Livio Suppo (Honda), Lin Jarvis (Yamaha), Gigi Dall'igna (Ducati), und Mike Webb (MotoGP™ Rennleiter) wohnten dem Meeting bei.

Carmelo Ezpeleta, CEO von Dorna Sports, sagte: „Grundsätzlich hat die Grand Prix Commission das Ablaufprozedere für die Elektronik-Pakete ab 2016 genehmigt, einstimmig beschlossen durch die Vertreter der MSMA. Hinsichtlich der Anzahl von einsetzbaren Motoren sowie dem Gewicht der Motorräder für jene Saison stehen die Entscheidungen noch aus. Ein Meeting der MSMA wird dazu 2015 beim Sepang-Test stattfinden.“

„Wir erwarten von ihnen einen Entscheidung, entweder einstimmig oder per Mehrheitsvotum. Danach kann das geprüft werden. Wir haben ach eine Reihe an Protokollen bestätigt, die letztes Jahr eingegangen sind und jetzt in Schriftform festgehalten wurden. Dabei ging es um Sicherheits-Dinge und weitere Sachen.“

Die Grand Prix Commission hat die folgenden Entscheidungen getroffen:

Sportliches Reglement - Gültig ab 2015

Im Sportlichen Reglement wurden vor allem die Regularien zu den Protokollen und Abläufen im Grand Prix geändert. Diese wurden bereits während der Saison 2014 definiert und in Kraft gesetzt. Darunter zählt:

Das Prozedere bei der Veränderung von Wetterbedingungen, wenn die Fahrer nach der Besichtigungsrunde bereits die Startaufstellung erreicht haben.

Änderungen im Bezug auf die Lage der Boxenausfahrt und die Einführung einer Linie auf der Strecke, welche die Fahrer nicht überqueren dürfen, wenn sie die Boxengasse verlassen.

Abläufe und Platzierungen der Motorräder bei einem Flag-to-Flag-Rennen der MotoGP-Klasse.

Neue Regeln, die bestätigt worden, sind:

In Bezug auf die Änderungen der Boxenausfahrt, werden Piloten, die aufgrund einer Strafe bezüglich des Motorenlimits, die aus der Boxengasse starten müssen, fünf Sekunden nach der grünen Ampel am Boxenausausgang auf die Reise geschickt. Bisher betrug diese Zeit zehn Sekunden.

Es wurden kleinere Änderungen in der Flaggenkunde vorgenommen, um diese mit anderen FIM Meisterschaften anzupassen.

Technische Regeln - In Kraft ab 2015

Moto2-Klasse

Der Einsatz von Reifen-Luftdruck-Sensoren, die den Druck des Hinterreifen (Slick) messen, ist vorgeschrieben. Dies erlaubt es dem Technischen Kommissar durchzusetzen, dass zwingend der Luftdruck gefahren wird, der vom Offiziellen Lieferanten empfohlen wird.

MotoGP-Klasse

Der Maximal-Preis für die Bereitstellung eines Bremspaketes für das Vorderrad, bei trockenem Wetter, wurde bestätigt. Das komplette Paket aus Bremsscheiben, -belägen, -sättel und Zylindern darf nicht mehr als 70.000 Euro kosten. Die Teams, die sich für ein System ohne Bremssättel entscheiden, dürfen für das Paket maximal 60.000 Euro ausgeben.

Bereits bestätigt war, dass die Werks-Teams der MotoGP ab dem 01. Juli 2015 die Einheits-Software einsetzen müssen. Jetzt wurde noch hinzugefügt, dass verschiedene Teams mit Motorrädern des gleichen Werkes verschiedene Versionen der Einheits-Software einsetzen dürfen.

Alle Klassen

Bereits festgeschrieben ist, dass der Kielbereich der Verkleidung die Kapazität aufweisen muss, um Öl oder andere austretenden Flüssigkeiten im Falle eines Motorschadens auffangen können muss. In der Moto2 und MotoGP wurde diese Kapazität jetzt mit fünf Litern festgelegt, bei der Moto3 müssen es 3,5 Liter sein. Die Abläufe zum Messen dieser Kapazität wurden ebenfalls festgelegt.

In den Moto3, Moto2 und MotoGP Open Klassen ist es nicht erlaubt, zusätzliche Geräte einzusetzen, um das Signal, welches die Einheits-ECU der Meisterschaft an die Aktuatoren sendet, zu modifizieren.

Technische Regularien - Ab 2016

Die Diskussionen der Grand Prix Commission über das Technische Reglement der MotoGP-Klasse ab 2016 dauern an. Es wird erwartet, dass die Motoren-Anzahl sowie das Mindestgewicht der Maschinen Anfang Februar 2015 festgelegt werden. Bis da hin ist das maximal mögliche Spritvolumen für 2016 auf 22 Liter festgelegt worden.

Disziplinar Regeln ab 2015

Es wurde festgelegt, dass es nicht länger notwendig ist, dass die Rennleitung einen Fahrer zu Anhörung bitten muss, wenn eine mindere Strafe vorliegt. Als mindere Strafen gelten bis zu drei Strafpunkte, eine Buße von 1.000 Euro oder eine Rückversetzung in der Startaufstellung um bis zu drei Positionen. Fahrer haben weiterhin die Möglichkeit und das Recht, gegen solche Strafen Einspruch zu erheben. Dann wiederrum ist eine Anhörung vorgeschrieben.

Medical Code - ab 2015

Es wurde festgelegt, dass die neue Version der SCAT3 in das Reglement aufgenommen wurde. Das „Sport Concussion Assessment Tool“ wird bereits bei vielen Sport-Events eingesetzt und ist ein Protokoll, welches sich mit Erschütterungen verletzter Athleten beschäftigt.

Tags:
MotoGP, 2014

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