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Santi Hernandez: "Marc hat die HRC um mehr Grip gebeten"

Santi Hernandez: 'Marc hat die HRC um mehr Grip gebeten'

Im spanischen Movistar TV hat Marc Márquez’ Crewchief, Santi Hernandez, ein Interview über die Vorbereitung der Saison 2015 bisher gegeben.

Marc Márquez hat die drei Testtage von Sepang mit einer Hammer-Rundenzeit von 1:58,8 beendet. Hattest du erwartet, dass er so schnell fahren würde können?
„Das war eine unglaubliche Runde, aber die Strecke war auch perfekt dafür. Wir haben gesehen, wie Lorenzo, Rossi und Dani im Vergleich zum Vorjahr schneller geworden sind, inklusiver ihrer besten Runden dort. Die Streckenbedingungen waren gut und Marc hat aus der Situation alles herausgeholt, aber auch die Arbeit an den beiden Tagen davor hat geholfen. Wir hatten eine hohe 1:59 erwartet, wie Lorenzo Tags zuvor, aber wir hatten nicht an die 1:58 geglaubt, das war beeindruckend.“

Wie wichtig ist es, den Test mit dem Wissen zu verlassen, der Schnellste gewesen zu sein?
„Wir betonen immer wieder, dass es nicht unbedingt bedeutet, dass es ein positiver Test war, wenn man Schnellster war. Bei Ducati haben wir zum Beispiel sehr schnelle Zeiten auf dem Extraweichen Reifen gesehen, aber das bedeutet nicht, dass sie im Rennen vorn sein müssen. Es stimmt aber auch, dass es dir ein gutes Gefühl gibt, wenn du Schnellster warst. Das bedeutet, dass du mit dem Motorrad pushen kannst, um diese Zeiten zu fahren. Wichtiger ist aber bei einem Test, gerade in der Saisonvorbereitung und an diesen drei Tagen, dass du verschiedenes probieren und verstehen kannst, in welche Richtung es beim nächsten Test und besonders in der Meisterschaft gehen soll.“

Wie war das Gefühl auf abgefahrenen Reifen und in der Renn-Simulation?
„Wir hatten ein gutes Gefühl, denn nach Valencia hatten wir ein paar Probleme, die uns Sorgen bereitet haben. In Sepang haben wir verschiedene Motorräder mit unterschiedlichen Settings probiert und am Ende wurden die Probleme von Valencia besser. Aber wir müssen das beim zweiten Sepang-Test noch einmal unter die Lupe nehmen. Für die HRC-Ingenieure ist wichtig, dass Marc die richtige Richtung angibt. Wir haben verstanden, dass wir besser werden müssen und das ist das Wichtigste. Die Simulation zu einer Zeit zu fahren, wo auch das Rennen sein wird, war auch ein Fitnesstest von Marc. Er wollte wissen, wie er sich unter Rennbedingungen fühlen würde, auch um noch fitter zu werden.“

Wo liegen die Stärken und Schwächen der RC213V für 2015?
„Wie schon letztes Jahr ist der beste Punkt die Bremse, gerade am Kurveneingang, aber wir müssen die Kurven selbst und besonders das Herausbeschleunigen noch verbessern, um mehr Grip zu bekommen. Hinten haben wir größere Probleme, gerade in schnellen Kurven, wo die Yamaha besser ist, wie wir schon letztes Jahr auf dieser Strecke gesehen haben. Aber Honda macht einen guten Job und ich denke, dass wir da beim nächsten Test etwas bekommen, was uns helfen wird.“

Marc hat erwähnt, dass er gern am Motor mehr Verbesserungen hätte. Um was bittet er die HRC genau?
„Die Konfiguration dieses Motors ist ein wenig anders als letztes Jahr, gerade bei der Leistungsentfaltung. Der Motor ist aggressiver, damit haben wir in den Kurven und besonders in den schnellen Kurven Grip-Probleme. Aber macht euch keine großen Sorgen. Es funktioniert gut und wir haben noch einen zweiten Test in Sepang und einen in Katar, sodass wir bestmöglich zum ersten Rennen gehen können.“

Tags:
MotoGP, 2015, Marc Marquez, Repsol Honda Team

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