Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Öttl: Die rosa-rote Brille abgesetzt

Öttl: Die rosa-rote Brille abgesetzt

Philipp Öttl geht in seine dritte Moto3™ Weltmeisterschaftssaison. Der Deutsche wird dieses Jahr eine reine KTM pilotieren.

Im Schedl GP Racing Team wird der 18-jährige Philipp Öttl dieses Jahr seine dritte Saison in der Moto3™-Weltmeisterschaft bestreiten. Nachdem er in den letzten beiden Jahren auf Kalex-KTM unterwegs gewesen war, erhält der in Bad Reichenhall geborene Öttl, Sohn des fünffachen GP-Siegers Peter Öttl, eine reinrassige KTM.


motogp.com traf den einzigen permanent eingeschriebenen Deutschen der Moto3™ 2015 bei der Eurosport-Präsentation und bat ihn zum Interview.

Philipp, die ersten Testfahrten sind vorbei. Wie würdest du sie zusammenfassen? „Sehr spannend! Die KTM hat sich eindeutig anders verhalten als die Kalex. Wir haben am Fahrwerk einiges ausprobiert und konnten schon etwas abstecken, was funktioniert und was nicht. Der Support von KTM war super an allen Testtagen. Wir haben es im Regen und im Trockenen ausprobiert und alles funktionierte soweit gut. Ich bin zufrieden, denke aber auch, dass wir uns noch steigern können.“

Wie geht es weiter? Habt ihr noch private Testfahrten geplant? „Wir fahren beim nächsten IRTA-Test das nächste Mal und dann geht es direkt nach Katar.“

Du hast dein Trainingsprogramm umgestellt. Was genau hast du geändert? „Vorher hat mein Trainer alles gemacht, also sich um die mentale und die körperliche Seite gekümmert. Jetzt ist er nur noch für den körperlichen Bereich zuständig. Das haben wir jetzt auf eine weitere Person aufgeteilt. Mein körperliches Training ist im Vergleich zu 2014 extrem intensiv, was viel verändert. Wir haben die Bereiche einfach auf verschiedene Personen verteilt, damit es sich besser steuern lässt. Es ist gut aufgeteilt.“

Wie groß ist der Unterschied zwischen dem Philipp heute und dem Philipp vor einem Jahr? „Riesig! Ich finde, dass es jetzt besser ist. Ich bin jetzt etwas unsicher und das ist besser. Letztes Jahr hatten wir wohl die rosarote Brille auf und haben zwar gute Platzierungen gesehen, aber den großen Rückstand oder die möglicherweise schlechtere Rundenzeit nicht. Wir haben das ausgeblendet und uns einfach ein bisschen zu sehr ausgeruht. Wir haben im Winter schon etwas gemacht, aber scheinbar einfach nicht das Richtige. Jetzt ist mein Training gut. Ich bin viel Motorrad gefahren, also Supermoto in Italien, Motocross draußen und in der Halle und so weiter. Das war top und eigentlich hat alles gut gepasst im Winter. Ich hatte zunächst überlegt, nach Spanien zu gehen, aber in Italien lagen die Temperaturen auch zwischen 10 und 15 Grad und daher war das nicht unbedingt nötig.“

Tags:
Moto3, 2015, Philipp Oettl, Schedl GP Racing

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›