Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

#AskOliveira: „Glück ist das Ergebnis deiner Arbeit“

#AskOliveira: „Glück ist das Ergebnis deiner Arbeit“

Red Bull KTM Ajo Pilot Miguel Oliveira hat vor dem Start seiner fünften Moto3™ WM-Saison die Fragen seiner Fans beantwortet.

Der Portugiese Miguel Oliveira wird dieses Jahr Werks-Fahrer von KTM. Auf Facebook und Twitter hatten seine Fans jetzt die Chance, ihn mit Fragen zu löchern:

Miguel, wie gefällt dir dein neues „Zuhause“?
„Sehr gut. In einem Team wie Red Bull KTM Ajo zu sein, die mehrfache Weltmeister sind, macht natürlich etwas Druck. Aber es gibt dir auch Ruhe, denn sie sind zuverlässige Leute und sie geben immer alles, damit du gut sein kannst.“

Denkst du, dass du dieses Jahr um den Titel wirst fahren können?
„Ich glaube schon. Wir haben alles, um darum zu kämpfen. Ich bin kein Rookie mehr. Ich habe ein paar Jahre Erfahrung. Ich habe in meiner Karriere ein paar Fehler gemacht, aber ich habe daraus viel gelernt und hoffe jetzt darauf, die Saison ohne Fehler zu fahren. Diese Klasse ist sehr schwer und in solchen Gruppen Rennen zu fahren ist immer schwer. Aber wir werden es versuchen.“

Mit welchen Fahrern wird es dieses Jahr um den Titel gehen?
„Ich weiß es nicht. Das ist schwer zu sagen, vor allem zum jetzigen Zeitpunkt in der Saisonvorbereitung. Letztes Jahr schien alles klar zu sein und dann kam es doch ganz anders. Natürlich wird es eine große Gruppe geben, die um die Weltmeisterschaft kämpfen wird und ich hoffe darauf, dort dabei zu sein.“

Wie ist dein erster Eindruck vom neuen Motorrad?
„Die Maschine läuft gut, ich habe ein gutes Gefühl damit. Wir mussten an der Basis, die wir hatten, keine großen Änderungen vornehmen und wir haben sehr schnell eine gute Abstimmung gefunden. Ich bin zufrieden. Natürlich haben wir Raum für Verbesserungen, dazu werden wir die Zeit vor Katar nutzen.“

Du teilst dir mit Karel Hanika und Brad Binder die Box, zwei vielversprechende Fahrer. Wie kommst du mit ihnen zurecht und wie ist die Stimmung in der Box?
„Ich denke die ist sehr gut. Das ist etwas, was mir nie Sorgen gemacht hat, denn ich wusste, dass es für das Team sehr gut ist, wenn ich Teamkollegen wie Brad und Karel habe. Wir kommen gut zurecht, sie sind sehr starke Fahrer, die viel Potenzial haben. Ich glaube, dass wir zusammen wachsen können.“

Steht ihr im Wettkampf miteinander?
„Wenn ich arbeite, konzentriere ich mich auf meinen eigenen Job. Ich schaue nicht, was die anderen machen, auch nicht in der Box. Wenn sie aber die schnelleren sind, dann ist es einfacher, von ihnen zu lernen und zu sehen, wo du selbst besser werden kannst.“

Wie steht es in Portugal um die Welt des Motorrad-Rennsportes?
„In Portugal wächst der Motorrad-Rennsport sehr und ich trage da ein wenig dazu bei. Ich glaube, dass es das einfach mit sich bringt, wenn man der einzige Portugiese in der Weltmeisterschaft ist. Ich hoffe, dass wir schon bald wieder einen GP in Portugal haben. Das wäre für mich echt etwas Tolles.“

Wann hast du dich dafür entschieden, Zahnmedizin zu studieren?
„Zweck meines Schulabschlusses war es, auf die Universität zu kommen und mir hat außer Medizin nichts gefallen, darum habe ich mich dafür entschieden.“

Wie bekommt man das Studieren und Rennfahren denn zusammen auf die Reihe?
„Das ist ein wenig schwierig. Es ist nicht ganz so schlimm, es ist nur schwer das alles in der Hälfte der Zeit zu schaffen, als die anderen. Die Zeit ist das größte Problem, denn dieser Sport verlangt rund 80 Prozent meines Tages von mir ab, mit der körperlichen und mentalen Vorbereitung. Es ist schwierig, das zu kombinieren, aber mit der Hilfe meiner Kommilitonen und Lehrer, die mich alle sehr unterstützen, bekomme ich das hin.“

Heißt das, dass du dich in der Zukunft nicht mehr auf Motorrädern siehst?
„Nein, ich glaube nicht, dass das etwas miteinander zu tun hat. Ich mache das, weil mir das gefällt und am Ende fährt man nicht sein Leben lang Rennen. Das Leben im Fahrerlager ist nicht einfach. Wenn ich kein Fahrer wäre, wüsste ich nicht, ob ich die Fähigkeiten hätte, als Teil eines Teams zu arbeiten. Ich könne ein Team Manager werden und mein eigenes Team in der Weltmeisterschaft einsetzen, aber das ist komplett unsicher. Ich denke, dass es immer wichtig ist, einen Plan B zu haben, damit die Zukunft sicherer ist.“

Welcher ist dein Lieblings-Dinosaurier?
„Nun... [lacht und überlegt]. Der Tyrannosaurus Rex."

Bist du abergläubisch? Hast du vor den Rennen irgendwelche bestimmten Rituale?
„Nein, ich bin nicht abergläubisch. Ich denke, dass Glück nur das Ergebnis deiner harten Arbeit ist.“

Tags:
Moto3, 2015, Miguel Oliveira, Red Bull KTM Ajo

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›

@JuanfranGuevara

vor 2 Jahre

Passport ready for the 2015 session! / Pasaporte preparado para todo el año!

@marcmarquez93

vor 2 Jahre

Lo que tiene que hacer uno para salir bien en la foto! / I need some help here!

@robinmulhauser

vor 2 Jahre

Wind tunnel today for improving the posture and CX of the bike @ HEPIA Geneva

@marcmarquez93

vor 2 Jahre

Luces, cámara, acción! / Lights, Camera, Action!

Estrella Galicia 0,0
Estrella Galicia 0,0 Team Vorstellung

vor 2 Jahre

Estrella Galicia 0,0 Team Vorstellung

motogp.com
Fausto Gresini über das „spannende“ neue Aprilia-Abenteuer

vor 2 Jahre

Fausto Gresini über das „spannende“ neue Aprilia-Abenteuer