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Weltmeister Márquez vorn, Espargaro mit starkem Debüt

Weltmeister Márquez vorn, Espargaro mit starkem Debüt

Weltmeister Marc Márquez hat sich die erste Trainingsbestzeit der Saison 2015 gesichert. Suzuki mit starkem Comeback.

Doppelführung für das Repsol Honda Team beim Saisonauftakt der MotoGP™ Weltmeisterschaft 2015. Am Trainingsdonnerstag belegten Weltmeister Marc Márquez und Teamkollege Dani Pedrosa beim Commercial Bank Grand Prix von Katar die Ränge eins und zwei. Márquez war in 1:55,281 Minuten um den Losail International Circuit gedonnert, Pedrosa blieb nur 76 Tausendstelsekunden dahinter. Die beiden hatten ihre persönlichen Bestzeiten im ersten freien Training bereits in Runde fünf beziehungsweise drei herausgefahren.

„Es ist ziemlich gut gelaufen heute“, sagte Márquez und auch Pedrosa zeigte sich zufrieden. „Wir waren ziemlich gut unterwegs“, freute er sich. „Die Strecke war in einem ziemlich guten Zustand und wir werden einmal schauen, wie sich das über das Wochenende hin entwickelt.“ Das könnte morgen schon ganz anders sein, denn bereits in den heute stattgefundenen zweiten Trainings der Moto2™ und Moto3™ hatte es vereinzelte Regentropfen gegeben, im Anschluss sogar stärker, sodass die Piste richtig nass wurde.

Suzuki Comeback mit Platz drei
Dass der Losail International Circuit und der Spanier Aleix Espargaro recht gut miteinander können ist spätestes seit letztem Jahr klar. Heute aber feierte Suzuki das Comeback in der MotoGP™ und Espargaro schlug gleich ein wie eine Bombe.

In 1:55,685 Minuten hatte sich der Spanier vom Team Suzuki Ecstar Rang drei gesichert. Auf die Werks-Hondas verlor er nur 0,4 (Márquez) und 0,3 (Pedrosa) Sekunden. Er blieb außerdem 13 Tausendstelsekunden vor Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo.

Wenngleich Espargaro für seine schnelle Runde den weicheren Reifen einsetzte, war es trotzdem ein starkes Zeichen. „Wir wollten die Zeit, die wir beim letzten Test verloren haben, heute etwas aufholen und haben uns auf die Traktionskontrolle und die Elektronik konzentriert“, sagte er.

Kräftig durchgewürfeltes Feld
Bei Movistar Yamaha MotoGP hole Jorge Lorenzo die Kohlen aus dem Feuer, allerdings kam der Mallorquiner nicht über Rang fünf hinaus. „Auf diesen neuen Reifen waren alle sehr schnell, auch wenn die Strecke nicht in perfektem Zustand war“, schilderte er. „In der Moto2 ist fast der Rundenrekord gebrochen worden, aber in der MotoGP brauchen wir etwas mehr Grip.“ Die Strecke sei sehr rutschig gewesen, daher sei es auch schwer gefallen, Vertrauen aufzubauen.

Rang fünf ging an CWM LCR Honda Pilot Cal Crutchlow. Der Brite wurde auf seiner schnellsten Runde aber in der letzten Kurve von Mike di Meglio aufgehalten, der langsam auf der Ideallinie unterwegs gewesen war und am Ende dafür auch mit einem Strafpunkt belegt wurde.

Danilo Petrucci, jahrelang auf CRT- und Open-Maschinen im hinteren Teil des Feldes unterwegs gewesen, hat dieses Jahr erstmals eine Pramac Racing Ducati zur Verfügung und donnerte damit gleich auf den sechsten Rang - noch vor Werkspilot Andrea Iannone, Pramac-Teamkollege Yonny Hernandez, Yamaha-Werksfahrer Valentino Rossi und dem zweiten Ducati-Werkspiloten Andrea Iannone.

Bradl verzichtet auf weichen Reifen
Der Deutsche Stefan Bradl (Athinà Forward Racing) stellte als 14. Hinter Pol Espargaro (Monster Yamaha Tech 3), Scott Redding (Estrella Galicia 0,0 Marc VDS) und Bradley Smith (Tech 3) die schnellste Open-Maschine. Dabei hatte er heute aber auf den Einsatz eines weichen Reifens verzichtet.

Tags:
MotoGP, 2015, COMMERCIAL BANK GRAND PRIX OF QATAR, FP1

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