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Interview Masbou: „Du willst immer weiter gewinnen“

Interview Masbou: „Du willst immer weiter gewinnen“

Der Franzose Alexis Masbou hat sich nach seinem Sieg im Moto3™ Rennen in Losail mit motogp.com unterhalten.

Masbou gewann den Katar Grand Prix auf seiner SAXOPRINT RTG Honda nur 0,027 Sekunden vor Enea Bastianini auf Platz zwei und führt nach dem ersten Lauf daher auch die Weltmeisterschaft an.

In Katar hast du die erste Pole Position deiner Karriere geholt. Wie wichtig war dir diese Pole?
„Extrem wichtig, denn das hat mir letztes Jahr an meinen Rennwochenenden gefehlt. Vor Saisonstart habe ich versucht, genau an diesem Aspekt zu arbeiten und dann mit der Pole hier anzufangen zeigt, dass sich das ausbezahlt gemacht hat. Auch wenn wir noch ganz am Anfang der Saison stehen und wissen, dass es nicht leicht wird, diese Leistungen bei jedem Grand Prix zu wiederholen, war es doch sehr beruhigend, so in die Saison zu starten, mit der ersten Pole meiner Karriere.“

Das Rennen war wieder einmal sehr eng. Hattest du einen Plan oder hast du improvisieren müssen?
„Ich hatte ein Strategie und das Rennen hat sich mehr oder weniger so entwickelt, wie ich das erwartet hatte. Ich wollte so lange es geht vorn dabei sein und mir die Reifen für das Finish einteilen. Leider habe ich fünf oder sechs Runden im Kampf mit Fabio (Quartararo) etwas an Boden verloren, konnte mich aber wieder an den vier, fünf Fahrern vor mir vorbeikämpfen. Auf den letzten drei Runden war meine Taktik die gleiche, wie für die letzte, aber Anfang der letzten Runde wäre ich gern in einer besseren Ausgangsposition gewesen. Am Ende musste ich mehr Fahrer überholen, als ich gehofft hatte. Wir hatten einen ähnlichen Speed wie Bastianini und ich wusste, dass ich ihn vor der Linie packen würde können.“

Du führst zum Saisonstart die WM-Tabelle an, hast nach Brünn im letzten Jahr deinen zweiten Sieg geholt. Wie gehst du die nächsten Rennen an?
„Es tut dem Selbstvertrauen schon gut und ich würde gern so weitermachen. Nach einem so guten Wochenende willst du immer weitere Pole Positions, Siege und Podeste. Wir haben das erste Rennen gewonnen, aber das heißt noch gar nichts. Wir sind erst am Saisonstart und ich kann die USA und Argentinien kaum mehr erwarten. Dort wollen wir uns weiter verbessern.“

Du bist 2015 ins SAXOPRINT RTG Team gewechselt. Wie verlief die Umstellung?
„Die ist sehr gut gelaufen. Wir haben vor der Saison einige Tests gehabt, um das Team zusammenzustellen. Mein Crewchief Marco Agostini musste die Honda neu lernen und ich musste mein Team kennenlernen. Wir haben versucht, unsere Stärken zusammenzuwerfen und wir arbeiten gut zusammen, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass das mit der Zeit noch besser wird.“

Was ist an der diesjährigen Honda anders als an deinem letztjährigen Motorrad?
„Wir haben die Motoren relativ früh erhalten und der ist besser als im letzten Jahr. Wir hatten gegen die KTM mit der Honda etwas Probleme beim Beschleunigen, aber das hat sich gebessert und unser Motorrad hat jetzt unglaublich gut Leistung. Es ist immer schön, ein Bike mit Leistung zu haben. Am Chassis hat sich nicht groß etwas geändert, hier und da gab es ein paar Verbesserungen. Am Ende habe ich mehr Vertrauen als im letzten Jahr, hauptsächlich am Kurveneingang.“

Es geht in wenigen Tagen nach Austin und dann direkt nach Argentinien. Wo liegt auf diesen Strecken der Schlüssel zum Erfolg?
„Die beiden strecken haben lange Geraden und wir werden wahrscheinlich wieder große Gruppen im Kampf um den Sieg sehen. Es wird in Austin vielleicht etwas leichter, einen Vorsprung herauszufahren, denn da gibt es einen ziemlich harten, langen Abschnitt. In Argentinien wird abhauen schwer und es wird vielleicht eher so wie in Katar. In diesen beiden GPs wird sicher viel gekämpft, wie immer in der Moto3.“

Sicher ist es noch früh, nach den Zielen für diese Saison zu fragen und über den WM-Titel zu sprechen, aber was hast du dir vorgenommen, was willst du besser machen, als im letzten Jahr?
„Wie schon gesagt, wir haben im Winter hart daran gearbeitet, in den Trainings besser zu werden. Es ist immer wichtig, gute Zeiten hinzubekommen und so weit es geht vorn dabei zu sein und in die ersten beiden Reihen zu kommen, um am Start des Rennens in der Spitzengruppe zu sein. Wir hoffen, dass wir so oft es geht auf das Podest kommen. Wir haben jetzt diesen Sieg in der Tasche und müssen jetzt weiter auf das Podest fahren, um viele Punkte zu sammeln.“

Tags:
Moto3, 2015, COMMERCIAL BANK GRAND PRIX OF QATAR, RAC, Alexis Masbou, SAXOPRINT RTG

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@bradbinder41

vor 2 Jahre

Qatar didn't go according to plan, 1st half of the race was good but the last few laps was a disaster, looking forward to Austin

@altflo66

vor 2 Jahre

Difficult race and at the end 21. I need to find a feeling for the bike and i am looking forward to Austin!!

motogp.com
Die Paddock Girls aus Katar

vor 2 Jahre

Die Paddock Girls aus Katar

@marcmarquez93

vor 2 Jahre

My mistake was a shame, but we finished the race :)