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Bridgestone Interview: Die Reifenwahlen

Bridgestone Interview: Die Reifenwahlen

Bridgestone spricht über die Reifen, für die sich die Fahrer beim Grand Prix on Katar entschieden haben.

Shinji Aoki, Manager im Bridgestone Motorsport Tyre Development, spricht über die Reifen, auf die Valentino Rossi gesetzt hat und welche Schwierigkeiten bei 26°C Asphalttemperatur und Wüstensand in Katar aufgetaucht sind.

Bridgestone Slick Mischungen:
VORN: Soft, Medium & Hard
HINTEN: Soft, Medium (asymmetrisch) & Hard (symmetrisch)

Wie ist das erste Rennwochenende der Saison aus der Sicht von Bridgestone gelaufen?
„Dass die Top Zwölf auf verschiedenen Maschinen an einem Rennwochenende in nur einer Sekunde liegen, ist ein zufriedenstellendes Ergebnis, denn es bedeutet, dass wir unser Ziel erreicht haben, sicherere und einfacher zu verstehende Reifen zu entwickeln. Die Leistungen unserer Riefen auf einer Strecke, die sehr hohe Abnutzung mit sich bringt, waren auch sehr konstant. Auch wenn Valentino Rossi und Andrea Dovizioso am Ende des Rennens recht aggressiv gefahren sind, weil sie um den Sieg gekämpft haben, konnte Valentino auf der letzten Runde seine drittschnellste Zeit fahren, bei Andrea war es seine schnellste Runde des Rennens.“

Dieses Jahr hat Valentino Rossi das Rennen mit der harten Mischung vorn gewonnen, vor fünf Fahrern, die die Medium-Mischung vorn eingesetzt haben. Welche Vorteile hatte die harte Mischung gegenüber den anderen Optionen?
„Die Wahl des Reifens hängt von den Vorlieben der Fahrer ab und Valentino, wie die meisten anderen Yamaha-Fahrer auch, hat sich über das Wochenende mit der harten Mischung wohl gefühlt. Im Vergleich zum Medium-Vorder-Slick hatte die harte Mischung Vorteile bei der Bremsstabilität und bei der Lebensdauer, dafür Abstriche bei der Leistung in der Aufwärmphase und beim Seitengrip. Die Extra-Haltbarkeit hat Valentino in der Schlussphase vielleicht etwas geholfen, aber der wichtigste Faktor ist da wohl, dass er das Gefühl hatte, dass die harte Vordermischung besser zu seinem Fahrstil passt. Für Bridgestone ist es zufriedenstellend, dass unsere verfügbaren Reifenoptionen in Katar in vielen Kombinationen zu verschiedenen Fahrstilen und Motorrad-Charakteristiken gepasst haben.“

Der Wüstensand verursacht in Katar oft Probleme wie niedrige Grip-Level und erhöhten Verschleiß. Wie war die Situation dieses Jahr?
„Der Sand auf der Strecke war auch dieses Jahr ein Problem in Katar, aber das war nicht mal annähernd so dramatisch, wie in den letzten Jahren. Vom Free Practice 1 an haben die Fahrer gesagt, dass das Grip-Level nicht optimal sei und haben am Anfang der Sessions auf die weiche Mischung vorn gesetzt, um dort so viel Grip wie möglich zu haben. Trotzdem haben sich im FP1 auch einige Fahrer mit der harten Mischung vorn wohl gefühlt, was zeigt, dass der Sand nicht so große Probleme bereitet hat, wie in den letzten Jahren. Die Strecke wurde im Verlaufe der Sessions außerdem besser und wir haben keine abnormalen Abnutzungserscheinungen an den Reifen gesehen. Dass sich fünf Open-Klasse-Piloten für die weiche Mischung hinten entschieden haben zeigt, dass es letztes Wochenende in Katar keine Probleme mit zu hohem Verschleiß gab. Sie waren alle zuversichtlich, dass sie über die 22 Runden des Rennens eine konstante Leistung der Reifen erwarten konnten.“

Tags:
MotoGP, 2015

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@calcrutchlow

vor 1 Jahr

With some great friends in Qatar at weekend … they made a fantastic job !

@bradbinder41

vor 1 Jahr

Qatar didn't go according to plan, 1st half of the race was good but the last few laps was a disaster, looking forward to Austin

@altflo66

vor 1 Jahr

Difficult race and at the end 21. I need to find a feeling for the bike and i am looking forward to Austin!!