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Nicky Hayden - Ein Leben für den Rennsport

Nicky Hayden - Ein Leben für den Rennsport

Der MotoGP™ Weltmeister von 2006 bestreitet am Wochenende seinen 200. Grand Prix - vor seinen Heim-Fans in Austin.

Nicky Hayden, geboren am 30. Juli 1981, ist im Dirt-Track groß geworden - wie die meisten amerikanischen Helden der GP-Szene - und kam 2003 in die MotoGP™. In der Saison zuvor war er jüngster AMA Superbike Champion aller Zeiten.

Haydens Aufstieg in der Weltmeisterschaft sollte an die Legenden aus Amerika anknüpfen, die die Motorrad-Weltmeisterschaft zwischen 1978 und 1993 dominiert hatten. In seiner ersten Saison fuhr das „Kentucky Kid“ im Honda-Werksteam an der Seite von Valentino Rossi. Der gewann damals seinen letzten Titel für dieses japanische Werk und wechselte zu Yamaha.

Der junge Amerikaner Hayden hatte in seinen ersten beiden Jahren bei Honda viel zu lernen, holte aber in beiden Saisons auch zwei Podeste, startete drei Mal aus Reihe eins.

2005 zeigte der Amerikaner dann sein wahres Potenzial und gewann seinen ersten MotoGP™-Lauf, als die Weltmeisterschaft mit dem US Grand Prix zurück nach Laguna Seca kam. Hayden nutze seine Streckenkenntnis - und gewann vor heimischem Publikum.

Mit seiner Konstanz und drei weiteren Podesten fuhr Hayden 2005 den dritten Gesamtrang ein, er konnte mit vollstem Enthusiasmus in die Saison 2006 gehen.

In der ersten Saisonhälfte stand Hayden regelmäßig auf dem Podest, gewann dann nach einem unvergesslichen Fight gegen Landsmann Colin Edwards in den Niederlanden. Den zweiten Saisonsieg feierte er wieder zu Hause, beim Laguna Seca Grand Prix.

Ab da entwickelte sich der Fight um den Weltmeister-Titel zwischen Hayden und Valentino Rossi, der seit 2001 jedes Jahr den MotoGP™ Titel gewonnen hatte. Erst beim letzten GP der Saison wurde es entschieden: Hayden fuhr in Valencia als Dritter auf das Podest und holte sich die MotoGP™ Weltmeisterschaft 2006 mit nu fünf Punkten Vorsprung auf Rossi.

2007 wollte er seinen Titel verteidigen, doch mit der neuen 800ccm-Ära in der MotoGP™ wurde alles Schwieriger. Viel Elektronik war von Nöten, um die schwierigen Maschinen unter Kontrolle zu bekommen, seine Dirt-Track-Fähigkeiten waren nicht mehr so gefragt, wie zuvor. Es ging in schwierige Jahre für den Amerikaner, der dann 2009 von Honda zum Ducati Werks-Team wechselte - nach zehn Jahren beim japanischen Hersteller.

Hayden feierte auch mit Ducati Podeste, konnte aber die Erfolge, die er mit Honda erreicht hatte, nicht wiederholen. 2011 und 2012 war er erneut Teamkollege von Valentino Rossi.

2013 drehte er Ducati den Rücken und ging wieder zu Honda, dieses Mal aber in der neuen Open-Klasse. Es wurde eine schwierige Saison, mit einer Handverletzung verpasste er eine Reihe von Rennen.

2015 fährt Hayden erneut für Honda und im Aspar MotoGP Team, jetzt auf der neuen RC213V-RS. Manche würden vielleicht sagen, dass der „Netteste Typ im Fahrerlager“ vielleicht nicht all die Erfolge gefeiert hat, die er verdient gehabt hätte. Wahre Fans aber erinnern sich immer wieder an die Saison, als er zum ersten Fahrer wurde, der den unbesiegbaren Valentino Rossi im Kampf um den MotoGP™ Titel schlagen konnte.

Tags:
MotoGP, 2015, RED BULL GRAND PRIX OF THE AMERICAS, Nicky Hayden, Aspar MotoGP Team

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@aleixespargaro

vor 1 Jahr

Cant wait to ride this beast in COTA!! / Que ganas de rodar en COTA!!

@rins42

vor 1 Jahr

Morning everybody!! Austin here we go!!

@26_DaniPedrosa

vor 1 Jahr

Thank you for all the encouragement I received these past couple of days!