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Die Stimmen von der COTA-Pressekonferenz

Die Stimmen von der COTA-Pressekonferenz

Valentino Rossi, Andrea Iannone, Jorge Lorenzo, Marc Márquez, Bradley Smith und Nicky Hayden stellten sich in Austin der Weltpresse.

Der Red Bull Grand Prix of the Americas steht an. Auf der texanischen Piste in Austin wurde heute mit der Pressekonferenz das Wochenende eingeleitet. Dabei erschienen die Movistar Yamaha Piloten Valentino Rossi und Jorge Lorenzo, Ducati-Werksfahrer Andrea Iannone, Weltmeister Marc Márquez, Monster Yamaha Tech 3 Mann Bradley Smith und Team Aspar MotoGP Fahrer Nicky Hayden. Letzterer wird dieses Wochenende seinen 200. Grand Prix Start absolvieren.

Der Italiener Valentino Rossi kommt nach seinem Auftaktsieg in Katar als WM-Führender nach Austin. „Das Rennen von Katar war sicher der beste Weg, in die Saison zu starten“, sagte er. „Ein Sieg ist immer besonders, gerade nach einem solch tollen Fight. Ich habe mir die Wiederholung noch ein ganz paar Mal angeschaut. Hier wird es aber ganz anders, für mich und Yamaha ist das hier nicht die beste Strecke, vielleicht sogar die schwierigste.“

Rossi erinnerte daran, dass er in Austin weder 2013, noch 2014 auf dem Podest stand. Letztes Jahr machten ihm die Vorderreifen Probleme. „Dieses Jahr haben wir aber mehr Reifentypen zur Auswahl und ich denke, dass es damit besser werden kann.“ Er erwartet aber harte Konkurrenz: „Auf dieser Strecke war Marc immer sehr stark, vom ersten Test 2013 an. Es scheint, dass die Strecke der Honda liegt, ihm besonders. Letztes Jahr wäre aber ohne dem Reifenproblem das Podest drin gewesen, daher sind die Top Drei dieses Wochenende das Ziel.“

Andrea Iannone hatte in Katar das Rennen als Dritter auf dem Treppchen beendet. „Mit meinem Rennen in Katar bin ich sehr zufrieden, es war mein erstes MotoGP-Podest, das wollte ich unbedingt“, sagte er. „Auf dieser Strecke hier ist alles anders, die ist nicht so einfach, die ist ganz anders, richtig technisch. Honda ist hier sehr stark, aber ich werde alles geben im Rennen und am Wochenende. Die GP15 ist dieses Jahr eine große Überraschung. Ich bin wirklich glücklich, denn die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen, die geht eigentlich gerade erst los.“

Rossis Teamkollege Jorge Lorenzo hatte in Katar vorn mitgemischt und sogar geführt, als er aufgrund eines Problems mit seinem Helm zurückfiel. „Wir hatten sehr hart gearbeitet, um das Motorrad zu verbessern“, sagte er. „Im Warmup haben wir etwas gefunden, womit die Pace richtig besser wurde. Wir waren im Rennen vorn dabei, dann ist aber etwas passiert, was noch nie passiert ist, das war ein Produktionsfehler und ich hoffe, dass der nicht wieder passiert. Ich musste das Gas zu drehen und fiel zurück.“

Lorenzo zeigte sich verständnisvoll: „Wir denken, dass es einfach ein menschlicher Fehler war, das kann passieren, das habe ich letztes Jahr auch gemacht“, spielte er auf seinen Sturz beim Auftakt 2014 an. „Dieses Mal ist das HJC passiert, das kann immer wieder jemandem passieren, auch Alpinestars, Yamaha, meinen Mechanikern und mir. Aber das ist MotoGP, das ist das beste Level in der Welt, aber wir können alle Fehler machen.“

Repsol Honda Pilot Marc Márquez zum Beispiel hatte in Katar auch einen Fehler gemacht, der ihm den Kampf um das Podest vereitelte. „Katar war ein richtig gutes Wochenende, denn das ist für Honda und mich eine der schwierigsten Strecken, aber ich habe in der ersten Kurve einen Fehler gemacht. Hier will ich keinen Fehler in der ersten Kurve machen. Das hier ist eine meiner Lieblingsstrecken und daher will ich mein Bestes geben“, sagte er.

Márquez hat die letzten beiden Austin-Rennen gewonnen, aber auch insgesamt scheinen die Staaten ein gutes Pflaster für ihn. „Die Strecken in den USA liebe ich, auch Indianapolis und Laguna Seca. Es stimmt schon, dass der Wetterbericht nicht gut aussieht, aber ich hoffe, dass es Sonntag trocken wird.“

Von der Konkurrenz her hat Márquez auch klare Vorstellungen für das Wochenende: „Yamaha hatten wir stark erwartet in Katar, aber die große Überraschung ist im Moment Ducati, die werden auch hier wieder stark, sie werden schwere Konkurrenten in der Meisterschaft.“

Hinsichtlich seines fehlenden Teamkollegen Dani Pedrosa sagte er: „Es tut mir leid für Dani, er ist ein sehr wichtiger Fahrer für das Team und für Honda, ich hoffe, dass er schnell wieder zurückkommen kann.“

Monster Yamaha Tech 3 Pilot Bradley Smith zeigte sich mit seinem Saisonauftakt zufrieden. „Es war schön in Katar mit ordentlich Punkten zu starten, denn die letzten beiden Male hatte ich Nuller“, grinste der Brite. „Es wäre sicher schön gewesen, beste Satelliten-Maschine zu sein, das ist auch dieses Jahr unser Ziel. Die Strecke hier liegt der Honda und das heißt, dass wir gegen Cal [Crutchlow] kämpfen werden und müssen, der auf einer Honda sitzt. Für die Satelliten-Fahrer ist es leider der schwerste Job dieses Jahr, denn wir mussten in Katar ins Q1 und es ist schwer in das Q2 zu kommen, denn die Open-Fahrer haben mehr Sprit und weichere Reifen. Aber Pol und ich haben gute Unterstützung. Wir müssen von Valentino und Jorge lernen.“

Aspar MotoGP Team Pilot Nicky Hayden fährt dieses Wochenende vor seinem Heim-Publikum den 200. Grand Prix seiner Karriere. Zu Beginn der Pressekonferenz bekam er dabei von seiner Mutter Rose und seinem Vater Earl ein paar Geschenke überreicht, darunter ein Buch, Banner und eine Torte.

„Das fühlt sich gar nicht wirklich wie 200 an“, so der US-Amerikaner Hayden. „Es ist schöner zu gewinnen, als 200 Rennen zu fahren, aber es war eine schöne Zeit mit guten Teams und auf unglaublichen Motorrädern, einfach wunderbar. Ich liebe Motorräder.“

An welche Momente er sich besonders erinnere, beantwortete das Kentucky-Kid: „Da sind welche aus falschen Gründen, an die man sich erinnert, dabei“, lachte er. „Aber mein erster Sieg zu Hause und dann Weltmeister zu werden, das waren ganz besondere Moment, die ich niemals vergessen werde, die herausragen.“

„Dieses Jahr ist einiges besser, meiner Hand geht es wieder gut“, fuhr er fort. „Ich freue mich vor den Fans hier zu fahren, es wird immer größer hier in Austin, die MotoAmercia Superbikes sind auch dabei, das wird eine große Nummer. Wir sind dieses Jahr mit der Open-Honda viel näher dran, nur weiter hinten in der Rangliste, denn alle sind auf einem extrem hohen Level. Wir müssen einen besseren Job als in Katar machen, aber das wird nicht einfach.“

Tags:
MotoGP, 2015, RED BULL GRAND PRIX OF THE AMERICAS, Valentino Rossi, Nicky Hayden, Marc Marquez

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vor 1 Jahr

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@altflo66

vor 1 Jahr

Hanging around at Frankfurt and stay here till tomorrow. Just came too late for flight to Austin today :-( next one is tomorrow!!

@aleixespargaro

vor 1 Jahr

Cant wait to ride this beast in COTA!! / Que ganas de rodar en COTA!!

@rins42

vor 1 Jahr

Morning everybody!! Austin here we go!!