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Marc Marquez zeigt, dass er Austin noch immer beherrscht

Marc Marquez zeigt, dass er Austin noch immer beherrscht

Repsol Honda Pilot Marc Marquez beendet den ersten Trainingstag beim Red Bull Grand Prix of the Americas an der Spitze.

Der MotoGP™ Red Bull Grand Prix of the Americas sollte mit einem derart engen Starterfeld in diesem Jahr ohnehin an Spannung gewinnen. Dazu kommt möglicher Regen am Sonntag, der die Ergebnisse an diesem Wochenende in Austin unvorhersehbar macht.

Die ersten beiden MotoGP™ Trainingssessions am Freitag wurden enorm wichtig, da der Regen auch am Rest des Wochenendes zum Red Bull Grand Prix of The Americas eine wichtige Rolle spielen könnte. Damit hatten die Fahrer heute nicht nur eine zusätzliche Möglichkeit, wichtige Daten für ihre Teams zu sammeln, sondern konnten sich auch bereits für Q2 positionieren.

In FT1 war es Ducati Team Pilot Andrea Dovizioso, der die schnellste Zeit zurücklegte und Marc Marquez zu Sessionende knapp schlagen konnte. Estrella Galicia 0,0 Marc VDS Racing Honda Fahrer Scott Redding beeindruckte mit Platz drei.

In FT2 änderte sich dann alles schlagartig: Die Strecke begann zu trocknen und der Regen setzte aus. Damit fuhren alle Piloten auf den Kurs und versuchten die möglicherweise schnellste Trainingsrunde zurückzulegen. Die Zeiten aus FT2 könnten am Samstag sehr wichtig werden, schließlich ist für die kommenden Tage noch mehr Regen vorhergesagt, der die Jagd um das direkte Weiterkommen in Q2 erschweren sollte.

Die Piloten fuhren zunächst auf Regenreifen auf den Kurs, um ein Gefühl für die Streckenbedingungen zu bekommen, wechselten allesamt aber etwa 20 Minuten vor Sessionende auf Slicks, sobald die Ideallinie abtrocknete. Das führte zu einem spannenden Trainingsende. Die Fahrer nutzen die Zeit, die an diesem Wochenende ihre einzige trockene auf dem Kurs sein könnte.

Repsol Honda Pilot Marquez war der einzige Pilot, der die 2.05 Minuten Marke knackte. Mit seiner 2:04.835 war er drei Zehntel schneller als CWM LCR Honda Pilot Cal Crutchlow (+0.327), der von einem Chassis- und Sitz-Upgrade seiner RC213V profitierte und damit schnellster Satellitenfahrer war.

Marquez sagte später, dass er sich im Nassen und Trockenen wohlfühlte: "Wir gehen es positiv an, denn wir wissen nicht, wie das Wetter am Sonntag wird. Das Gefühl im Regen war gut und ich fühlte mich auch im Trockenen wohl. Obwohl wir nur fünf Runden gefahren sind, waren wir konkurrenzfähig."

Nach seinem heftigen Sturz in Kurve zwei im letztjährigen Rennen war Crutchlow froh, auf P2 zu landen: "Ich habe in dieser Kurve die ganze Zeit Angst gehabt, denn das war der heftigste Sturz meiner Karriere. Wir haben uns Zeit genommen, Vertrauen aufzubauen, aber insgesamt bin ich ziemlich glücklich." Auf die Frage, ob sein neues Chassis besser sei als das alte, gab er zu, dass er noch nicht genügend Kilometer damit abspulen konnte: "Ich kann zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich sagen, ob es besser ist, aber natürlich sollte es besser sein, sonst würde das Werksteam nicht damit fahren."

Die provisorische erste Startreihe komplettierte Ducati Team Fahrer Andrea Iannone (+0.355). Der Italiener freute sich über seine Fortschritte in den USA: "Ich bin wirklich glücklich über das zweite Training, denn ich hatte ein gutes Gefühl auf meinem Bike und konnte wirklich hart pushen, um Dritter zu werden. Da wir morgen Regen erwarten, war das für Q2 sehr wichtig."

Sieben Zehntel hinter Marquez lag Aleix Espargaro (+0.729) auf der Team Suzuki Ecstar GSX-RR an Position vier. Andrea Dovizioso (+0.811) belegte auf der zweiten Werksducati Rang fünf.

Espargaro schien zufrieden, hatte aber Zweifel: "Ich bin glücklich, weil wir in Q2 sind, wenn es morgen regnet. Aber wie schon in Katar fühlte ich heftiges Chattering am Hinterreifen, was wirklich seltsam ist. Wir müssen herausfinden, was da passiert."

Dovizioso war ebenso glücklich, dass er es provisorisch in Q2 geschafft hatte, gab aber auch zu, dass er im Nassen noch etwas Arbeit vor sich hat: "Das Wichtigste ist, in den Top-10 zu sein, falls es morgen regnet. Im Nassen kann ich nicht das machen, was ich will, aber ich kann auch ohne ein gutes Gefühl wirklich schnell sein. Es war schön zu bestätigen, dass wir auch im Nassen das Tempo haben, aber wir müssen uns für das Rennen noch verbessern."

Valentino Rossi (+0.856) beendete den Tag - noch immer beflügelt vom Auftaktsieg in Katar - auf Position sechs und als bester Yamaha-Fahrer. Er erklärte, wie wichtig die heutigen Rundenzeiten sein können: "Es war sehr wichtig, in den Top-10 zu bleiben, denn wenn die Bedingungen morgen schlecht sind, sind es genau diese Runden, die zählen." Der neunfache Weltmeister sprach weiter über seine starke Pace im Nassen: "Ich war im Nassen schon ziemlich stark, aber heute hatte ich auf dem Bike ein gutes Gefühl, was wichtig ist, denn beim letzten Mal, als wir das Motorrad im Nassen fuhren, war ich nicht so stark. Ich fühle mich auf dem Bike gut, aber ich kann auch noch besser sein."

Pol Espargaro (+1.005) landete mit seiner Monster Tech 3 Yamaha auf Platz sieben vor Forward Racing Pilot Stefan Bradl (+1.155), der als Achter bester Open Pilot wurde. Die Pramac Racing Ducati von Yonny Hernandez (+1.257) landete auf Position neun, gefolgt von Bradley Smith (+1.299), der den Platz holte, der am Samstag automatisch direkt in Q2 führen könnte. Der Brite stürzte, blieb aber unverletzt.

Hier gibt's die kombinierten MotoGP™ Trainingszeiten vom Freitag. FT3 findet am Samstag um 9:55 Uhr Ortszeit in Austin statt.

 

 

Tags:
MotoGP, 2015, RED BULL GRAND PRIX OF THE AMERICAS, FP2, Cal Crutchlow, Marc Marquez, Andrea Iannone

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@SamLowes11

vor 1 Jahr

Thanks everyone for messages was big one! Pushing a lot as was hard for me here In 2014..... Am sore but ok, thanks for all the support!

@anacarrasco_22

vor 1 Jahr

Good news! Yesterday I received the OK of the doctors to go out there in the FP1, after I have to re-pass review.

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