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Neue Einigung für MotoGP™ Hersteller in Arbeit

Neue Einigung für MotoGP™ Hersteller in Arbeit

Dorna Sports CEO Carmelo Ezpeleta hat die Pläne für die MotoGP™ Saison 2017 bekannt gegeben, die mehr Unterstützung für Satellitenteams bein

Es wird eine signifikant neue Einigung zwischen der Dorna und den MotoGP Herstellern für 2017 geben. Können Sie das genau erklären?

Eine Einigung nicht, es ist ein Vorschlag und sie müssen ihn studieren und ich hoffe, dass sie zustimmen. Im Prinzip ist es etwas, das die kommerziellen Arrangements zwischen Meisterschaft, Herstellern & privaten Teams von 2017 bis 2021 festlegt. Wir haben eine existierende Einigung mit den Herstellern und Teams bis 2016, aber was wir vorschlagen betrifft die Jahre 2017 bis 2021 und alle technischen Aspekte. Wenn alle zugestimmt haben, wird es keine Änderungen mehr geben. Das ist das Wichtigste. Zweitens schlagen wir den sechs Herstellern, die sich bereits zur Teilnahme verpflichtet haben - Honda, Yamaha, Ductai, Aprilia, Suzuki und KTM, vor, dass sie das Recht haben, mit zwei Bikes anzutreten und dann zahlen wir ihnen eine Geldsummer für diese zwei Bikes... Aber sie haben auch die Möglichkeit zwei Bikes an Satellitenteams zu verleihen - für einen maximalen vorher abgestimmten Preis. Wir werden den Satellitenteams praktisch die ganzen Kosten dieses Leasings bezahlen. So können die Teams sparen und die Konkurrenzfähigkeit der Meisterschaft ist sichergestellt, mit einheitlichen ECUs für alle.

Können Sie herausheben, wie die zusätzliche Unterstützung für die Hersteller im neuen Fünfjahres-Deal aussehen werden?

Die Hersteller werden das Recht haben, mit zwei Bikes anzutreten und die Möglichkeit, für zwei bestehende Teams zwei weitere Bikes auf dem Markt zu liefern - bis zu sechs Maschinen pro Hersteller. Das bedeutet: Wenn eines der existierenden Teams das Angebot eines bestimmten Herstellers nicht annehmen will, kann auch ein anderer Hersteller Bikes liefern, bis zu ihrem Maximum von sechs.

Wie sieht es mit der Unterstützung für Satellitenteams aus? Wie soll der Support für die Teams, die keinem Werk gehören, aussehen?

Hoch, hoch - die Kosten, auf die wir uns geeinigt haben, die von den Herstellern für das Leasen der Bikes verlang wird, inklusive allem außer den Stürzen, wird praktisch vom Geld gedeckt, das wir ihnen zahlen.

Das ist also eine ziemliche Steigerung der aktuellen Unterstützung der Teams...

Genau, besonders für die privaten Teams. Das gesamte Geld, das wir in die Startaufstellung stecken, ist viel höher - fast 30% mehr als heute. Das ist dazu da, um zwei Dinge sicherzustellen: Zunächst, dass die Satelliten/Nicht-Werksteams genauso sind wie heute. Wir werden keine anderen Anmeldungen von neuen Privatteams akzeptieren, es sei denn, wir haben weniger als 22 Fahrer. Das Maximum liegt bei 24. Zweitens, um den Privatteams das Recht einzuräumen, ein Bike zu leasen, das die Hersteller auf dem Markt freigeben.

Wir sehen aktuell ein enormes Wachstum in der Weltmeisterschaft. 2017 sollen sechs Hersteller antreten. Wie sieht es in Zukunft mit der Anzahl der Rennen aus? Erwarten Sie eine Ausdehnung des aktuellen Formats von 18 Rennen?

Wir haben uns mit den Herstellern geeinigt, dass die maximale Anzahl von Rennen von 2017 bis 2021 nicht über 20 in einer Saison steigen wird.

Denken Sie, die Anzahl wird auf 20 Rennen ansteigen und wissen Sie schon, wo die Rennen stattfinden sollen?

Wir haben viele Vorschläge... Die aktuelle Einigung, die bis 2016 gilt, sieht bereits vor, dass Österreich im nächsten Jahr in die Meisterschaft kommen und damit für ein 19. Rennen sorgen wird, wenn sich nichts anderes ändert. Nach 2017 gibt es die Möglichkeit, einen oder mehr Grand Prix' zu ändern und neue hinzuzufügen - für die vielen Leute, die Teil der Meisterschaft sein wollen.

Wir wissen, dass das Wachstum der MotoGP in Südostasien hoch ist. Würden Sie gern mehr Rennen in diesem Teil der Welt sehen?

Wir waren erst mit der WorldSBK in Thailand und das Rennen war sehr erfolgreich. Die Rennstrecke ist gültig und es gibt Vorschläge, ein MotoGP-Rennen in diesem Teil der Welt zu haben.

Wir haben in Argentinien in dieser Woche gesehen, wie beliebt dieses Event ist. Würden Sie die Meisterschaft auch gern noch weiter in Südamerika ausdehnen?

Ja, aber momentan haben wir keine anderen Rennstrecken in Südamerika - es ist schwierig. Der Brasilien-Deal war sehr schwer zu schließen, dann haben wir schließlich keinen Vorschlag und für 2016 wird es fast unmöglich sein, etwas in Brasilien zu erschaffen. In Zukunft werden wir es sehen. Wir sind offen, aber erste Bedingung ist ein sicherer Kurs.

Hoffen Sie, dass die Rennen mit den 24 Bikes, die wir 2017 hoffentlich auf der Strecke mit neuen Regeln sehen werden, zwischen den sechs Herstellern sehr eng werden?

Ja, wir denken, dass die Meisterschaft enger wird, wenn alle die gleiche Elektronik haben. Wir hoffen, dass alle die Möglichkeit haben, Rennen zu gewinnen und an der Spitze zu sein.

 

Tags:
MotoGP, 2015, GRAN PREMIO RED BULL DE LA REPÚBLICA ARGENTINA

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