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Folger schlägt sich selbst

Folger schlägt sich selbst

Jonas Folger verspielte bereits in der Auftaktrunde des dritten Saisonrennens in Termas de Rio Hondo ein mögliches Top-Resultat.

Der 21-jährige Kalex-Pilot hatte im dritten Saisonrennen eigentlich keinen Gegner auf der Piste, nur sich selbst. Folger verlor das Rennen bereits im ersten Streckenabschnitt nach dem Start, als er mehrmals von der Strecke abkam. Doch sobald er am Ende des Feldes seinen Rhythmus gefunden hatte, startete er eine fulminante Aufholjagd, die ihn schliesslich noch bis auf Rang neun nach vorne brachte. Im Schlussdrittel der Distanz war Folger sogar der absolut schnellste Mann auf der 4,8 Kilometer langen Strecke in Argentinien, indem er in den letzten zwei Runden jeweils die schnellste Rundenzeit des Rennens fuhr. Nichtsdestotrotz war die Enttäuschung nach der Zieldurchfahrt riesengross. Doch in jeden Fall war das Rennwochenende in Südamerika ein eindrucksvoller Beweis, dass er in dieser Saison zu den Top-Fahrern der heissumkämpften Moto2-Kategorie gehört. 

Jonas Folger: "Es ist zum aus der Haut fahren; Dieses Rennen habe ich schon in den ersten drei Kurven verloren. Im ersten Streckenabschnitt nach dem Start war ich viel zu defensiv und ich habe gleich mehrere Fehler gemacht. Dabei habe ich sicher ein mögliches Podium, wenn nicht sogar den Sieg vermasselt. Wir waren super vorbereitet, denn bereits im Warm Up war ich stark und im Rennen sogar eine Spur noch stärker. In den letzten Runden fuhr ich zweimal die schnellste Rennrunde und überhaupt war meine Pace konstant schnell. Es hätte wirklich alles gepasst, aber heute habe ich mich selbst geschlagen. Derartige stümperhafte Fehler dürfen am Start einfach nicht passieren. Der positive Aspekt des Wochenendes ist, dass wir zu unserer Form zurückgefunden haben. In dieser Art und Weise müssen wir nun bei den nächsten Rennen in Europa weitermachen.“

Tags:
Moto2, 2015, GRAN PREMIO RED BULL DE LA REPÚBLICA ARGENTINA, RAC, Jonas Folger, AGR Team

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