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KTM macht ersten Schritt beim Moto3™ Test von Jerez

KTM macht ersten Schritt beim Moto3™ Test von Jerez

Auf der Strecke von Jerez hat heute der erste Test in der Saison für die Moto3™-Klasse stattgefunden.

Dabei machte der österreichische Hersteller KTM einen ersten Schritt, um den Rückstand auf Honda zu verkürzen. Die Österreicher brachten ein neuentwickeltes Chassis mit. Honda-Piloten haben bislang alle vier Saison-Rennen gewonnen.

Mit einer einschneidenden Reglementsänderung in der Moto3™-Klasse dürfen Hersteller ab diesem Jahr nur noch ein Chassis- und Schwingen-Update pro Saison bringen. Jegliche Änderung muss dann bis zum Finale von Valencia beibehalten werden. Außerdem müssen alle Fahrer eines Herstellers dieses Update erhalten.

Daher hatten die KTM Red Bull Ajo Piloten Miguel Oliveira und Brad Binder, sowie SKY Racing Team VR46 Ass Romano Fenati eine große Verantwortung zu tragen, denn sie bekamen die neue Maschine. Die Piloten zeigten sich aber einig, dass das neue Motorrad keine klare Verbesserungen zum alten Bike ist und daher wir der Wechsel zur neuen KTM beim Monster Energy Grand Prix de France wohl noch nicht stattfinden.

Leopard Racing Pilot und WM-Leader Danny Kent erhielt, wie seine Honda-Markenkollegen auch, keine großartigen Updates. Die Honda-Piloten fühlen sich derzeit wohl mit der Leistung ihres Motorrades. Daher arbeiteten zum Beispiel auch Gresini Racing Team Moto3 Fahrer Enea Bastianini und die SAXOPRINT RTG Piloten John McPhee und Alexis Masbou an den Basis-Abstimmungen von Fahrwerk, Geometrie und Elektronik.

Noch ein weiterer wichtiger Teil kam zur heutigen Testarbeit hinzu, denn Reifenlieferant Dunlop brachte zwei neue Pellen mit. Der neue Hinterreifen, inoffiziell M1 genannt, ist eine Weiterentwicklung der Medium-Mischung, die im Rennen vom Sonntag zum Einsatz kam. Er soll mehr Grip bieten, dabei aber nichts in Punkto Haltbarkeit verloren haben. Der Vorderreifen hat ein anderes Profil von 90/80, derzeit werden 95/75er eingesetzt. Er soll die Stabilität verbessern, eine bessere Kurveneinfahrt ermöglichen und länger halten.

Bei Mahindra waren vor allem Stefan Manzi und Matteo Ferrari für das San Carlo Team Italia am testen. Sie erhielten ein mögliches Chassis-Upgrade sowie ein neues Abgassystem. Beim Mapfre Team Mahindra gab es weniger zu testen, Jorge Martin stürzte außerdem. Sky Racing Pilot Andrea Migno und Outox Reset Drink Team Fahrer Alessandro Tonucci stürzten ebenfalls, bei Ongetta-Rivacold hatte Jules Danilo mit technischen Problemen zu kämpfen.

Fast alle Fahrer der diesjährigen Moto3™ WM waren beim Test dabei und holten die Zeit nach, die im Winter von Regen weggespült worden war. Kents Teamkollege Efren Vazquez fehlte aufgrund von Krankheit, KTM-Pilot Karel Hanika musste wieder die Schulbank drücken. Das CIP-Team fehlte ganz, Livio Loi und Juanfran Guevara sind verletzt.

Tags:
Moto3, 2015

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@calcrutchlow

vor 1 Jahr

No joke this little bird flew into my garage today straight onto seat of my Honda and just stayed there !

motogp.com
Lorenzo mit 55. GP Sieg

vor 1 Jahr

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