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Erfolgreicher zweitägiger Test in Aragon

Erfolgreicher zweitägiger Test in Aragon

Im Anschluss an den Jerez-Grand-Prix stand für Sandro Cortese ein zweitägiger Test im MotorLand Aragon auf dem Plan.

Die optimalen Bedingungen, Sonnenschein und warme Temperaturen, erlaubten der Moto2-Mannschaft, ihr ausgiebiges Testprogramm auf dem anspruchsvollen Circuit durchzuziehen. Der 5,1 Kilometer lange Kurs hat von allem etwas zu bieten, zum einen Bergauf-Bergab-Passagen, zum anderen richtig schnelle Linkskurven sowie eine extrem lange Gerade.

Eine Auswahl an Teams der mittleren WM-Kategorie waren nach Aragon gekommen, um am Mittwoch und Donnerstag jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr, mit einer Stunde Mittagspause, auf der Strecke zu testen.

Sandro verzeichnete zwar zwei kleinere Stürze, sehr positiv war aber, dass er jeweils am ersten und am zweiten Tag eine Renndistanz von 22 Runden fahren konnte. Dabei gelang ihm eine Bestzeit von 1:54,230. Sein gesamtes Runden-Pensum betrug 107, das entspricht 543 Kilometer.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Test", sagte Sandro Cortese nach zwei arbeitsreichen Tagen auf seinem Kalex-Bike. "Wir haben einiges ausprobiert und eine komplett neue Richtung eingeschlagen. Ich bin davon überzeugt, dass wir einen Schritt nach vorn gemacht haben. Das wird uns für die kommenden Rennen viel bringen."

Getestet wurden unter anderem Fahrwerkselemente von Öhlins sowie neue Aerodynamik-Teile von Kalex. "Die Bedingungen waren natürlich perfekt. Wir konnten unseren Testplan schon gestern fast komplett abarbeiten", zog Teamchef und Technischer Direktor Jürgen Lingg als positives Fazit nach dem Test. "Wir haben neue Fahrwerkskomponenten von Öhlins ausprobiert, wovon einige Dinge positiv waren. Das müssen wir jetzt noch genau analysieren. Die Rundenzeiten waren auf jeden Fall recht ansprechend."

Die erarbeiteten Erkenntnisse dienten zum einen zur Vorbereitung für den in Aragon stattfindenden Grand Prix Ende September. Vor allem aber auch für das bevorstehende Rennen in Le Mans, das vom 15. bis 17. Mai ausgetragen wird. "Heute haben wir noch unterschiedliche Geometrie-Varianten fürs Motorrad bewertet. Das soll Sandro ein besseres Bremsverhalten bieten. Denn wie es scheint, hatten wir diesbezüglich in Jerez ein kleines Handicap", erklärte Jürgen Lingg weiter. "Ich glaube, wir haben eine gute Lösung gefunden. Mit Sicherheit sind wir einen kleinen Schritt weitergekommen. Daher bin ich zuversichtlich für Le Mans."

 

Tags:
MotoGP, 2015, Sandro Cortese, Dynavolt Intact GP

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