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Folger: „Froh, überhaupt ins Ziel gekommen zu sein“

Folger: „Froh, überhaupt ins Ziel gekommen zu sein“

Der 21-jährige Kalex-Pilot beendete das Hitzerennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya auf Rang sieben.

Nach zwei Ausfällen zuletzt in Frankreich und Italien wollte Folger dieses Mal unbedingt ins Ziel kommen. Doch gleich nach dem Start stockte wahrscheinlich nicht nur ihm selbst der Atem, als er mit viel Geschick eine Kollision mit Johann Zarco verhinderte, der selbst durch andere Konkurrenten in Schwierigkeiten geraten war.

Folger und der Franzose mussten daraufhin den Notausgang durch die Schikane nehmen bevor der Bayer wenige Kurven später wegen eines anderen Fahrers ein zweites Mal in Bedrängnis geriet. Nach diesem fand er sich zwar noch in den Top-15, doch von seinem ausgezeichneten zweiten Startplatz in der ersten Reihe konnte er definitiv keinen Nutzen ziehen.

In weiterer Folge fuhr er beherztes Rennen, doch mitunter auch wegen der Hitze machten sich die gesundheitlichen Probleme der vergangenen Woche bald bemerkbar. Am Ende freute sich Folger mehr über die Tatsache ins Ziel gekommen zu sein, als insgesamt betrachtet ein starkes Wochenende bei seinem Heimrennen in Katalonien abgeliefert zu haben. 

Jonas Folger:
„Ich bin zufrieden, aber bestimmt nicht überglücklich. Ehrlich gesagt bin ich froh überhaupt die Zielflagge gesehen zu haben. Zum einem natürlich nach den zwei sturzbedingten Ausfällen in Le Mans und Mugello, doch viel mehr wegen meiner gesundheitlichen Verfassung. Ich bin immer noch angeschlagen und die heißen Temperaturen der vergangenen Tage haben mich ausgelaugt, ich fühle mich jetzt sehr müde.“

„Bis zum Rennen in Assen werde ich vollkommen abschalten und relaxen, abgesehen von unserem Test am Dienstag hier. Es war zu erwarten, dass das Rennen eine schwere Aufgabe wird, aber die Hitze um die Mittagszeit machte es noch anstrengender. Bereits am Start hatte ich die ersten Probleme richtig wegzukommen. Bis zur ersten Kurve sind gleich eine Handvoll Fahrer an mir vorbeigerauscht und zu allen Überdruss musste ich in Turn one mein Bike aufrichten, um nicht Johann (Zarco) zur berühren.“

„Er selbst musste nämlich auch aufrichten. Schließlich fuhren wir geradewegs durch die Schikane. Doch in Kurve sieben kam es noch dicker für mich, als sich Simone Corsi ziemlich brutal an mir vorbeidrückte. Mit diesem Manöver schickte er mich ins Grün und bis ich mich wieder im Feld eingereiht hatte, fand ich mich auf Rang 14 oder so wieder. Anschließend dauerte es eine Weile, bis ich meinen Rhythmus gefunden hatte und ich konnte nur allmählich Positionen aufholen. Am Ende bin ich froh unter den ersten Zehn ins Ziel gekommen zu sein und so wertvolle Punkte für die Meisterschaft gesammelt zu haben.“

„An dieser Stelle gleich ein riesengroßes Dankeschön an mein Team für die großartige Unterstützung an diesem Wochenende, sowie auch für ein perfekt vorbereites Motorrad. Mein Bike hat über die gesamte Distanz wunderbar funktioniert, ich habe mich zu jeder Zeit sehr wohl gefühlt. Im heutigen Rennen hat sich abermals bestätigt, dass dieses Setup, zu dem wir am Samstag zurückgekehrt sind, einfach das Beste für mich ist und perfekt zu meinen Fahrstil passt - Danke Jungs, die Entscheidung war vollkommen richtig! Somit freue ich mich nun schon auf den Test am Dienstag, wo wir versuchen werden, mehr Grip am Hinterrad zu finden. Zuvor gönne ich mir aber einen Tag absolute Auszeit."

Tags:
Moto2, 2015, GRAN PREMI MONSTER ENERGY DE CATALUNYA, RAC, Jonas Folger, AGR Team

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#NoSunNoFun Heavy rain at the Catalunya post-GP test will prompt most teams to wrap-up early. Too bad @lorisbaz!