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Rennleitung führt neue Regeln ein

Rennleitung führt neue Regeln ein

Vor der Motul TT Assen trafen sich die Moto3™ Piloten mit Rennleiter Mike Webb, um Sicherheitsfragen bei Windschattenspielen zu diskutieren.

Das Qualifying in Catalunya brachte bis zu 30 langsam fahrende Moto3™ Piloten auf der Ideallinie, die sich nicht nur gegenseitig, sondern auch andere Fahrer auf der Strecke behinderten. Fahrer, die auf einen Windschatten warten, sind in der Moto3™ oder irgend einer anderen Klasse nichts Neues, aber in Catalunya kam das Problem an einen kritischen Punkt und zeigte, dass das vorherige Bestrafungssystem nicht funktionierte.

„Wir haben ein dauerhaftes Problem, besonders in der Moto3, wo die Fahrer besonders auf einen schnelleren warten, um sich an ihn dranzuhängen und hoffen, ihre Rundenzeit so zu verbessern“, sagte Mike Web. Er fuhr fort: „Auf einigen Strecken ist es kein großes Problem, aber in Catalunya war es das. Unter diesen Bedingungen hat keiner die Chance, eine schnelle Runde zu fahren und es ist gefährlich.“

Bisher wurde ein Fahrer, der gefährlich fuhr, mit einem Strafpunkt belegt. Mehrere davon resultierten dann in anderen Strafen wie dem Start als Letzter, aus der Boxengasse oder einer Disqualifikation vom Rennen. Das bewies sich in der Moto3™ Klasse jedoch als ineffektiv.

Ab Assen müssen die Fahrer innerhalb von 107% ihrer durchschnittlichen schnellen Runde sein – und das auf jeder Runde im Freien Training oder der Qualifikation. Das ist kein schwieriges Limit, aber ein besserer Indikator für die Rennleitung und sobald Fahrer außerhalb der 107% fallen, werden sie noch einmal beobachtet. Wenn befunden wird, dass ein Fahrer langsam fährt, um auf einen anderen Piloten zu warten, wird er mit Verwarnungen bestraft, die zu einer Strafe in Sachen Startposition führen.

Sollte dieses System nicht wirken, hat die Rennleitung eine Änderung des Qualifying-Formats vorgeschlagen. Das wäre dann ähnlich zum alten ‚Superpole’ System, wo die Fahrer nacheinander aus der Boxengasse fahren müssen, damit jeder Pilot eine ‚saubere’ Runde vor sich hat. Das würde die Anzahl der Fahrer auf der Strecke reduzieren und das Problem beheben. Das wäre aber gleichzeitig nur eine extreme Lösung Mike Webb versucht diesen radikalen letzten Schritt zu vermeiden.

Tags:
Moto3, 2015

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