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Aussichten auf Top-12-Finish in Dutch TT zerschlagen

Aussichten auf Top-12-Finish in Dutch TT zerschlagen

Im neugestarteten Großen Preis der Niederlande kämpfte Sandro Cortese mit Reifenproblemen.

Im neugestarteten Großen Preis der Niederlande kämpfte Sandro Cortese mit Reifenproblemen und musste sich am Ende mit Platz 17 zufrieden geben. Trotz erneuter Enttäuschung, lässt sich der Fahrer des Dynavolt Intact GP-Teams nicht unterkriegen und richtet den Blick nach vorne.
Zunächst musste der achte Saisonlauf der Moto2-Klasse auf dem TT Circuit Assen gleich nach der ersten Runde abgebrochen werden. Es befand sich Öl auf der Strecke. Kurze Zeit später wurde das von 24 auf 16 Runden verkürzte Rennen neugestartet. Sandro kam gut durch die Anfangsphase und hatte sich ein paar Plätze nach vorne gearbeitet.
Als die anderen Fahrer seiner Gruppe, dazu gehörten (Lorenzo) Baldassarri, (Anthony) West und (Axel) Pons, sich gegenseitig ins Abseits schossen, befand sich der 25-jährige Kalex-Pilot plötzlich fünf Runden vor Ziel an zwölfter Position. Leider konnte er sich dort nicht lang behaupten. Mit stark nachlassendem Hinterreifen war er kaum in der Lage, etwas gegen seine Verfolger auszurichten, und rutschte schließlich bis auf den 17. Platz.
„Die ersten sechs, sieben Runden waren okay. Ich hatte mich vorgekämpft und war auf Platz 12 frei. Ich wollte meinen Strich weiterfahren, aber war dann schlagartig zwei Sekunden langsamer und bin nicht mehr vorwärts gekommen. Der Reifen hatte sich aufgelöst. Am Schluss war ich eigentlich ein Opfer für alle anderen und ich konnte mich nicht mehr wehren,” erzählte Sandro Cortese etwas ratlos nach dem Rennen und kommentierte weiter: „Es war Reifen Nr. 2, der dieses Wochenende auf der Liste war. Wir sind das ganze Wochenende diesen Reifen auch über 30 Runden gefahren, ohne Probleme. Und er hatte selbst heute Morgen nach dem Warm-Up besser ausgeschaut. Wir können nichts anderes machen, als weiterzukämpfen und auf dem Sachsenring neu anzugreifen.”
„Der Reifen sah nicht gut aus nach dem Rennen. Es war gar kein Profil mehr drauf,” sagte Teamchef und Technischer Leiter Jürgen Lingg. „Das ist einfach Pech. Von 100 Reifen ist halt mal einer fehlerhaft. Den müssen wir natürlich ausgerechnet fürs Rennen erwischen. Wir müssen nach vorne schauen. Man kann niemandem die Schuld geben. Wir haben den Reifen getestet und sind über 30 Runden damit gefahren. Jeder weiß, dass unsere Reifen eh immer super ausschauen. Daher mach ich mir deswegen vor dem Sachsenring keinen Kopf, auch wenn ich jetzt natürlich etwas enttäuscht bin.”
Immerhin konnte Sandro seinen 14. WM-Rang behalten. In zwei Wochen ist das Glück hoffentlich wieder auf seiner Seite. Dann wartet das Heimrennen auf dem Sachsenring vom 10. bis 12. Juli, wo zehntausende deutsche Fans live vor Ort für kräftige Unterstützung sorgen.

Tags:
Moto2, 2015, MOTUL TT ASSEN, RAC, Sandro Cortese, Dynavolt Intact GP

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