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TT Assen: Erneut vom Pech gebremst

TT Assen: Erneut vom Pech gebremst

Jonas Folger wurde im samstägigen Moto2-Rennen anlässlich der WM-Runde in Holland aufgrund von Reifenproblemen die Siegchance geraubt.

Das Rennen musste allerdings nach einer Runde abgebrochen werden, nachdem es in der Startkurve zu einem Unfall gekommen war. Nach einem mustergültigen Start beim ersten Versuch legte Folger auch beim Re-Start über 16 Runden einen Blitzstart hin und enteilte noch in der Auftaktrunde dem Rest des Feldes. Es schien, als würde er durch nichts und niemand gestoppt werden können. Doch noch in Führung liegend musste er wegen eines stark abbauenden Vorderreifens einen Gang runterschalten, bevor auch der Hinterreifen schlapp machte und der Kalex-Pilot sich auf Rang sieben ins Ziel rettete.

Jonas Folger: "Ehrlich gesagt bin ich enttäuscht. Schon wegen meiner guten Startposition in der zweiten Reihe hatte ich mir für dieses Rennen ziemlich viel erhofft, sowie auch das Warm Up einiges versprach. Ich bin dann auch zwei Mal super gestartet und die ersten acht Runden bzw. fünf Runden waren der Hammer. Es hat unglaublich gut getan, wieder einmal ein Rennen anzuführen. Auch wenn ich dieses Gefühl nur für ein paar Runden richtig geniessen konnte, nachdem ich wieder einmal von Reifenproblemen an einem besseren Abschneiden gehindert wurde. Zuerst hatte der Vorderreifen eine Unwucht, sodass wir gezwungen waren auf der Startaufstellung zu wechseln. Wegen des limitierten Kontingents mussten wir allerdings einen gebrauchten Reifen montieren, der nach dem Warm Up bereits 16 Runden drauf hatte. Nach vier oder fünf Runden, zum Zeitpunkt als der Vorderreifen stark abbaute, war dann Schluss mit vorne wegbrausen, da ein massives Chattering auftrat. Zu allem Überdruss war auch der Hinterreifen fehlerhaft. Wenn man zweimal an einem Wochenende einen schadhaften Reifen erwischt, kommt natürlich Frust auf. Trotzdem habe ich versucht über meine Probleme hinwegzufahren, indem ich versuchte meinen Fahrstil der Situation anzupassen. Ich versuchte es mit sanfter ans Gas zu gehen, wählte meine Bremspunkte früher und zudem bremste ich auch weniger aggressiv, und eben ein paar Dinge mehr. Ich dachte, es würde helfen, aber alle Anstrengenden brachten nichts. Ich war auf verlorenen Posten und musste reihenweise die Gegner vorbeilassen. Dieses Rennen nur auf Rang sieben ins Ziel zu bringen, war einfach nur Pech. Ich kann es beim besten Willen nicht anders beschreiben. Assen ist somit abgehakt und blicke bereits dem nächsten Rennen auf dem Sachsenring entgegen, meinem Heimrennen noch dazu."

Tags:
Moto2, 2015, MOTUL TT ASSEN, RAC, Jonas Folger, AGR Team

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