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KTM fährt Privattest in Barclona

KTM fährt Privattest in Barclona

Romano Fenati, Niklas Ajo und Gabriel Rodrigo nahmen am privaten KTM Moto3™ Test teil und probierten zahlreiche neue Teile.

Aufgrund mangelnder Zeit im Trockenen im Winter hatte KTM in den ersten Runden der Moto3™ Weltmeisterschaft mit ernsthaften Nachteilen zu kämpfen. Seitdem hat der österreichische Hersteller nach und nach Fortschritte gemacht und feierte bisher bereits drei Siege in dieser Saison.

Ein Privattest auf dem Barcelona-Catalunya Circuit erlaubte KTM weitere Optionen zu entdecken, während sie noch immer versuchen, auf die Spitze in der Meisterschaft aufzuschließen und bereits auf 2016 blicken. KTMs Tom Jojic erklärt: „Das war ein schwieriger Start, aber nun kommen wir dorthin, wo wir sein sollten und unsere Jungs gewinnen Vertrauen. Das Bike wird immer besser. Vieles ist Arbeit am Setup, aber wir sind Donnerstag und Freitag hier, um mit unserem Testteam aus Österreich und ein paar Grand-Prix-Fahrern Entwicklungsarbeit zu leisten. Wir versuchen größere Teile aus und schätzen die Richtung der Entwicklung ein.“

Die neuen technischen Vorschriften 2015 erlauben in der Moto3™ Klasse nur ein Upgrade, was bedeutet, dass es effektiv genutzt werden muss. In Montmelo brachte KTM verschiedene Teile mit. „Wir haben ein paar Chassis, die wir mitgebracht haben, eines davon hatten wir schon einmal in der Vergangenheit und ein neues, das auf dem Feedback der Jungs im Laufe des Jahres konstruiert wurde, um es leichter zu machen, eine deutliche Richtung zu finden, um die Top-Jungs anzugreifen. Wir haben auch ein paar andere Teile rund um das Bike, ziemlich viel“, so Jojic. „Für uns ist es wichtig, um zu sehen, ob es etwas ist, das nicht passt. Wir wollen, dass die Jung ein wirklich gutes Gefühl haben. An diesem Punkt kann ich kein genaues Upgrade-Datum nennen, der erste Testtag war wirklich positiv und auch heute war positiver als wir überhaupt erwartet hatten.“

Am Test nahmen die RBA Racing Team Fahrer Gabriel Rodrigo und Niklas Ajo an der Seite von Romano Fenati (SKY Racing Team VR46) teil. Rookie Rodrigo konzentrierte sich fast nur darauf, sich weiter an die Grand-Prix-KTM zu gewöhnen und experimentierte mit verschiedenen Setting-Änderungen an seinem Bike. Ajo und Fenati konzentrierten sich darauf, das Feedback der neuen Teile zu bestätigen. „Das Programm mit ihnen ist, grundsätzlich überzuwechseln und wir wollen, dass beide das gleiche Material testen, um zu sehen, ob auch das Feedback gleich ist. Sie haben ein Referenzbike zum Testen und noch etwas anderes. Keiner der Fahrer weiß genau, was sie da haben und sie wissen nicht, dass sie überwechseln, für sie geht es nur ums Fahren und für uns geht es darum zu verstehen, was wir eingesetzt haben.“

Die größte Herausforderung der Saison 2015 für KTM ist nicht Honda zu schlagen, sondern Danny Kent (Leopard Racing). Nach einem weiteren dominanten Sieg in Deutschland ist Kent der Mann, den es zu schlagen gilt. „Mein höchster Respekt für Danny Kent, was für ein großartiger Fahrer. Er arbeitet fantastisch. Ich mag diesen Typ wirklich und es ärgert mich, dass er in diesem Jahr nicht auf unserem Bike sitzt! Er ist im Moment auf dem Höhepunkt, zeigte jedem, wie man in der Moto3 fahren kann und wie man davonfährt, wenn möglich. Wir werden alles geben, um dich einzuholen, Danny. Ich denke, nur er kann die Meisterschaft verlieren“, kommentierte Jojic.

 

Tags:
Moto3, 2015, Niklas Ajo, Gabriel Rodrigo, Romano Fenati, SKY Racing Team VR46, RBA Racing Team

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