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Folger verspielt Top-Ergebnis in Indy

Folger verspielt Top-Ergebnis in Indy

Für Jonas Folger und seine Crew des AGR Team kam ein kurzer Regenschauer am Sonntagmittag zum ungünstigsten Zeitpunkt.

Für Jonas Folger und seine Crew des AGR Team kam ein kurzer Regenschauer am Sonntagmittag zum ungünstigsten Zeitpunkt, als man deshalb erst in der Startaufstellung die Entscheidung hinsichtlich Reifenwahl und Motorradabstimmung treffen musste.

Auch beim Auftakt in die zweite Saisonhälfte liess dem noch 21-Jährigen, Folger feiert am kommenden Donnerstag Geburtstag, das Rennglück im Stich. Doch dieses Mal ist der Ausgang des Rennens ungleich ärgerlicher, durfte er sich doch aufgrund seiner starken Trainingsleistungen für das heutige zehnte Saisonrennen auf dem legendären Indianapolis Grand Prix einiges ausrechnen. Jedenfalls wartete man am Grid zu lange, bis die Wahl auf Trockenreifen fiel und schliesslich die Zeit nicht reichte, um weitere Setupänderungen an Folger’s Rennmaschine vorzunehmen. Zu allen Überdruss verlor der bedauernswerte Oberbayer wegen einer rücksichtslosen Aktion eines Konkurrenten noch in der Anfangsphase den Anschluss an die Spitzengruppe. Am Ende sind vier Punkte für Rang zwölf eine sehr magere Ausbeute eines ansonsten so verheissungsvollen Wochenendes.

Jonas Folger: "Am Ende ist es natürlich doppelt bitter, wie dieses Wochenende endete. Bis zum Start des Rennens waren wir saustark und super konstant, und wir haben an den zwei vorhergegangenen Tagen einen super Job abgeliefert. Ganz klar war es vor dem Start schwierig die Verhältnisse und das weitere Wetter einzuschätzen. Doch wir haben am Grid viel zu spät die Entscheidung getroffen, auf Trockenreifen zu wechseln. Der Start selbst war in Ordnung und ich bin auch gut über die ersten Runden gekommen. Ich war dicht an der Spitzengruppe dran und es schien, als würde alles perfekt laufen, bis zu dem Zeitpunkt, als mich zunächst ein anderer Fahrer von der Piste abgedrängt hat und die Fahrbahn mehr und mehr abtrocknete. Betreffend des letzteren Umstands musste ich schnell feststellen, dass die Abstimmung nicht passte. Nach dem Rennen hat mir dann meine Crew gesagt, dass die Zeit für einen Wechsel des Dämpfers in der Startaufstellung nicht reichte. Ich wurde also mit dem weichen Federbein ins Rennen geschickt. Lediglich mit mehr Pre-Load wurde die Dämpfung härter eingestellt. Im Gegensatz zu mir wurde das Motorrad von meinem Teamkollegen Axel (Pons) komplett auf Trockenabstimmung umgerüstet, so wie eben bei allen anderen Spitzenfahrern auch. Natürlich bin ich verärgert, weil nun die ganze harte Arbeit des Wochenendes die für Katz war. Nach den starken Trainingsleistungen mit nur vier Punkten im Gepäck von Indy abzureisen, entspricht ganz und gar nicht meinen Vorstellungen. Wir waren heute nicht in der Lage, die Früchte zu ernten. Zum Glück geht es in einer Woche gleich mit dem Rennen in Brünn weiter, wo wir hoffentlich auf die Performance von hier aufbauen und unser Niveau weiter steigern können. Vorerst werde ich mir dort allerdings den Frust von heute aus der Seele fahren."

Tags:
Moto2, 2015, RED BULL INDIANAPOLIS GRAND PRIX, RAC, Jonas Folger, AGR Team

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