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Versöhnliches Ende für Schrötter in Indy

Versöhnliches Ende für Schrötter in Indy

Marcel Schrötter holte zwei hart verdiente Punkte beim Indianapolis Grand Prix.

Bei schwierigen Bedingungen zum Zeitpunkt des Rennens endete der Indianapolis Grand Prix für Marcel Schrötter mit einem kleinen Erfolgserlebnis; Rang 14 und zwei Punkte zum Start in die zweite Saisonhälfte.

Ein kurzer Regenschauer unmittelbar vor dem Start des Moto2-Rennens sorgte bei Fahrern und Teams für Hektik. Wegen der unsicheren Wetterlage wurden alle Vorbereitungen und Abstimmungsarbeiten der Trainingstage über den Haufen geworfen. Schrötter und seine Crew entschieden sich erst in der Startaufstellung für eine Intermediate-Lösung hinsichtlich des Setup. Auf halbnasser Piste hatte der 22-Jährige klare Vorteile damit, doch dieser Bonus war schnell aufgebraucht, nachdem die 4,1 Kilometer lange Grand-Prix-Strecke schnell abtrocknete. Nach einer sauberen Leistung bei schwierigen Fahrbahnverhältnissen freute sich Schrötter nach der Zieldurchfahrt über zwei hart verdiente Punkte. Die erste Zielankunft in den Top-15 seit dem Frankreich-Grand-Prix Mitte Mai.

Marcel Schrötter: "Ich denke, es ist kaum zu übersehen, dass wir uns im Moment enorm schwer tun. Das heutige Rennen verlief nicht anders. Glücklicherweise sind am Ende zwei Punkte herausgekommen, was allerdings auch schon der einzig positive Aspekt von heute ist. Jedoch bei derartigen Bedingungen ist es einfach auch wichtig am Motorrad sitzen zu bleiben. Das wechselhafte Wetter hat die Angelegenheit noch brisanter gemacht. Ich bin mit Regenabstimmung zur Startaufstellung gefahren und erst am Grid haben wir uns entschlossen auf ein Intermediate-Setup umzurüsten. Das hätte den Vorteil gehabt, da das Rennen als Wet-Race gewertet wurde, also kein Abbruch bei einsetzenden Regen, dass ein erforderlicher Boxenstopp mit einem Wechsel auf Regenreifen schnell erledigt ist. Für die Anfangsphase auf feuchter Piste war es auch die richtige Wahl, doch mit zunehmend abtrocknender Fahrbahn wurde es immer schlimmer. Abgesehen davon, dass ich unmöglich pushen konnte, ist mir auch mehr oder weniger ständig das Vorderrad eingeklappt. Nachdem ich den Sturz von Randy (Krummenacher) gesehen habe, wollte ich es ihm nicht gleichmachen. Er war in den ersten Runden einen Tick schneller als ich, aber ich konnte ihm folgen und schliesslich auch zu ihm aufholen. Nach seinem Ausrutscher, merkte ich, dass einige meiner direkten Gegner ebenfalls keine optimale Abstimmung hatten. Daher denke ich, dass Randy’s Sturzursache auf die gleichen Probleme zurückzuführen ist. Jedenfalls musste ich die restliche Distanz sehr sauber fahren, extrem konzentriert bleiben und meine Aggressivität in Zaum halten. Dennoch habe ich alles versucht im Bereich der Top-15 zu bleiben, weil bei diesen Verhältnissen Punkte greifbar waren. Zum Schluss konnte ich mich noch in ein paar Positionskämpfen durchsetzen, aber im Prinzip sind wir im Moment zu weit weg, um aus eigener Kraft bessere Resultate einzufahren. Zum Glück geht es gleich weiter zum nächsten Rennen nach Brünn, wo ich hoffe, dass wir uns insgesamt verbessern und endlich wesentlich weiter kommen werden.“

Tags:
Moto2, 2015, RED BULL INDIANAPOLIS GRAND PRIX, RAC, Marcel Schrotter, Tech 3

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