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Honda World Grand Prix: Die Geschichte von 700 Siegen

Honda World Grand Prix: Die Geschichte von 700 Siegen

Honda hat in Indianapolis mit Marc Márquez den 700. Sieg im Motorrad Grand Prix Sport gefeiert.Der Rückblick von den Anfängen bei der TT ...

2015 ist Honda weltweit in 100 Rennserien vertreten, von der MotoGP™ bis in die kleinsten Klassen auf dem ganzen Globus. Alles begann aber auf der Isle of Man bei den Tourist Trophy Rennen. Honda-Gründer Soichiro Honda glaubte, dass ein Sieg beim damals wichtigsten Motorsport-Event der Erde – der Isle of Man TT – Honda nicht nur die Türen in die Welt öffnen würde, sondern auch der technischen Entwicklung Japans dienlich sein würde. Im März 1954 verkündete Honda den Werksseitigen Einsatz bei den Isle of Man TT Rennen.

In seiner Bekanntgabe unterstrich Soichiro Honda, dass wenn man auf Weltniveau fahren wolle, man einen Motor mit 100 PS pro Liter brauche. Aber in jenem Jahr wurde bei der Isle of Man TT von der Deutschen Marke NSU eine 125ccm-Maschine mit 15 PS und ein 250ccm-Motorrad mit 35 PS eingesetzt, was knapp 150 PS pro Liter bedeutete. Als Soichiro Honda jenes Rennen besuchte, zeigte er sich von diesem Fakt schockiert und realisierte erst dann, wie schwer es werden würde ein Rennen auf Weltklasse-Niveau zu gewinnen.

Aufhalten ließ er sich davon nicht: Die Reise zur Isle of Man TT begann mit nationalen Rennen, die langsam aber sicher in Japan begannen. Honda sah diese Rennen als Test für die Motorräder an und begann mit der Entwicklung von extrem hoch drehenden Präzisions-Motoren, um eine hohe Leistung und solide Standfestigkeit zu erreichen.

Im April 1958 begann Honda – aufgrund bestehender Rennrekorde mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 120 km/h und mehr als 17 PS – mit der Entwicklung der RC140. Ziel waren 20 PS, also 160 PS pro Liter. Im Oktober jenen Jahres gelang Honda dieses Vorhaben und man hatte einen Motor, der 120 PS pro Liter abdrückte, um 1959 an der Isle of Man TT teilzunehmen. Honda setzte in jenem Rennen die RC142 ein, eine 4-Ventil-Version der RC141 mit der Basis der 125ccm-RC140. Allerdings brachte es diese Maschine nur auf 17,3 PS (138,4 pro Liter) und die Spitze der Klasse lag bei 150 PS/Liter. Honda gewann aber den Team-Preis, übertraf mit den Ergebnissen die Erwartungen: Naomi Taniguchi wurde Sechster, Giichi Suzuki Siebter und Teisuke Tanaka Achter. Die Honda-Mitarbeiter waren natürlicherweise hoch erfreut über diese Erfolge.

1960 ging Honda neben der 125ccm-Klasse auch bei den 250ern an den Start und ging in den World GP Sport – in jener Zeit war auch die Isle of Man TT noch teil dieser Serie. Im ersten Lauf auf der IoM holte Honda in der 125ccm-Klasse einen Sechsten Platz und bei den 250ern einen vierten Rang. Honda kämpfte auch bei den Saisonläufen zwei und drei hart, konnte aber einige Schwierigkeiten nicht in den Griff bekommen. Beim vierten Saisonlauf, dem Ostdeutschland-Grand Prix, fuhr Kenjiro Tanaka in der 250ccm-Klasse als Dritter auf das Podest und holte damit das erste Honda-Podium der Geschichte. Sechs lange Jahre waren da seit der Bekanntgabe der Teilnahme auf der Isle of Man zur TT vergangen. Bei den beiden verbleibenden Saisonläufen feierte Honda in der 250ccm-Klasse sowohl beim Ulster GP, als auch beim Nations GP zweite Plätze und holte damit den Hersteller-Rang drei bei den 125ern und die Vizemeisterschaft bei den 250ern. 

Tags:
MotoGP, 2015

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